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“Ye Olde Owlbear”: Ein neues Blog-Abenteuer beginnt

Samstag, August 25th, 2012

Liebe Leser,

ein letztes Mal meldet sich das Herzliche Rollenspielblog zu Wort – wenn auch nur, um auf das Nachfolgeprojekt von Joni und Christoph hinzuweilen. Deren neues Blog “Ye Olde Owlbear” steht ab sofort online; die technische Betreuung hat Poeschi übernommen, der bisher hier noch nicht als Autor in Erscheinung getreten ist.

Also lest, kommentiert und schaut Euch unsere Basteleien an!

Wir freuen uns auf Euren Besuch..

Joni und Christoph

P.S. Jans neues Blog “De Malspoeler” ist ebenfalls seit einigen Wochen online – klickt doch Mal rein!

Der Herzliche Rollenspielblog schließt seine Pforten

Donnerstag, August 2nd, 2012

Liebe Leser,

mit diesem Blogeintrag geben wir bekannt, dass das Herzliche Rollenspielblog ab sofort seine Arbeit
einstellt. Wir haben uns nach reichlichen Überlegungen zu diesem Schritt entschlossen. Der Hauptgrund dafür sind persönliche Differenzen zwischen Jan und Peter (Joni), was die Zukunft und den Stil des Blogs angeht.

Wir danken allen, die uns in den vergangenen dreieinhalb Jahren seit der Blog-Gründung die Treue gehalten haben. Allen, die uns gelesen haben, mit uns diskutierten und manchmal auch kritisierten – und uns damit dazu brachten, unsere Meinungen zu hinterfragen.

Das Blog sowie das Forum und das Wiki werden noch online bleiben. Neue Artikel werden allerdings nicht mehr erscheinen, mit einer Ausnahme: In den kommenden Tagen werden Christoph und Joni hier ihr neues Projekt ankündigen und darauf verlinken. Jans neues Projekt steht schon den Startlöchern und wird in diesem Moment loslegen: De Malspöler. Schaut doch mal rein.

Noch einmal danke an Euch alle und viele Grüße

Jan, Joni und Christoph

Die 4th-Edition-Realms taugen nicht einmal mehr als Brettspiel-Hintergrund

Freitag, Mai 18th, 2012

In Renton ist man offensichtlich mittlerweile selbst zu der Erkenntnis gelangt, dass die vergessenen Reiche der vierten Edition kein Hintergrund sind, auf dem irgendein Spiel basieren sollte. Lasst mich kurz etwas ausholen, um das zu erläutern.

Kürzlich haben die Dame des Hauses und ich uns das neue Wizards of the Coast-Boardgame “Lords of Waterdeep” gekauft. Es war ein Impulskauf, der uns bei unserem lokalen RPG-Broker in der Hände fiel. Das Spiel ist brandneu, es wurde im März 2012 veröffentlich. Es trägt das offizielle 4th-Edition Dungeons & Dragons-Logo. Für ein D&D-Spiel ist es recht ungewöhnlich. Es gibt kein Plastikmini-Rumgeschubse, “Lords of waterdeep” bietet stattdessen ein würfelloses und eurogamemäßiges Spielgefühl. Jeder Spieler verkörpert einen der geheimen “Lords of Waterdeep” und will mit seiner Organisation die Stadt Tiefwasser/Waterdeep übernehmen.

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Zu welcher Generation von D&D-Spielern gehörst Du?

Samstag, Mai 12th, 2012

Der amerikanische Rollenspiel-Blogger Cyclopeatron hat die Geschichte von D&D beleuchtet und die Spieler in sechs Generationen unterteilt, abhängig vor allem vom jeweiligen Produktstatus des Spiels.

Das allererste D&D-Regelwerk.

Los geht es mit der “Prä-1974″-Generation: Wer hier dazu gehört, hat mit Gygax und Arneson persönlich am Tisch gesessen. In Deutschland dürfte es damals noch quasi keine Spieler gegeben haben. Ich selbst gehöre dann wohl zur vierten Generation: Ich habe mit AD&D2nd angefangen. Für alles davor bin ich (leider) auch zu jung.

Zu welcher D&D-Generation gehört Ihr?

Kamingespräch mit Spacepirat Jürgen Mang II

Dienstag, Mai 1st, 2012

So, wie versprochen folgt hier der zweite Teil des Interviews mit dem Space Pirates und Weltenbuch-Autor Jürgen Mang. Das Interview ist eine Kooperation des Herzlichen Rollenspielblogs mit dem Greifenklaue-Blog – bei Greifenklaue findet Ihr daher den ersten Teil.
Und nun: Viel Spaß beim Lesen!

Wieviel Arbeit steckt in den neuen Produkten?
Das ist extrem schwer zu sagen. Jedenfalls sind unzählige Stunden in SpacePirates geflossen. Nicht nur das schreiben und überarbeiten der Texte sondern auch die unzähligen Testspiele sind richtige Zeitfresser. Das finale Layout am Schluss geht da noch am schnellsten und das fixen von kleinen Fehlern ganz am Ende wohl die undankbarste Arbeit, weil man selber kaum noch Fortschritte sieht.

Das Thema Crowdfounding wird gerade für den US-Rollenspielmarkt immer wichtiger. Könnte es auch noch Bedeutung erlangen für Deine Rollenspiele? Könnten dadurch auch andere Deinen Weg des selbstständig herausgegebenen Buches gehen?
Für mich ist Crowdfunding kein Thema. Da würde ich mir selber zuviel Druck machen, etwas fertig zu bekommen und dann leidet meine Kreativität darunter. Ich betrachte mein Autorendasein als ein schönes Hobby und will damit keine Erwartungen erfüllen müssen, die vielleicht durch Crowdfunding erst generiert werden. Für andere Autoren kann Crowdfunding durchaus ein Weg sein, nicht jeder kann seine Bücher vorfinanzieren, wie ich es tue.

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Die Re-Mystifizierung der Wiedererweckung bei D&D

Samstag, März 24th, 2012

Mir ist aufgefallen, dass selbst in unseren rollenspielerisch sehr intensiven Pathfinder und D&D 3.5.-Runden das Thema Wiederbelebung von Charakteren mittlerweile mit einer gewissen technisch-bürokratischen Routine abgehandelt wird. Solange kein Total Party-Kill an einen unzugänglichen Ort passiert und genug Geldmittel vorhanden sind, wird der Tod eines Charakters relativ souverän und knapp unter “den beleben wir halt in der nächsten Stadt wieder” abgehandelt. Die Entwicklung der verschiedenen D&D-Versionen hin zu Pathfinder hat das Problem eher verstärkt: Mit neuen Regeln wurde auch die Wiederbelebung immer leichter und immer nachteilsfreier. Bei Pahfinder ist es mittlerweile so, dass nach einer Wiederbelebung nicht einmal eine reale Stufe fehlt. Stattdessen gibt es Pseudo-stufenabzugs-Statuseffekte, die sich wegheilen lassen.

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Mädchen am Spieltisch II

Montag, März 12th, 2012

Neulich, wir beide so an unseren Rechnern.

Kerstin *surft auf Facebook rum*: “Hey, Du bist mit Monte Cook befreundet! Echt nicht schlecht!”

Joni *stolz*: “Ja, denn ich bin ein weltweit anerkannter Rollenspielblogger.”

Kerstin: “Aber Monte Cook hat über 4000 Freunde…”

Joni: “Bestimmt alles weltweit anerkannte Rollenspielblogger…”

Wenn der Bauer ein Held sein will

Freitag, März 2nd, 2012

In der Blogosphere (hier beim Karsten und hier bei Xelodon) wird das Thema Bauergaming diskutiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Begriff des Bauergamings in den Beiträgen und Kommentaren recht unterschiedlich definiert wird – für einen rollenspieltheoretischen Begriff zugegebenermaßen keine ungewöhnliche Situation.

Ich habe Bauergaming meistens als eine Art “Rant” wahrgenommen, als positiv besetzten Kampfbegriff von Spielern, die sich von den bösen, bösen Powergamern abheben wollten, indem sie bewusst zugunsten des guten Rollenspiels (TM) auf starke Charaktere verzichteten. Das Phänomen ist mir sowohl beim Larp als auch beim Pen & Paper bereits mehrfach begegnet. Es ist ja bei SchErz-Spielern ohnehin verbreitete Ansicht, dass der Fokus auf einer gesunden, sprich effektiven, Charakterentwicklung, also dem Ausschöpfen der Möglichkeiten im Rahmen von Setting, Regeln und weiteren Vorgaben, zu schlechtem Rollenspiel führt. Kurz gesagt:

Powergaming = schlechtes Rollenspiel (sic!)

Die Logik wird dann beim halb-ironisch besetzten Begriff Bauergaming umgedreht. Wer also Charaktere baut, die wenig können, der ist ein besonders guter Rollenspieler, weil er sich auf das Wesentliche (TM) beschränkt.

Bauergaming = gutes Rollenspiel (sic!) (weiterlesen …)

Mädchen am Spieltisch

Dienstag, Februar 21st, 2012

Ausdifferenzierung des D&D-Gesinnungssystem mit Hilfe von Kerstin. Oder: weibliche Logik.

“Orks sind eindeutig nicht lieb. Meine Paladinin Brienne tötet Orks, das ist demnach eine liebe Tat.

Brienne ist also Rechtschaffen lieb.”

Jonis Wunschliste für D&D 5

Freitag, Februar 3rd, 2012

Man macht sich ja auch so seine Gedanken. Meine Wunschliste für D&D 5 sieht bislang so aus:

- Die Wiedereinführung der Zauberei ala Jack Vance. Es gibt kaum etwas, was sich so D&D-mäßig anfühlt, wie die Fire & Forget-Alzheimer-Magie.

- Dragon und Dungeon wieder als Printmagazine.

- Einfacher Bau von Gegnern – das ist etwas, was die vierte Edition durchaus konnte.

- Starke Grundklassen, dennoch die Möglichkeit von Klassenkombinationen.

- weniger Fertigkeiten als in 3.5, aber mehr als in der vierten.

- übersichtlicheres Boni- und Zustandssystem für schnellere Kämpfe.

- keine Powers für Spieler, aber vielleicht ein ähnlicher Mechanismus für Monster.

- Mike Mearls darf mit stolzgeschwellter Brust herumrennen, aber die echte Designarbeit soll von Monte Cook erledigt werden.

- Edelstein-Drachen.

- Betrachter. Mit Todesmagie.

- Ersatzloses Streichen des Wortes “Encounter” aus allen Publikationen.

- Ersatzloses Streichen des Wortes “Shift” aus allen Publikationen.

- Blocksatz und Schriftgröße 11 im neuen Realms-Grundbuch.

- Die Dragonborn stellen sich als dunkle Verschwörer heraus, die eigentlich Tiamat dienen und alle chaotisch Böse sind. Sie tauchen im Grundbuch nicht mehr auf. Die erste neue große vergessene-Reiche-Kampagne wird sich mit dem großen Krieg zwischen den Dragonborn und einer breiten Allianz von Harfnern, Zentarim, Cormyr, den Magiern von Tay, Silbrigmond und dem wieder herbeigebeamten Mulhorand befassen, die im Angesichts des drohenden Untergangs von Faerun alte Feindschaften für einen Moment vergessen.

- Die Eladrin stellen sich als dunkle Verschwörer heraus, die eigentlich Loth dienen und alle chaotisch Böse sind. Sie tauchen im Grundbuch nicht mehr auf. Die zweite neue große vergessene-Reiche-Kampagne wird sich mit dem großen Krieg zwischen den Eladrin und einer breiten Allianz von Harfnern, Zentarim, Cormyr, den Magiern von Tay, Silbrigmond und dem wieder herbeigebeamten Maztica befassen, die im Angesichts des drohenden Untergangs von Faerun alte Feindschaften für einen Moment vergessen.

- Danach: Ersatzloses Streichen der Worte “Dragonborn” und “Eladrin” aus allen Publikationen.

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