Neues im Forum

Archive for the ‘Rezension’ Category

Ab in die Wüste: Dark Sun ist da!

Dienstag, August 17th, 2010

Rezension des “Dark Sun Campaign Setting” für Dungeons & Dragons (4. Edition)

Als ich es in der Hand hatte habe ich das 222 Seiten starke Buch erst einmal auf den Kopf gehalten und geschüttelt. Aber es fiel kein Sand heraus. Trotzdem ist es Dark Sun, ein Buch über Athas, den Wüstenplaneten. Mustrum war so freundlich mir sein Exemplar von der GenCon zu überlassen, wo es schon vorab zu kaufen war. Vielen Dank dafür. Darum gibt es jetzt schon direkt zum Erscheinen eine Rezension.

Jäger, Schläger und Sklaven

Das Buch beginnt mit einer Einführung. Hier gibt es die schon aus dem Free RPG Day-Abenteuer “Bloodsand Arena” bekannten acht Charakteristika über Athas (“The World is a Desert”, “The World is Savage”, “Metal is Sarce”, “Arcane Magic Defiles the World”, “Sorcerer-Kings Rule City-States”, The Gods are Silent”, Fierce Monsters Roam the World” und “Familiar Races aren’t What You Expect”) mit einer kurzen Beschreibung. In Kapitel eins werden die verschiedenen “Themes” für Charaktere kurz beschrieben und über mögliche Motivationen für Charaktere, ihre Gegner und das Leben auf Athas informiert. Kurz gesagt es werden alle wichtigen Grundlagen gelegt. (weiterlesen …)

Auf dem Heimweg…

Donnerstag, August 12th, 2010

…aus dem Kino. Was kam? Natürlich: Das A-Team – Es gibt keinen Plan B. Kurzrezension: Woooooohooooooow!!! Ich habe Tränen gelacht, es gab bonbastische Aktion und die Serie wurde wirklich in Ehren gehalten. Leute, geht rein! Ein unglaublich GEILER Film! Selbst meine Freundin ist begeistert.

Mehr gibt’s nicht zu sagen. Außer: Alpha, Mike, Foxtrott.

Zwei Asse über Eldorado

Freitag, Mai 7th, 2010

Rezension/Spielbericht zu “Das Gold von Eldorado” von Taysals Abenteuerland

Das leise Klappern und Brummen der Dornier Merkur ertönt über dem Flugfeld nahe Caluba als Jack Patton die Maschine in den Landeanflug zwingt. Der – wenn es nach ihn geht – beste Pilot der Welt kommt mit seinem Kollegen Jeremia Roth gerade aus Peru zurück. Die beiden haben einen langen Schichtflug hinter sich und einige Kisten Schnaps im Auftrag ihres Chefs Chuan in Laderaum. Die alte Vicious Vicky setzt holprig auf und als sie schaukelnd auf ihre Parkposition rollt, setzt Jeremias Herzschlag kurz aus. Der Uniformierte, der rauchend an der Tür des Werkstattschuppens lehnt, trägt eine rote Armbinde mit einem sehr bekannten Zeichen in einem weissen Kreis. Doch der Nazi mustert den Flieger nur kurz und der jüdische Jeremia, der vor kurzem aus der Wehrmacht floh beruhigt sich wieder ein wenig.

Kürzlich musste nukleare Träume ausfallen, weil Hennings Spieler von seiner Arbeit in Beschlag genommen wurde. Also habe ich mich im Fundus der Savage Worlds-Kurzabenteuer bedient und Taysals “Das Gold von Eldorado” geleitet. Wie es der Zufall wollte, warteten die beiden verbliebenen Spieler mit einem Pilotencharakter auf. Jeweils mit dem Talent “Ass”. Da das Abenteuer auf einem Flugplatz begann, war der Anfang schnell gemacht. Mit der Ansage “Ihr werdet Nazis töten müssen” war auch gleich genügend Begeisterung geweckt. Nazis als “Monster” funktionieren anscheinend besser als Orks, Eulenbären und Anishexen zusammen.

Der Einstieg in das Abenteuer war also sehr einfach. Auch der Start am Flughafen ist sehr praktisch, denn diese sind im Südamerika der 30er wichtige Verkehrsknotenpunkte ohne allzu viel Polizei und somit für alle möglichen Reisenden ein wahrscheinlicher Aufenthaltsort. Die gefangene Frau kann man leicht einmal einen unterdrückten Schrei ausstoßen lassen um die SC auf den Plan zu rufen. Es gibt also keine Probleme, die SC in das Abenteuer zu ziehen.

Ich hatte den Spielern 30 EXP als Basis gewährt und da ich nur 2 Spieler hatte, erwies sich das als gut. Denn auch wenn die Kämpfe größtenteil mit der Spielerzahl skalieren, waren sie durch die feste Anzahl einiger Gegner sehr knackig. Der Finalkampf hätte leicht zu toten Charakteren führen können, da die Anzahl fest vorgegebener Gegner größer ist und eine Wildcard dazu gehört. Auch die Bennies der SC waren schon weg. 2 Spieler ist sicher nicht unbedingt representativ, daher ist das nicht negativ gemeint. Man muss halt etwas anpassen und für normale Gruppengrößen hat man herausfordernde Kämpfe.

Der Verlauf des Plots ist ziemlich geradeaus, was für so ein Kurzabenteuer angenehm ist. Dabei gibt eigentlich auch keine Schwachstellen, an denen man nachhelfen müsste. So lief dann auch das Abenteuer flüssig. Die beiden Piloten hatten mit ihrer Dornier Freude und genug Blei zu verteilen. Die NSC ließen sich leicht spielen (nen Nazi kann fast jeder und der Rest sind Südamerikaner, also hilft der Klischee-Hispanic). Ein paar kleine Holperer hat das Abenteuer zwar (warum weiss Maria z.B. so wenig über das Leben ihres Mannes?), aber dafür ist zwischen den Szenen genug Freiraum so dass man die SC nicht auf irgendeiner Schiene halten müsste.

Insgesamt ein tolles Abenteuer und für alle, die gerne einmal Nazis klatschen wollen. Daumen hoch!

Test zu Drakensang

Dienstag, März 16th, 2010

Vor kurzem habe ich mir die Demo von “Drakensang – Am Fluss der Zeit” genauer angeschaut und rollenspielerisch beurteilt. Mittlerweile gibt es ein kurzes (6:51 min) Testvideo von GameStar, dass in eine ähnliche Kerbe schlägt und Fans nach meinem negativen Urteil sicherlich etwas beruhigt. GameStar bescheinigt dem Spiel eine sehr zähe Anfangsphase (welche ja Bestandteil der Demo ist). Im späteren Verlauf bessert sich das Gameplay laut GameStar aber. Da aber auch in diesem Test die Rede davon ist, dass sich “die Handlung für einen kurzen Zeitraum aufplittet”, scheinen sich manche Dinge im späteren Verlauf nur sehr geringem Maße zu ändern. Dementsprechend für mich immer noch keine echte Empfehlung.

Vielen Dank an das “Blog des schwarzen Auges“, wo ich den Test fand.

“Die Fracht der Golden Princess” angespielt

Sonntag, Februar 7th, 2010

Ich habe kürzlich die Gentleman’s Edition von Savage Worlds geschenkt bekommen und was soll ich sagen? Ich war begeistert. Ich habe das halbe Regelwerk am nächsten Tag durch gelesen. Da wir bei “Nukleare Träume” immer wieder unzufrieden mit den Kämpfen waren, habe ich mir überlegt, dass SW vielleicht ein ganz gutes System für uns sein könnte. Also habe ich mir das OneSheet “Die Fracht der Golden Princess” vom Abenteuerblog (umsonst) herunter geladen und die Onlinerunde zu einem kleinen Spieltest überredet.

Ohne Umwege zum Ziel

Die Vorbereitung ging entsprechend sehr schnell, es sind nur 3 Seiten zu lesen. Das Abenteuer kommt auch sehr schnell zur Sache. Keine lange Einleitung oder ähnliches. Es gibt eine vorab festgelegte Startsituation und daraus müssen sich die Charaktere befreien. Das bekommt sozusagen mein persönliches 3F-Gütesiegel (“Fast! Fun! Furious!” – das Savage Worlds-Motto). Mir fielen nur ein paar Kleinigkeiten bei der Vorbereitung auf: Sir Macmillan, der Archäologe und die Crew des Passagierschiffes haben keine Werte. Kein Beinbruch und vielleicht auch dem geringen Platz geschuldet, aber sollten sie mal in einen Kampf geraten (was bei der Crew sogar vorgeschlagen wird) fehlen diese. Die SS-Soldaten haben im Vergleich zu Charakteren relativ hohe Attribute. Vielleicht ist das ein mechanischer Kniff oder hat andere Gründe, aber es wunderte mich. Eine Sache ist vermutlich wirklich eine Fehler, denn die SS-Soldaten haben keinen Wert in “Schießen”, also Fernkampf. Ungewöhnlich für Soldaten mit MP. Die Improvisation ist hier aber leicht, ich habe einfach den Wert für “Kämpfen”, also Nahkampf, auch für “Schießen” angenommen. (weiterlesen …)

Die Drakensang-Demo unter der Lupe

Montag, Februar 1st, 2010

Der Erscheinungstermin von “Drakensang – Am Fluss der Zeit” rückt immer näher und daher habe ich mir die seit einiger Zeit verfügbare Demo angeschaut. Ich bin kein PC-Spiele-Tester, darum war mein Fokus nicht auf den Qualitäten des Spiels in technischer Hinsicht oder auf das, was man als Computerspieler davon halten mag. Das können andere besser. Ich habe mir das Spiel unter dem Gesichtspunkt eines Rollenspielers angeschaut. Im Text sind ein paar kleine Spoiler, die aber nur den Anfang betreffen. Wer diese aber vermeiden will, sollte gleich zum Fazit springen.

Bevor das eigentliche Spiel beginnt, wartet – wie üblich – die Charaktererstellung. Jedenfalls dachte ich dass. Aber es gibt zu allererste eine kurze Einleitung in die Geschichte. Eine gute Sache, denn so hat man schon einmal einen kurzen Eindruck, was einen erwartet und kann seine Charakteridee darauf ausrichten. Doch was geboten wird finde ich sehr klischeehaft. Ein altgedienter Abenteurer erzählt, dass er mit seinen zwei ebenfalls erfahrenen Kameraden ein Abenteuer erlebt. Das hätten sie ohne einen “jungen unbekannten Abenteurer” jedoch nie geschafft. Na ja. Bei der Charaktererschaffung haben die Entwickler aber durchaus Humor bewiesen. Neben dem Klassiker “Alrik” spuckt der Namensgenerator auch Namen wie “Wahnfried” und Titel wie “der Verrückte” aus. Verfügbar sind Krieger, Bogenschütze und Soldat. Ich entscheide mich für “Wahnfried, der Verrückte” und werde Soldat. Die Vollversion sollte aber neben dem versprochenen Expertenmodus auch noch ein paar mehr Klassen bieten. Haare, Gesicht und Körper als mögliche optische Einstellmöglichkeiten sind schnell gewählt und auf geht es ins Abenteuer. (weiterlesen …)

Suche