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Frisch vom Spieltisch: Zombies am Würfelbecher

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Die Spannung am Spieltisch hat gerade ihren Höhepunkt überschritten. Der böse Magier, dessen Ritual es zu verhindern galt und der Anführer der Banditen sind tot. Auch die meisten ihrer Anhänger liegen verstümmelt am Boden. Nur noch ein tapferer kleiner Haufen führt zusammen gedrängt in der Ecke des Verlieses einen aussichtslosen Kampf, denn die Helden sind in der Überzahl und sehen frischer aus. Beschwingt von dem nahenden Sieg prügeln sie auf das verbliebene Häufchen Banditen ein.

Am Spieltisch sitzen die Spieler, lachend, scherzend und froh darüber dass der Kampf ein gutes Ende nehmen wird. Auch lachend und scherzend sitzt der Spielleiter zwischen ihnen. Er freut sich über einen bis dahin spannenden Kampf, dass es keinen TPK gab, dass die Spieler das Abenteuer erfolgreich geschafft haben und Spaß daran hatten und besonders jetzt immernoch haben. An die verbleibenden NSC-Banditen denkt keiner. Außer an ihre Rüstklasse und Trefferpunkte. Attacke und Schaden spielen sowieso fast keine Rolle mehr. Stumpf und ohne Nachdenken wird neben den Scherzen der Kampf zu Ende gewürfelt. Die Trefferpunkte der NSCs werden sozusagen geistlos wie bei Zombies “herunter gewürfelt”, bis schließlich alle tot sind.

Es ist sicherlich etwas überspitzt von mir geschrieben, aber solche oder ähnliche Szenen kennt wohl jeder von seinen Spielabenden. Immerhin sind NSCs ja auch irgendwie zum Sterben geboren. Ich habe das lange genug in einer meiner alten, sehr gamistisch orientierten Gruppe mitgemacht. Hat Spaß gemacht. Mittlerweile habe ich es jedoch auch anders erlebt und zwar in Gruppen, die – wie man so schon sagt – mehr ROLLENspiel als RollenSPIEL machen.

In unserer Gruppe mit Joni als SL stellte nach der letzten Runde jemand ganz überrascht fest “Wir haben noch überhaupt niemanden getötet”. Das war als wir alle blutbesudelt aus dem Keller eines halb verfallenen Turm gekrochen kamen. Kampf gab es vorher genug. Der Unterschied war aber zum einen, dass der Kleriker nach dem Kampf immer schnell alle Gegner stabilisiert hat, die noch nicht vollends verstorben waren. Zudem haben sich die letzten Überlebenden unseres Angriffs ergeben, als sie keine andere Chance mehr sahen mit dem Leben davon zu kommen.

Mitten in einem Dungeon sind Gefangene natürlich ein echtes Problem: Wohin mit ihnen? Wer paßt auf, dass sie sich nicht befreien und einem in den Rücken fallen? Und nicht-humanoide Gegner haben sicher nicht selten einen “guten Grund” auf Leben und Tod zu kämpfen (Wer weiss schon, was ein Ooze so denkt?) oder es wäre nicht einfach zu gefährlich sie überhaupt am Leben zu lassen. Aber es gibt viele andere Kämpfe in denen die Aufgabe der unterlegenen Seite eine sinnvolle Option ist. Das gilt auch für Helden, die dem TPK ungeschminkt ins Auge sehen. Der Sieg durch sozusagen technischen K.O. ist genauso befriedigend wie auch die Niederlage durch Gefangenahme ein einschneidender Rückschritt ist.

Also öfter mal den Würfelzombie vom Spieltisch entfernen und den Kampf “human” beenden. Etwas, dass ich auch in Zukunft öfter beherzigen sollte, als SL wie als Spieler.

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3 Responses to “Frisch vom Spieltisch: Zombies am Würfelbecher”

  1. MustrumRidcully Says:

    Ich weiss nicht, diese Idee das jedes Leben etwas wert ist und geschützt werden muss ist nicht unbedingt eine Idee, die man in einer mittelalterlichen Welt findet. Vor allem nicht in einer in der es möglicherweise sogar klare Unterschiede zwischen Gut und Böse gibt.

    Ich fand die Serie Rom da sehr anschaulich (auch wenn das nicht Mittelalter ist.) Gewalt und Mord sind da nicht unbedingt die schwersten Verbrechen. Will man eine Information, hängt man halt ein paar Leute ans Kreuz. Hat jemand mit der Frau Deines besten Freundes geschlafen? Foltert und tötet ihn. Kein Ding.

    Ich bin nur froh das wir nicht mehr in solch einer Welt leben. ;)

    Das man selbst lieber stirbt als sich gefangen nimmt, kann man auch damit begründen, dass weder die Charaktere (und “metagaming”-technisch die Spieler) die Kontrolle über die Situation verlieren möchten. In der SPielwelt machen Wiedererweckungszauber die Gefahr des Todes natürlich auch nichtig, aber selbst das ignorierend – gerade D&D verspricht den Guten ja auch einen Platz im “Himmel” bei seinem Lieblingsgott.

    Ich denke allerdings, dass es der Wille der Spieler ist, dass sie lieber den Total Party Kill riskieren als aufgeben. Man verliert möglicherweise seine ganze Ausrüstung und wer weiss was noch alles passiert. Kann auf jeden Fall nicht gut sein, dann kann man lieber neue Charaktere erschaffen als seinen Charakter zu “ruinieren”.

    Das Monster nicht aufgeben ist teilweise an der Art der Monster begründet, aber sehr oft vermutlich auch, weil der Spielleiter sich sagt “Wenn die Monster nicht bis zum letzten HP kämpfen, sind sie ihre XP nicht wert.) ;)

  2. TheClone Says:

    Hm, die Begründung bzgl der Monster und ihren XP mag tatsächlich oft vorhanden sein, ich finde sie aber nur bedingt gut.

    Was den Wert eines Lebens angeht, komtm es natürlich auf die Welt an. Die Realms, finde ich, sind da schon ziemlich dem Gutmenschentum verschrieben. Bei Points of Light ist das Leben sicherlich etwas rauer. Aber ich denke in jedem Setting kann es mal mehr, mal weniger passieren, dass sich Gegner ergeben. Wenn das Setting rau ist, darf es aber natürlich dementsprechend selten sein.

  3. MustrumRidcully Says:

    > Hm, die Begründung bzgl der Monster und ihren XP mag tatsächlich oft vorhanden sein, ich finde sie aber nur bedingt gut.

    Na klar ist das nicht gut. ;) Aber es ist eine Mentalität, in die man leicht verfällt.

    Laut PHB 4E übrigens kann man Gegner einschüchtern und zum Beenden des Kampfes zwingen, wenn die Gegner “blutig” sind. (Wie ist “bloodied” im Deutschen wohl übersetzt?). Der Schwierigkeitsgrad ist glaube entweder Willenskraft +10 oder ein vom Meister festgelegter Wert.
    Kann man ja mal ausprobieren – wenn man meint, der Gegner hat keine echte Chance mehr, vielleicht sieht er es ja auch ein. (Und der DM erinnert sich daran, dass er seine Monster nicht bis zum letzten HP kämpfen lassen muss.)

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