Die Re-Mystifizierung der Wiedererweckung bei D&D
Samstag, März 24th, 2012Mir ist aufgefallen, dass selbst in unseren rollenspielerisch sehr intensiven Pathfinder und D&D 3.5.-Runden das Thema Wiederbelebung von Charakteren mittlerweile mit einer gewissen technisch-bürokratischen Routine abgehandelt wird. Solange kein Total Party-Kill an einen unzugänglichen Ort passiert und genug Geldmittel vorhanden sind, wird der Tod eines Charakters relativ souverän und knapp unter “den beleben wir halt in der nächsten Stadt wieder” abgehandelt. Die Entwicklung der verschiedenen D&D-Versionen hin zu Pathfinder hat das Problem eher verstärkt: Mit neuen Regeln wurde auch die Wiederbelebung immer leichter und immer nachteilsfreier. Bei Pahfinder ist es mittlerweile so, dass nach einer Wiederbelebung nicht einmal eine reale Stufe fehlt. Stattdessen gibt es Pseudo-stufenabzugs-Statuseffekte, die sich wegheilen lassen.

