Neues im Forum

Archive for the ‘Links’ Category

Playtesting für Profis

Mittwoch, Mai 23rd, 2012

Mit dem immer näher rückenden Start des D&D-Playtest wird die Bloggerszene rührig. So auch wir. Heute gibt es eine Linkempfehlung für alle Tester: Bei Critical Hits gibt es einen schönen Artikel darüber, was man bei solchen Tests und dem Feedback dazu beachten sollte. Sehr empfehlenswert und er wird dabei helfen einigen Frust zu vermeiden.

Die 4th-Edition-Realms taugen nicht einmal mehr als Brettspiel-Hintergrund

Freitag, Mai 18th, 2012

In Renton ist man offensichtlich mittlerweile selbst zu der Erkenntnis gelangt, dass die vergessenen Reiche der vierten Edition kein Hintergrund sind, auf dem irgendein Spiel basieren sollte. Lasst mich kurz etwas ausholen, um das zu erläutern.

Kürzlich haben die Dame des Hauses und ich uns das neue Wizards of the Coast-Boardgame “Lords of Waterdeep” gekauft. Es war ein Impulskauf, der uns bei unserem lokalen RPG-Broker in der Hände fiel. Das Spiel ist brandneu, es wurde im März 2012 veröffentlich. Es trägt das offizielle 4th-Edition Dungeons & Dragons-Logo. Für ein D&D-Spiel ist es recht ungewöhnlich. Es gibt kein Plastikmini-Rumgeschubse, “Lords of waterdeep” bietet stattdessen ein würfelloses und eurogamemäßiges Spielgefühl. Jeder Spieler verkörpert einen der geheimen “Lords of Waterdeep” und will mit seiner Organisation die Stadt Tiefwasser/Waterdeep übernehmen.

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Zu welcher Generation von D&D-Spielern gehörst Du?

Samstag, Mai 12th, 2012

Der amerikanische Rollenspiel-Blogger Cyclopeatron hat die Geschichte von D&D beleuchtet und die Spieler in sechs Generationen unterteilt, abhängig vor allem vom jeweiligen Produktstatus des Spiels.

Das allererste D&D-Regelwerk.

Los geht es mit der “Prä-1974″-Generation: Wer hier dazu gehört, hat mit Gygax und Arneson persönlich am Tisch gesessen. In Deutschland dürfte es damals noch quasi keine Spieler gegeben haben. Ich selbst gehöre dann wohl zur vierten Generation: Ich habe mit AD&D2nd angefangen. Für alles davor bin ich (leider) auch zu jung.

Zu welcher D&D-Generation gehört Ihr?

Kamingespräch mit Spacepirat Jürgen Mang II

Dienstag, Mai 1st, 2012

So, wie versprochen folgt hier der zweite Teil des Interviews mit dem Space Pirates und Weltenbuch-Autor Jürgen Mang. Das Interview ist eine Kooperation des Herzlichen Rollenspielblogs mit dem Greifenklaue-Blog – bei Greifenklaue findet Ihr daher den ersten Teil.
Und nun: Viel Spaß beim Lesen!

Wieviel Arbeit steckt in den neuen Produkten?
Das ist extrem schwer zu sagen. Jedenfalls sind unzählige Stunden in SpacePirates geflossen. Nicht nur das schreiben und überarbeiten der Texte sondern auch die unzähligen Testspiele sind richtige Zeitfresser. Das finale Layout am Schluss geht da noch am schnellsten und das fixen von kleinen Fehlern ganz am Ende wohl die undankbarste Arbeit, weil man selber kaum noch Fortschritte sieht.

Das Thema Crowdfounding wird gerade für den US-Rollenspielmarkt immer wichtiger. Könnte es auch noch Bedeutung erlangen für Deine Rollenspiele? Könnten dadurch auch andere Deinen Weg des selbstständig herausgegebenen Buches gehen?
Für mich ist Crowdfunding kein Thema. Da würde ich mir selber zuviel Druck machen, etwas fertig zu bekommen und dann leidet meine Kreativität darunter. Ich betrachte mein Autorendasein als ein schönes Hobby und will damit keine Erwartungen erfüllen müssen, die vielleicht durch Crowdfunding erst generiert werden. Für andere Autoren kann Crowdfunding durchaus ein Weg sein, nicht jeder kann seine Bücher vorfinanzieren, wie ich es tue.

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Mädchen am Spieltisch II

Montag, März 12th, 2012

Neulich, wir beide so an unseren Rechnern.

Kerstin *surft auf Facebook rum*: “Hey, Du bist mit Monte Cook befreundet! Echt nicht schlecht!”

Joni *stolz*: “Ja, denn ich bin ein weltweit anerkannter Rollenspielblogger.”

Kerstin: “Aber Monte Cook hat über 4000 Freunde…”

Joni: “Bestimmt alles weltweit anerkannte Rollenspielblogger…”

Neues aus Baldurs Tor

Mittwoch, Februar 29th, 2012

Hunderttausende – wenn nicht sogar Millionen – haben es gespielt. Sie halten es immer noch für eines der besten Rollenspiele, die je erschienen sind. Und sie beginnen über Erlebnisse, Taktiken und Charaktere zu sprechen und in Erinnerungen zu schwelgen, wenn sie nur den Namen hören:

Baldur’s Gate

Seitdem aber das letzte Add-On erschienen ist, sind über 10 Jahre verstrichen. Doch nun gibt es neue Nachrichten. (weiterlesen …)

AceOfDice-Interview Teil III

Mittwoch, Februar 1st, 2012

Der dritte und letzte Teil des Interviews.

Ch: Ich bin schon gespannt, was da auf uns zukommen wird. Und nun was ganz anderes: (Grinsend) Was ist der Sinn des Lebens?
AoD: (Lacht) Lass mich überlegen. Meiner Meinung nach sollte man etwas hinterlassen, das Bestand hat. Abgesehen von der Familie ist Kreativität im Schreiben und Musizieren mein Weg, mich in dieser Hinsicht zu verwirklichen. Ich versuche einfach etwas zu schaffen, das der Community Spaß macht und Freude bereitet. Rollenspiel hat mein Leben so bereichert, ich finde es wichtig, einen Teil davon zurückzugeben. Weil es gerade dazu passt: Ich habe im Augenblick eine Spendenaktion laufen, bei der meine sämtlichen Einnahmen aus dem PDF-Verkauf von Destiny Dungeon bei DriveThru an Make A Wish gehen. Wäre toll, wenn ihr davon berichten könntet.

Ch: Noch irgendwelche Worte, die du an die Leser richten möchtest? (weiterlesen …)

AceOfDice-Interview Teil II

Montag, Januar 30th, 2012

Hier der zweite Teil des Interviews

Ch: (Lacht) Aber lass uns von der Vergangenheit in die Gegenwart springen. Im Augenblick konzentrierst du deine Veröffentlichungen ja auf das Destiny-System. Wie hat das seinen Anfang genommen?
AoD: Wir wollten eine Conan-Kampagne spielen. Da es aber damals kein System dafür gab, zumindest keines, von dem wir wussten, beschloss ich, ein eigenes System zu machen. Einfachheit und Usability, nicht nur für den Spieler, sondern vor allem auch für den Spielleiter, waren mir damals schon sehr wichtig. Ich wollte ein System erschaffen, das schnell und leicht zu erlernen ist, geeignet für Leute, die nicht viel lesen wollen (wie ich selbst und meine damalige Runde), und es sollte ein Rollenspiel mit narrativem Fokus sein, ohne dominante Meta-Ebene. Als wir es dann gespielt haben, habe ich von meinen Freunden sehr gutes Feedback bekommen.
Und das war der Kern von Destiny. Das war gegen 2000 oder 2001. Mit der Zeit hat sich dann das System weiterentwickelt, und es entwickelt sich immer noch weiter. So kann man sagen, dass Flucht von Valmorca Destiny 1.0 ist, während Destiny Dungeon – gerade durch die Workshops – zu Destiny 1.1 führen wird.

Ch: Ich muss zugeben, ich habe Destiny bis jetzt nur ein wenig überflogen. Was mir aber aufgefallen ist, ist der W66. Woher hast du ihn? Wieso hast du dich für ihn entschieden? Und wie funktioniert er genau? (weiterlesen …)

D&D alá Kafka

Samstag, Januar 28th, 2012

Auch so kann D&D aussehen – heute nachmittag in unserer Vergessene Reiche-3.5-Runde geschehen:

Magier (Stufe 14) verwandelt sich in einen großen Bären mit Strohhut und hat außerdem einen Fliegenzauber aktiv. Tötet Nesser-Schatten-Krieger/Magier. Sammelt danach die Bardin ein, die gerade durch einen See in einer großen Höhle schwimmt, um ans andere Ufer zu kommen.

Und so schwebte schließlich ein blutbesudelter Riesenbär mit Strohhut durch eine Höhle, in den Pranken eine wunderschöne und pitschnasse Bardin haltend, die gerade ein Lied sang.

D&D alá Kafka. Bin mir nicht ganz sicher, ob der Ghoul genau das gemeint hat, als er unlängst in seinem Artikel über Fritz Leibers großartige Werke vom “Mut zur absurden Phantastik” schrieb. Aber an den Artikel musste ich dabei jedenfalls denken.

D&D alá Kafka.

AceOfDice-Interview Teil I

Freitag, Januar 27th, 2012

Ich hatte Anfang Januar die Gelegenheit – und Freude – für einige Tage nach Wien zu fahren. Da ich sein Design Diary seit langem verfolge, habe ich den Erfinder des Destiny-Systems, AceOfDice, bei der Gelegenheit um ein Interview für das herzliche Rollenspielblog gebeten. Die Zusammenfassung des über 3-stündigen, interessanten, humorvollen und exklusiven Interviews präsentiere ich euch im Folgenden:

Bei der Gelegenheit möchte ich noch daran erinnern, dass die Spendenaktion von AceOfDice noch bis einschließlich dem 31.01.12 läuft

Christoph: Hi, AceOfDice. Schön dich endlich mal persönlich kennenzulernen.
AceOfDice: Hi. Es freut mich auch sehr, dich zu treffen.

Ch: Wie wäre es, wenn du damit beginnst, etwas von dir zu erzählen? Alter, Familie und ähnliches.
AoD: Ich bin – (mit einem Lachen) ich muss schon nachzählen – inzwischen 37, in Wien geboren und aufgewachsen und lebe immer noch hier, glücklich verheiratet und mit zwei kleinen Kindern. Ich habe Jura und Musikmanagement studiert und verdiene meinen Unterhalt als Jurist.

Ch: Du bist also Familienvater, Jurist, spielst Rollenspiele, leitest Rollenspiele und entwirfst Rollenspielsysteme. Wie schaffst du das alles unter einen Hut zu packen? Und was sagt deine Familie dazu? (weiterlesen …)

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