Neues im Forum

Archive for the ‘Links’ Category

Es ist offiziell: Ulisses übernimmt TORG

Dienstag, August 17th, 2010

Ulisses-Spiele veröffentlicht künftig das altehrwürdige Rollenspielsystem TORG. Das gab das Unternehmen nun in einer Pressemitteilung bekannt. Nach langen Verhandlungen mit den Lizenzinhabern Westend Games habe Ulisses sämtliche Lizenzen für das Torg-Universum übernommen.

“TORG ist ein echtes Ausnahme-Rollenspiel”, sagt Markus Plötz, der Ulisses-Geschäftsführer. 1990 von Greg Gordon und Bill Slavicsek entwickelt, sei es ein cineastisches Rollenspiel. “Das besondere an TORG ist, dass es für jeden Spieler die passende Realität bereit hält”, so Plötz.

Verschiedene Realitäten spielten bei TORG eine große Rolle Diese überlagerten Teile unserer Realität, denn die Herrscher dieser anderen Welten haben gemeinsam die Erde überfallen. So habe sich Großbritannien in die Fantasywelt Aysle verwandelt, während in den Vereinigten Staaten die primitive Urzeitwelt des Living Land Einzug gehalten habe. Die Spieler schlüpften in die Rolle von sogenannten „Storm Knights“ und bekämpften die Invasoren, in der Hoffnung, unsere eigene Realität vor der Vernichtung zu retten. Verschiedene Genres, unter anderem Science Fiction, Fantasy und Horror, seien in diesem Rollenspiel durch eine plausible Hintergrundgeschichte auf einzigartige Weise miteinander verbunden.

„TORG in das neue Jahrtausend zu transportieren, lautet die Aufgabe, der wir uns stellen werden,“ sagt Markus Plötz. „TORG ist ein Rollenspiel, das immer im Hier und Jetzt spielt, und wir müssen die letzten 20 Jahre – mit all ihren Entwicklungen – einbauen.“

Um dieses Unterfangen erfolgreich umzusetzen, plane der Verlag keine Veröffentlichung vor 2012. Mario Truant, Verlagsleiter, ergänzt: „Nicht nur die technischen Fortschritte und politischen Veränderungen der vergangenen 20 Jahre müssen berücksichtigt werden. Auch Regeln und Spielmechanismen sind aus heutiger Sicht teilweise unnötig kompliziert und mitunter einfach veraltet.“ Gerade Markus Plötz sei es aber ein besonderes Anliegen, das zu erhalten, was TORG ausmacht. „Ich habe sehr viele schöne Erinnerungen an dieses Rollenspiel, dennoch gibt es unzählige Kleinigkeiten, die dringend überarbeitet werden müssen.“

Falkengrunds neuester Download

Montag, Juli 26th, 2010

Ich mag es zwar eigentlich nicht, einfach anderen Blogs “nachzuplappern”, aber in diesem Fall sehe ich mich sozusagen gezwungen. Wie Greifenklaue berichtet, gibt es jetzt das Abenteuer “Falkengrunds letzte Hoffnung” zum kostenlosen D0wnload. Vor einiger Zeit, nachdem das Abenteuer in der Mephisto erschien hat Joni es schon einmal mit ein paar tapferen Pfadfindern durchgespielt und darüber berichtet. Wem das also gefallen hat, der kann sich dieses Erlebnis nun an den eigenen Spieltisch holen. Einfach herunterladen und loslegen.

Greifenklaue berichtet übrigens auch über den kostenlosen Download “Wesenszüge”. Die sehen auf den ersten Blick echt nett aus, wenn man bestimmte Eigenheiten seine Charakters in Werte gießen will. Und sie sind auch nicht so stark, dass das Spielgleichgewicht den Bach herunter gehen könnte.

Wenn Hitler D&D spielen würde…

Dienstag, Juli 20th, 2010

Derbe-witziges Video auf Youtube.

“All of you assholes, that play the fourth edition, go out now..”

“I was so close to epic!”

“Worst campaign ever.”

Die Wüste kommt immer näher und der neue Wizard von Wizards

Freitag, Juli 16th, 2010

Nachdem die Seifenkiste kürzlich schon über das erste Preview für Dark Sun berichtet hat, ist nun Teil 2 erschienen. Dieses Mal ist es (meines Wissens) kein Inhalt, der vorher schon woanders zu finden war, sondern ein Auszug aus Kapitel 1 des Campaign Settings (das am 17. August erscheint). Ich hab ihn gerade gelesen. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Sozialstruktur auf Athas. Liest sich sehr interessant. Ich kriege echt immer mehr Lust auf diese Welt. Außerdem gibt es das komplette Charakterblatt von Lalali-Puy, der Waldgöttin und Hexerkönigin von Gulg als PDF. Ich sehe schon die Epic Destinies “Sorcerer-King Slayer” und “Sovereign of Tyr” vor mir.

Hier der Link zum Preview Teil 2 von den Wizards (danke Terry, dass ich Wizard jetzt IMMER mit zwei “z” schreiben will): Dark Sun Preview – The World of Athas

D&D Essentials rückt auch näher

Außerdem habe ich noch ein weiteres Preview zum viel diskutierten D&D Essentials bei WotC gesehen. Es gibt eine erneute Beteuerung, dass dies nicht D&D 4.5 wird. Das wird auch nach wie vor, wie ich finde, ganz schlüssig begründet, denn jedes einzelne 4e-Produkt bleibt weiterhin voll gültig und die Essentials-Produkte sind damit voll kompatibel. Es gibt nur mehr Auswahl, wie ich eine bestimmte Klasse ausgestalte. Dazu werden auch ein paar Mechaniken angewandt, die so in dem Maße vorher nicht verwendet wurden (Power Points, dafür weniger Dailies z.B.). Aber all das baut auf das alte Gerüst auf. In dem Preview gibt es dann auch gleich eine der meist diskutierten Klassen zu sehen: Den Wizard. Die gezeigte Variante ist der “Mage”. Dieser spezialisierte Wizard war unter diesem Namen schon in der 2nd Edition zu finden. Genaueres darüber kann ich Euch aber noch nicht sagen, denn bis ich dazu komme das in Ruhe durchzulesen, wird es noch etwas dauern und solange wollte ich Euch nicht warten lassen.

Hier der Link: D&D Essentials – Wizard Preview

Muss man heute eigentlich mit allem versuchen, Geld zu machen?

Donnerstag, Juni 17th, 2010

“Falkengrunds letzte Hoffnung” wird bei ebay versteigert. Eigentlich ist es ein Umsonst-Promo-Abenteuer. Aber heute muss man ja mit allem versuchen, Kohle zu machen.

Könnte man nicht Rollenspiel-Kram, den man selbst umsonst oder für wenig Geld bekommen hat, einfach weiter verschenken?

Oder vielleicht sollten wir gleich so eine Art Umsonst-und-Tausch-Laden für Rollenspieler einrichten. Vielleicht auch virtuell. Wer was hat, was er nicht mehr benötigt, gibt. Und wer etwas findet, das er brauchen kann, nimmt es. Klauen wir uns einfach eine der besseren Ideen der Deutschen Linken.

Na das wäre mal was. :-)

LG Joni

Probleme für Blogs mit flattr?

Mittwoch, Juni 16th, 2010

Im Blog Internet-Law habe ich gerade einen sehr interessanten und wichtigen Artikel gefunden. Es geht um die Nutzung von Flattr in Blogs, wie man es manche ja schon tun. Drak von 1w6 hat sich dazu schon kürzlich bei PiHalbe geäußert, aber das Problem geht noch weiter. Nicht nur die Nutzung von Creative Commons kann problematisch sein, auch Flattr an sich. Aber bevor ich mich auf juristisches Glatteis begebe hier der Link zu Internet-Law: Rechtliche Probleme der Benutzung von Flattr in Blogs

Internet-Law verlinkt selbst auf den Originalartikel. Der ist hier zu finden: Flattr und andere Zahlungsdienste in Blogs – Rechtliche Implikationen?

Obacht bei flattr ist also dringend geboten. Es gibt dabei laut dem Artikel 3 Punkte zu beachten. Der eine ist die von Drak schon genannte Verwendung von Inhalten, die unter einer nicht-kommerziellen Creative-Commons-Lizenz stehen, denn die Nutzung von flattr dürfte nach CC-Auslegung als kommerziell gelten. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass man nach deutschem Recht mit flattr (wie auch mit Werbung) als kommerzieller Anbieter gilt und damit gehen gewissen Pflichten einher. Der letzte wichtige Punkt ist: flattr-Einnahmen sind wohl zu versteuern. Für genaueres lest bitte den Originalartikel.

Die Verwendung von flattr bringt einiges mit sich, auf das man zu achten hat. Das macht die ganze Sache noch etwas weniger lohnenswert. Bleibt also abzuwarten, ob es sich in Deutschland, besonders in der Rollobloggerszene durchsetzen wird.

D&D und Pathfinder “hart” improvisieren – Teil 1

Freitag, Juni 11th, 2010

Pathfinder und D&D – ich beziehe mich auf 3.5. – zu improvisieren, ist nicht immer leicht. Da unsere Runde nicht per Eisenbahn durch Faerun und Golarion tuckert, ist Improvisation aber oft genug nötig. Ich rede hier nicht davon, “Story” oder “Szenen” schnell zu modellieren, die ergeben sich bei uns ohnehin aus den Handlungen der Spieler, den Reaktionen der NSC und so fort und sind daher nicht vorher festgeschrieben. Ich rede davon, harte Charakter-Werte, Schauplätze und derlei mehr improvisieren zu müssen, weil die Spieler sich für eine vollkommen neue Richtung entschieden haben, oder eine Reaktion der Spielwelt ihren Handlungen folgt, die vorher gar nicht abzusehen war.

Ich liebe D&D und daher liebe ich auch Pathfinder und umgekehrt. Aber die Systeme sind eben nicht Savage Worlds oder gar ThePool, man bringt auch als erfahrener Spielleiter ausgearbeitete NSC und Dungeons nicht mal so eben aus dem Kopf zu Papier.

Damit ich also nicht bei jeder unvorhergesehenen Wendung Tränen schwitze und Schweiß weine, habe ich mir ein Repertoire an Werkzeugen zurecht gelegt, um auch “harten” Improvisationssituationen gelassen entgegen zu blicken. Manche dieser Werkzeuge erfordern Vorbereitung vor dem Spiel, die sich dann während des Spiels bezahlt macht. Manche haben einfach etwas mit dem richtigen Zeitmanagement am Spieltisch und dem eigenen Leitstil zu tun. Manche sind eigentlich so selbstverständlich, dass ich sie eher der Form halber erwähne.

1. Die Standardausstattung

Das Schöne an D&D und PF ist, dass die Spieleentwickler selbst schon eine erkleckliche Anzahl nützlicher Improvisationswerkzeuge mitgeliefert haben. Das Monsterhandbuch hilft binnen Sekunden. Ein Schatz? Kein Problem, ein halbes Dutzend Würfe später liegt er da. Sehr ordentlich sind auch die NSC-Tabellen im Spielleiterhandbuch und die Fallen, alles nach Herausforderungsgraden und Stufen sortiert. Das ist alles nicht fein modelliert, klar – aber es hilft, sich in kurzer Zeit auf eine neue Begebenheit einzustellen. Allerdings, und das ist Voraussetzung, man sollte wissen, wo man suchen muss. Kleine gelbe Klebezettel in den entsprechenden Seiten helfen ebenso, wie sich in den Schädel reinzupressen, auf welcher Schatztabelle man wann wo würfeln muss.

2. Die heilige Mappe

Ich habe eine Mappe. Und sie wächst. Darin gibt es NSC für jede Gelegenheit und in verschiedenen Stufenausführungen: Stadtwachen, böse Kleriker, gute Kleriker, chaotische Hexenmeister, rechtschaffene Paladine, Gelehrte, Zwergen-Handwerker, Assassinen, Elfen-Waldläufer-Wächter-des-Waldes, versnobte Adelige, Marine-Infanteristen, Kneipen-Schläger-Typen, Nomaden, Kurtisanen, Druiden…

Ich bin mittlerweile dazu über gegangen, diese NSC einfach mit dem Generator von Dingles Games zu bauen. Dauert auch bei hochstufigen NSC nur ein paar Minuten.  Andere tausche ich einfach mit befreundeten Spielleitern aus, ist ein bisschen wie um Magic-Karten zu feilschen (“Hey, haste mir nen Drow-Hexenmeister, Stufe 12?” “Klar, dafür will ich aber deinen Trupp Kavalleristen samt Hauptmann”). Je mehr, desto besser, nur gut sortiert müssen sie sein. In der konkreten Spielsituation wird dann noch fix ein Name verpasst, ein paar Charaktereigenschaften improvisiert, eventuell ein, zwei Werte angepasst.

Mir ist dabei wichtig, dass ab diesem Zeitpunkt Konsistenz herrscht. Bevor der NSC agiert, muss klar sein, was er kann oder nicht. Zu dem Zeitpunkt, wo ein bestimmter Zauber benötigt wird, plötzlich entscheiden zu müssen, ob der NSC diesen überhaupt hat oder nicht, ist für ergebnisoffenes Spiel nicht ideal.

3. Dungeon to go

Dungeons mal so eben hinzuzaubern, das ist wirklich knifflig. Und sie werden, das ist wohl klar, auch gewöhnlich weniger ausgefeilt, wenn sie binnen fünf Minuten am Spieltisch entstehen und nicht binnen einer Stunde Arbeit am Schreibtisch. Sollte es nötig sein, ein Dungeon zu improvisieren, so lasse ich mich ganz gern auf das Chaos ein und arbeite mit ihm. Ich habe mehrere wunderschöne Ikea-Boxen auf meinem Spielleiter-Beistell-Tisch postiert.

Darin befinden sich Dungeon-Tiles, sortiert nach Größe und Art (Höhlen, Kanalisation, “normale” Gänge und Räume), aber ansonsten zufällig durcheinandergewürfelt. Nun ziehe ich einfach ohne hinzuschauen ein halbes bis ganzes Dutzend Gänge und Räume, dann Assecoires wie Feuerstellen, Hindernisse und dergleichen und ordne sie je nach Reihenfolge des Ziehens (aber so, dass es Sinn ergibt), an. Voila, das Grundgerüst steht. Man füge ein paar Fallen hinzu – neben denen aus dem Spielleiterhandbuch habe ich noch eigene auf Karteikarten parat -, baue Kreaturen aus dem Monsterhandbuch ein, stelle Türen dazu falls nötig und feinjustiere per Hand nach. Schon steht ein Dungeon bereit. Nein, den Undermontain unter Tiefwasser oder Myth Drannor baue ich so nicht in wenigen Minuten nach, aber es reicht, um den verlassenen Armee-Außenposten/ die Höhle in den Bergen/ den Räuberunterschlupf etc. pp. auf den Tisch zu knallen.

Neben dieser Methode habe ich außerdem eine kleine Anzahl Dungeons mit dem Dungeon Tile Mapper vorbereitet und ausgedruckt – diese kann ich ebenfalls mit meinen Tiles schnell nachbauen.

So, nun ist es spät und der Beitrag schon recht lang geworden. Morgen folgt Teil 2, dann geht es darum, die eigene Hintergrundwelt zu kennen, Spielergeschwätz unauffällig und effektiv zu Vorbeitungszwecken zu nutzen und auch um die Frage, was ich von Zufallstabellen halte…

Spieler-Recycling mit D&D Encounters

Mittwoch, Juni 9th, 2010

Heute bin ich über ENWorld auf einen Artikel bei CNN gestoßen, dessen Überschrift verhieß, dass D&D alte Spieler zurück gewinnen will. “Cool,” dachte ich mir, “das ist doch genau das, was die Fans früherer Editionen haben wollen.” Also habe ich mich hinein gestürzt. Hier der Artikel (englisch): Dungeons & Dragons tries to lure back players – CNN.com

Der Artikel bezieht sich anfangs tatsächlich auf die Intention, dass die Wotzies alte Spieler wieder an den Spieltisch holen wollen und zwar mit D&D Encounters (DDE). Die Möglichkeit in einem Format zu spielen, dass eben genau jene Spieler alter Editionen anspricht und dabei Rücksicht auf die neuen Rahmenbedingungen nimmt, die Familie und Beruf eben mit sich bringen. Das heißt im Endeffekt: Wir haben keine Zeit, aber wir wollen zocken. Ich merke auch bei mir selbst, dass ich nicht mehr einfach jeden Samstag von 17 Uhr abends bis 3 Uhr nachts in einer Dachbude verbringen kann um zu zocken, wie ich das im Studium gemacht habe und dabei habe ich noch nicht einmal Kinder. So gesehen kann DDE sicher viele Spieler wieder an den Würfel bringen und laut den Bericht klappt das auch. Wenn diese, wie angesprochen, dann ihre Kinder mitbringen, kann so auch eine neue breitere Generation Rollenspieler heran wachsen, die auch mehr Zeit fürs Zocken haben, als nur für zweistündige Kurzabenteuer. Aber dafür braucht es etwas Glück und da es in Deutschland bisher nur eine mir bekannte DDE-Runde gibt (Moritz von der Seifenkiste ist der “Schuldige”) wird dieser Effekt an uns wohl in jedem Fall vorbei gehen, Übertragbarkeit auf Deutschland hin oder her.

Leider verläuft sich der Artikel gegen Ende in eine reine Werbeveranstaltung für DDE und manch ein Argument  lässt sich auch genauso gut anders herum darstellen, wie “It’s all about teamwork!”. Das hört sich komisch an, wenn manche Rollen in der Gruppe recht leicht zu ersetzen sind. Aber ich will mich gar nicht in Editionsstreitereien verstricken, denn das ist – wie schon oft gesehen – ein endloser Kreislauf, bei dem man nur verlieren kann. DDE ist sicher ein interessantes Format, um Leute wieder an den Würfel zu bringen, deren Zeit es sonst einfach nicht erlaubt. Aber wer die 4e nicht mag, der soll halt was anderes spielen, da kann man keinem einen Vorwurf machen. Ob das Ziel von DDE “alte” Spieler an den Würfel zurück zu holen aber dem entspricht, was sich zumindest die deutschen Rollenspieler vorstellen, wenn sie sich nach alten Zeiten sehnen, ist fragwürdig.

Steampunkiger Text in der Frankfurter Rundschau

Sonntag, Juni 6th, 2010

Hi Leute,

in der Frankfurter Rundschau ist diese Woche ein lesenswerter Artikel zum Thema Steampunk erschienen.

Hier der Link.

Grüßle Joni

Tod eines Spielercharakters – Wie entscheidet Ihr?

Samstag, April 24th, 2010

Ich denke, jeder SL kennt die Szene. Ein Spielercharakter steht kurz vor dem Sterben. Vielleicht unverschuldet, vielleicht aus Pech, vielleicht hat er sich dumm verhalten. Der letzte Fall ist für viele Spielleiter einfach zu beantworten: Selbst schuld, also muss er sterben. Viele, ich auch, tendieren auch zu der Haltung “Die Regeln müssen gelten, also stirbt er.” Kritisch wird es aber, wenn man sich z.B. unsicher ist, ob die Begegnung nicht zu schwer war und man damit SL vielleicht unfair gehandelt hat. Das auf Grund meiner Fehler ein Charakter stirbt, möchte ich nicht. Bei dem Fall, der mich zu diesem Artikel bewogen hat, lässt sich dieser Punkt aber wohl ausschließen. (weiterlesen…)