Neues im Forum

Archive for Oktober, 2009

Nürnberger Zeitung berichtet über Live-Rollenspiel

Montag, Oktober 26th, 2009

Hi Leute,

hier mal wieder ein Linktipp. Die Nürnberger Zeitung hat am Wochenende über ein Live-Rollenspiel berichtet.

Viel Spaß beim Schmökern,

Der Joni

Frisch vom Spieltisch: Lorbeeren für alle

Montag, Oktober 26th, 2009

Donnerstag lief wieder eine Runde “nukleare Träume” und es war wirklich schön. Es war eine dieser Runden, die wenig Arbeit kosten, weil viel ge- und besprochen wird und wenn dann auch noch die Wünsche des SLs in Erfüllung gehen… wunderschön :)

Nachdem die Spieler den Wunsch geäußert hatten, dass etwas mehr Druck auf die ausgeübt wird, ingame natürlich, habe ich versucht das umzusetzen. Das hat dazu geführt, dass der Bunker, aus dem die  SC kamen nun von Plünderern belagert wird. Das, gepaart mit der Order den Bunker geheim zu halten, der zahlenmäßigen Überlegenheit der Plünderer und der begrenzten Ausrüstung, hat ihnen doch einiges Kopfzerbrechen bereitet. Schlussendlich führte es dazu, dass über die Hälfte der Session mit ingame Diskussionen verbracht wurde. Das mag langweilig klingen, aber es scheint den Spielern Spaß gemacht zu haben und sie gefordert zu haben. Immerhin ging es ingame um viel: Der gesamte Bunker ist in Gefahr. Neben des Problems der Nahrungsversorgung für den Bunker gibt es also ein zweites Schlachtfeld. Dazu kommen Ideen und Plots, die so nebenbei laufen im Moment: Die Forschung an der Alge um Wasser von Strahlung zu reinigen, der Zusammenbau eines Autos aus alten Autoresten, die man in den Stadtruinen noch finden kann und Felix versucht gerade aus einem Fernglas ein Zielfernrohr für sein neues Gewehr zu bauen. Zudem müssen die Plünderer, die jetzt den Bunker belagern ja auch irgendwo her kommen, vermutlich aus den Stadtruinen. Da wäre dann jetzt ein Machtvakuum und ein Bereich, in dem evtl. noch Dinge geplündert werden können, zu denen man vorher nur schwer Zugang hatte. Druck ist also da, die Spieler sind gefordert.

Das hat schon mal viel besser geklappt, als ich gehofft hatte. Ich wollte eigentlich mit der Belagerung nur etwas mehr Druck aufbauen, aber im Zusammenspiel mit den anderen Plots, die so “herumliegen” ging das sehr gut auf und es ergeben sich viele interessante Optionen, an die auch ich vorher teilweise gar nicht gedacht hatte. Und da man für Diskussionen als SL wenig tun muss, außer aufzupassen, dass sie nicht abdriftet, hatte ich auch eine relativ entspannte Runde. Und dann haben mir die Spieler noch ein “Extra-Bonbon” geschenkt. Eine Überlegung, die Belagerung zu brechen war, die Plünderer zu einem friedlicheren Verhalten zu überreden, indem man ihnen eine Perspektive bietet. Zum Beispiel eine gute Nahrungsversorgung. Dadurch kam wieder das Problem der Nahrungsversorgung für den Bunker auf den Tisch, das so natürlich noch drängender wird. Da keine der bestehenden Siedlungen genug Nahrungsmittel produziert, müssen eigenen Felder angelegt werden und diese müssen verteidigt werden. Außer man überzeugt so ziemlich alle Plünderer von Überfällen, Mord, Totschlag und einem Leben in Ruinen und Chaos abzulassen und Teil der Gemeinschaft zu werden. Und so war die Vision einer neues “Welt” geboren: Ein friedliches Zusammenleben von Plünderern, Überlebenden und Bunkerbewohnern.

Bis dahin ist es ein weiter Weg, der beim Absetzen des Bunkergremiums beginnt und über das Überzeugen der Plünderer und das Schaffen von Voraussetzungen für Ackerbau im großen Stil geht. Aber es bleibt ja noch einige Zeit dafür :) Und ich bin darüber sehr glücklich, weil ich mir bevor die Kampagne begann vorgestellt habe, dass die Spieler oder Charaktere auch die Welt insgesamt verändern können. Sie können eine Vision von Demokratie, Arstrokatie, Kommunismus, totaler Zerstörung, Krieg oder etwas völlig anderem entwickeln und diese umsetzen. Und genau das beginnt gerade zu passieren. Schön :)

Also vielen Dank an meine Spieler für das Erlebte.

Der zufriedene SL :)

Jayne rockt!

Mittwoch, Oktober 21st, 2009

Hier was für alle Firefly-Fans und solche, die es werden wollen.

Ich könnte es den ganzen Tag anhören *zwinkert mal in Richtung Chuot*.

Jayne rockt einfach. Der perfekte Anti-Held. Und dennoch fühle ich so ein erhabenes gerechtes Robin-Hood-Ziehen in der Brust, wenn ich den Song höre. Hach.

Und wo bekommen wir eigentlich so coole orangefarbene Mützen her? Und wann starten wir endlich eine Firefly-Kampagne mit Traveller-Regeln? Fragen über Fragen!

Viel Spaß beim country-rocken!

Der Joni

P.S. Mir ist die Ironie bewusst, dass ich kürzlich erst über Leute hergezogen habe, die Video-Schnipsel-Songs bei Youtube veröffentlichen!

Spiele, Blackjack und Nutten

Dienstag, Oktober 20th, 2009

So langsam muss ich einsehen, dass ich es dieses Jahr leider wieder nicht zur Spielemesse nach Essen schaffen werde. Macht aber auch nichts, pah! Wir haben schließlich unsere eigene Spielmesse in Stuttgart – mit Black Jack und Nutten!

Und in nicht einmal einem Monat ist es soweit: Vom 12. bis 15. November öffnet die Süddeutsche Spielemesse in ihre Pforten.

Im vergangenen Jahr war auch so mancher Rollenspiel-Aussteller mit im Boot, wie beispielsweise Prometheus Games oder der Stuttgarter Rollenspiel-Verein Nexus. Hoffen wir, dass in diesem Jahr diesbezüglich noch mehr los ist – das Ausstellerverzeichnis steht leider noch nicht online. Also: Los geht’s. Und wer von unseren geneigten Lesern eine Übernachtungsmöglichkeit sucht, kann sich gerne melden. Am Sonntag wird eh hier gezockt. :-) .

Das besondere etwas für den Helden

Montag, Oktober 19th, 2009

Glühende Augen, leuchtende Fußabdrücke, Münzen verschwinden und wieder erscheinen lassen, Brauchreden. Diese und viele Fähigkeiten hat so manch ein Abenteurer und manch ein anderer wünscht sie sich. Ich persönlich gehöre mehr zu letzterem als zu ersteren, weil ich oft D&D spiele und es dort nicht alles gibt. Es gibt den Zauber “Zaubertricks” (Prestidigitation), mit dem als Grad 0 Zauber 1 Stunde lang sowas wie glühende Augen oder auch mal den kalten Kaffee warm machen kann, aber halten tut der Zauber nur eine Stunde, egal wie mächtig man als Magier ist. Für Taschenspielertricks gibt es Sleight of Hand als Fertigkeit und dann hört es so langsam auf, was ich sehr schade finde.

Ich fände es einfach schick, wenn man als Abenteurer auf entsprechenden Stufen ein paar dieser netten Gimmicks lernt, idealerweise automatisch ohne Kosten. Je nachdem welche Klasse oder Fähigkeiten man hat, kann das ganz unterschiedlich sein. Als Magier sollte man sich z.B. den Studienalltag in der Bibliothek erleichtern können. Der D&D-Zauber “Unseen Servant”, der sowieso kaum Effekt hat, wäre ein prima “umsonst/dauerhaft-Zauber”. den kalten Kaffee wieder aufwärmen, Kerzen anzünden, Feder & Tinte aus dem Nichts erscheinen lassen usw. Hexenmeister sind bei so etwas sicherlich eher charismatischer Natur und können Augen leuchten lassen, eine Rose in der Hand erscheinen lassen oder vielleicht so etwas banales wie sich reinigen, damit man für das Erscheinen bei Hofe schick ist. Kleriker können schauen als würden sie ihrem Gegenüber direkt in die Seele blicken und all seine Sünden erkennen oder Ihre Stimme mit Donnerhall über die Anwesenden fahren lassen. Bei magischen Klassen ist das noch recht einfach, bei eher mundanen wird es schwieriger. Für Schurken machen Taschenspielertricks sicherlich Sinn, je nach Ausrichtung. Aber was kann man spektakuläres aber effektloses als Krieger?

Wichtig ist für alle diese Fähigkeiten natürlich, dass sie keinen oder nur absolut minimalen Einfluss auf das Spiel haben. Sie sollten keine wichtige Ausrüstung erschaffen oder ersetzen und keine Boni geben. Evtl. wenn man genügend Fähigkeiten für alle Charaktere gefunden hat, könnte man kleine Boni verteilen, denn dann kann man es wieder ausgleichen. Was mir aber definitiv fehlt sind gute Ideen. ich würde so etwas auch durchaus von den Autoren der Rollenspiele erwarten und sei es nur in einem kleinen Erweiterungsband. Aber bisher habe ich in die Richtung nichts gefunden. Kennt jemand von Euch Systeme und/oder Bücher für so etwas? Oder habt Ihr Ideen, was einzelne Charaktere/Klassen so an Fähigkeiten dieser Art können sollten? Habt Ihr Lust so etwas für Eure Charaktere zu haben oder in Eurer Kampagne zuzulassen? Ich finde, es könnte das Spiel sehr viel netter und bunter machen. Und es würde der Tatsache gerecht, dass viele Charaktere deutlich mächtiger sind als die meisten NSCs. So etwas  soll man ja schließlich auch sehen können.

400 Seiten selbst verfasste Fantasy als Geschenkidee

Donnerstag, Oktober 15th, 2009

Manchmal schreibe ich auf der Arbeit sogar über Themen, die für Fantasy-, Literatur- und Rollenspielfreunde interessant sein könnten. So wie im September: Ein Bericht über einen Menschen, der doch glatt einen Fantasyroman für seine Tochter verfasst hat. Ich blogge den Text einfach mal hier, steckt eine süße Geschichte dahinter.

Das Buch selbst ist nich so hundertprozentig meins. Aber auf dieser Seite gibt es Textproben, vielleicht gefällt die Story ja dem ein oder anderem.

Ein selbst geschriebener Roman zur Konfirmation

Wimsheim. Michael Wolfinger wollte seiner Tochter eine Freude machen – und hat seinen ersten Roman veröffentlicht.
Von Peter Meuer

Zuerst hatte Michael Wolfinger überlegt, seine Geschichte über Mut, Magie und dunkle Hexer im Heckengäu spielen zu lassen. Doch der wenig passende Klang der Ortsnamen kam ihm dabei in die Quere. “Wimsheims Geheimnis”, das taugte in meinen Ohren einfach nicht”, erzählt der Nachwuchsautor von der Suche nach einem Romantitel. Zudem sei es schwierig, über Menschen und Orte einen fiktiven Roman zu schreiben, die man zu gut kenne. “Also habe ich mich für Großbritannien als Handlungsort entschieden”, erklärt Wolfinger.

Dort, genauer gesagt im malerischen Örtchen “Hackney”, spielt sein Erstlingswerk mit dem Titel “Hackneys Geheimnis”. Das passt insofern gut, als Wolfinger “ohnehin ein Faible für Irland und England” hat. “Hackneys Geheimnis” ist eine Fantasygeschichte der neueren Generation: eine Portion Harry Potter, ein Schuss Kinder-retten-die-Welt-Gefühl, eine Spur Dan Brown-Thriller und eine Prise Märchen. Es geht um die Geschwister Tom und Mia sowie um deren Eltern. Eines Tages entdeckt Tom, dass er über Zauberkräfte verfügt. Dann geht alles ganz schnell: Düstere Magier entführen Mia; Tom und sein Freund Benny begeben sich auf die Suche nach ihr. Eigentlich sollte der Roman nicht hundertfach aus den Druckerpressen rattern; Michael Wolfinger hatte nur seiner Tochter Yvonne eine Freude machen wollen, für die er auch schon oft Bilder gemalt hatte. Als er sie fragte, was sie sich zur Konfirmation wünsche, antwortete die 15-Jährige: “Ein persönliches Geschenk, eine Überraschung.” Und Michael Wolfinger überraschte seine Tochter.

Abends, nach der Arbeit als Managementbeauftragter für die Qualitätssicherung eines Autozulieferers, setzte er sich an den Laptop und schrieb. Stundenlang. Denn Yvonne liest gerne – und beschwerte sich, es gebe kaum spannende neue Bücher. “Ich habe ihn in dieser Zeit oft kaum gesehen”, erzählt Wolfingers Frau Ute. Unterstützt hat sie das Projekt immer, auch beim Lektorat geholfen. Dann, als die ersten Kapitel standen, erlebte auch Michael Wolfinger eine Überraschung: Über die Internetseite “Wer kennt Wen” bildete sich ein Netzwerk von rund zweitausend Menschen, die sich für eine Geschichte interessierten, die noch gar nicht vollendet war. Täglich erreichten Wolfinger Emails von Menschen, die sich für das Schreiben oder für Fantasy-Literatur interessierten. Und das nur, “weil ich ein paar Seiten online gestellt habe”, erzählt der 40-Jährige. “Das war Wahnsinn.” Die große Resonanz habe ihm viel Energie gegeben, den Roman zu Ende zu schreiben; “einen Schub”, sagt Wolfinger. Und suchte einen Verlag, der “Hackneys Geheimnis” veröffentlicht. Den hat Wolfinger mittlerweile im Verlagshaus Schlosser gefunden, wobei er sich an den Kosten beteiligen muss. Die ersten Exemplare von Hackney Geheimnis sind bereits in Umlauf.

Bald soll es in Buchhandlungen deutschlandweit erhältlich sein. Aus dem Geschenk für seine Tochter ist ein richtiges Buch geworden. Yvonne Wolfinger erzählt: “Meine Mitschüler finden es toll, dass mein Papa ein Buch für mich geschrieben hat, manche sind sogar ein bisschen neidisch.” Sie jedenfalls sei sehr stolz auf ihren Vater. Das Buch habe sie bereits in einem Rutsch durchgelesen – obwohl es mehr als 400 Seiten hat. Ob er nun bald einen weiteren Roman schreibt? “Das weiß ich wirklich noch nicht”, sagt Michael Wolfinger. Aber er habe das Ende von Hackney Geheimnis bewusst offen gehalten. Michael Wolfinger: Hackneys Geheimnis; 440 Seiten, erschienen im Verlagshaus Schlosser.

Sparta Millenium

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Während ich vorhin im Fitness-Studio ganz ordinär den fünften Band von Martins Feuer & Eis-Saga gelesen habe, hat doch glatt neben mir ein Typ seinen Laptop ausgepackt. Klemmt ihn auf den Zeitschriftenhalter des Crosstrainers, stülpt sich dicke Kopfhörer über die Ohren und kurz darauf flimmert “300″ über den Bildschirm. Vermutlich nicht die schlechteste Motivation… Das ist Sparta 2009. :-)

Viel Blei um nichts

Montag, Oktober 12th, 2009

“Felix, Du bist.” “Ich schieße auf ihn. *würfelt*” “Nicht getroffen. Er schießt zurück. *würfelt* Daneben. Jakob, Du.” “Ich schieße auf den anderen. *würfelt*” “Nicht getroffen. Er schießt auch zurück. *würfelt* Und auch nicht getroffen.” Langweilig und frustrierend. Anders kann man nicht beschreiben, was in diesem Kampf geschieht. Passiert ist es uns letzten Donnerstag bei nukleare Träume (Ja, es geht wieder weiter :) ). Die Helden haben zusammen mit ein paar Bewohnern Ihrer “Haus- und Hof-Siedlung” Neu-Schwanstein ein paar Mutanten in die Zange genommen. Das ganze passierte in der Stadt, das heißt es gab viele Trümmer und Deckung und zudem trug jeder Beteiligte eine Rüstung.

Die Mathematik des Kampfes

Zum besseren Nachvollziehen hier für euch ein paar Zahlen (Regelwerk: d20 modern): Der Herausforderungsgrad der Gegner war 2, ihre Rüstklasse 16 (20 mit der meist vorhandenen halben Deckung), ihr Angriffsbonus +3. Die Helden hatten Stufe 4, RK 17 und 18 (macht in Deckung 21 und 22) und Angriffsbonus +6 und +5 . Bei den Bewohnern bewegte es sich in einem ähnlichen Rahmen. Trefferchance für die Helden war also 25 bis 30%. Wenn der Gegner in der Grundreichweite der Waffe war. Da von den meisten Pistolen benutzt wurden, war das aber nicht so oft der Fall. Bei doppelter Grundreichweite (was meist reichte) sinkt die Chance um 10%. Damit wären wir bei 15 bis 20%, also jeder 5. bis 7. Wurf. bei einem Angriff pro Runde, dauert das ziemlich lange. Für die Mutanten sieht es noch mieser aus. 5 bis 10% in der Grundreichweite, bei doppelter Grundreichweite nur noch 5%. Kurzum, wie haben reichlich Munition verschwendet, aber fast nichts getroffen. Das war nicht nur für die Spieler langweilig, auch ich als SL habe mich gelangweilt. Wir haben einfach die Gegner “runter” gewürfelt. (weiterlesen …)

Spaßbremse bei D&D4?

Montag, Oktober 5th, 2009

Immobilized, dazed, dominated, stunned. Diese Worte haben mir nach ein paar Runden D&D4 mittlerweile einen faden Beigeschmack. Neugierig, was die neue D&D-Edition zu bieten hat, habe ich in letzter Zeit ein paar Runden spielen können. Anfangs hat es mir viel Spaß gemacht doch bei den letzten beiden Abenden wurde dieser Spaß etwas getrübt.

Die Sorgen eines Barbaren

Es begann auf Stufe 16, als meinem Goliath Barbaren ein Druide gegenüber stand, der jede Runde als “minor action” (kaum mehr als eine freie Handlung, aber man hat nur eine je Runde) seine Schlingpflanzen loslassen konnte, die den jeweils getroffenen festhalten (“immobilized (save ends)”), so dass er sich vorerst nicht mehr vom Fleck bewegen kann. Da ich auf Grund der Hintergrundgeschichte das bevorzugte Ziel des Druiden war, half es mir auch nichts, dass ich meinen Save oft schaffte. Nächste Runde war ich halt wieder dran, der Druide konnte aus meiner Waffenreichweite gehen und nebenbei noch mich und andere mit seinen sonstigen Zaubern angreifen. Da auch sonst keiner so blöd ist und sich neben einen wütenden Barbaren mit seiner Zweihandaxt stellt, hatte ich den größten Teil des Kampfes (bis der SL ein Einsehen hatte) recht wenig zu tun. Zwischenzeitlich blieb es mir nur Speere zu werfen, wofür ein Barbar nicht gerade gut geeignet ist.

Das nächste unerfreuliche Erlebnis holte mich in einem weiteren One-Shot auf Stufe 21 mit demselben Charakter ein, als es zurück zum Keep of the Shadowfell (Abenteuer E1) ging. Dort stolperte ich zunächst über 2 Geister, die dorthin, wo ich stand eine Zone der Verstrickung zauberten und mich zwischenzeitlich übernahmen (dominated), was mich nicht nur der Bewegung sondern auch der Freiheit über meine Handlungen beraubte. Auch hier hatten die NSC besseres zu tun als sich in die Reichweite meiner Axt zu bewegen. Selbsterhaltung darf man ja auch ihnen zubilligen. Später unten im Keep trafen wir noch auf ein paar weitere Monster. Hier war bei mir der vorherrschende Status die Benommenheit (“dazed”), was mir immerhin noch das Angreifen erlaubte, aber ansonsten sehr viele meiner Optionen, besonders Reaktionen verbot. Zur Veranschaulichung habe ich noch meine Notizen der beiden Kämpfe gescannt. In einem weiteren Kampf an diesen Abend hatten wir etwas einfachere Gegner, die weniger Effekte verteilten. Dieser Kampf war dann auch deutlich spaßiger für mich.

Ganz schnöder Schaden, der die Trefferpunkte in den Keller bringt war natürlich auch in rauen Mengen vorhanden, aber das ist man bei D&D seit mehreren Editionen gewöhnt und zudem schränkt es einen lange nicht so sehr ein, wie die oben beschriebenen Statuseffekte. In einer anderen Runde mit meinem Warlord auf Stufe 1 bis 4 hatte ich übrigens derartige Probleme noch nicht. Ob das Problem, dass einen die NSC leicht “kalt stellen” können allerdings von der Klasse abhängt wage ich zu bezweifeln. (weiterlesen …)

Mit 38 Jahren gräbt er seine alten D&D-Boxen wieder aus

Sonntag, Oktober 4th, 2009

Hi Leute,

mal wieder ein Link von mir für euch. Ein Journalist und “Geek”, wie er selbst sagt, berichtet, wie er nach Jahren der Abstinenz wieder seinen alten D&D-Kram wiederfand. Und er philosophiert darüber, wie normal oder eskapistisch das Nerdsein als solches ist. Aber lest hier selbst.

Viel Spaß beim Schmökern!

Der joni

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