Nukleare Träume: Wie geht's weiter?
by Jan (De Malspöler)Nachdem die letzten Runden nun schon ein Weilchen durch sind, habe ich mir ein paar Gedanken darüber gemacht, wie es weiter gehen soll (schön, wenn man so lange Pause hat
). Zunächst habe ich meine Spieler im Forum (wer danach sucht: Wir bieten jeder RPG-Gruppe ein Privatforum) befragt, wie sie es bisher fanden und wie es weitergehen soll. Das Ergebnis war, das sie sich etwas mehr Optionen und “Action” wünschen. Ich hatte bisher nicht jeden Aufhänger offen gezeigt, sondern wollte auch mal schauen, wie leicht sich Spieler eigenen Aufhänger suchen. Besonders gut geklappt hat es nicht, aber es war genug da, um die Spieler für alle Sitzungen zu beschäftigen. Also merke ich mir für die Zukunft, dass ich mir mehr Aufhänger überlege, damit mehr los ist.
Ansonsten war dieser Teil der Welt der nuklearen Träume erst einmal sehr ruhig. zwischen Plünderern und Überlebenden herrschte ein einigermaßen stabiles Gleichgewicht. Das war von mir auch so gewollt, da ich mir nicht sicher war, wie sich die Kampagne entwickelt und ich mich von komplizierten Hintergrundgeschehnissen verschonen wollte. Jetzt habe ich eine ungefähre Vorstellung davon, wie es läuft und kann bestimmte Konflikte, die im Hintergrund schlummern von der Kette lassen. Außerdem werden die Charaktere das Gleichgewicht der Kräfte beeinflussen, so dass es auch so mehr Dynamik geben wird. Das wird sicherlich ein paar Aufhänger geben und den Druck auf die Charaktere erhöhen, damit etwas mehr Action rein kommt. Ich habe mir ein paar Dinge überlegt, die an bestimmten Orten passieren, so dass die Charaktere eine Chance haben mit zu kriegen, was vor sich geht.
Für die Vorbereitung werde ich mir noch eine Detailkarte für Schwanstein überlegen müssen, die die verschiedenen Clans und Geheimnisse enthält. Ansonsten werde ich es recht locker handhaben. Ich werde evtl. noch ein paar NSC vorbereiten. Alles andere lasse ich auf mich zukommen, je nachdem wie die Charaktere reagieren. Da wird sehr kurze Sessions haben (2,5h), kann ich dann zwischen den Runden überlegen, was die Handlungen für mittel- bis langfristige Effekte auf den Hintergrund haben. Bislang funktionierte eine gewisse Spontanität und Flexibilität sehr gut und da der Hintergrund in meinem Kopf entsteht, sollte das weiterhin klappen.
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