Nachdem die drei Helden nach Neu-Schwanstein zurück gekehrt sind, nutzen sie den Abend noch um den Bewohnern beim Transport von Plündergut aus dem derzeit zugänglichen Teil der Stadt zu helfen. Dabei bringen sie noch Dennis, einen jungen Bewohner der Siedlung bei Auto zu fahren. So können Sie den Bewohnern auch mal das Auto überlassen, sollte es nötig sein. Henning nutzt die Zeit, um an seiner Alge weiter zu forschen.
Nachdem unsere Helden die Nacht ruhig in Neu-Schwanstein verbracht haben, beschließen sie, den gefundenen Militärbunker aufzusuchen. Dennis nehmen sie wieder als Fahrer mit. Das große, kastenartige Gebäude, unter dem der Bunker ist ist schnell gefunden. Die Fensterhöhlen des Gebäudes sind im Erdgeschoss vergittert und auch in den oberen Stockwerken gegen Eindringen gesichert. Die Fenster selbst sind alle gestohlen oder gesprungen. Doch das Tor zum Innenhof ist offen und hängt nur noch halb in den Angeln. Der kleine Expeditionstrupp fährt sogleich hinein. Der Innenhof ist genauso verlassen, wie das gesamte Gebäude und verliert langsam aber sicher den Kampf gegen das Gras. Dennis bleibt beim Auto zurück und unsere drei Helden betreten das Gebäude.
Das Gebäudeinnere scheint ausgeräumt, doch mit geschultem Blick erkennt Felix, dass man in den Wänden sicher noch abel finden könnte. Zunächst gehen alle in den Keller zum Bunker. Vor der Bunkertür ist ein kleiner Raum, der über eine Treppe erreicht wird. In dem Raum stehen zwei kleine Sandsackbarrieren über denen die skelettierten Leichen von drei Soldaten liegen, noch bekleidet von Fetzen ihrer Uniform. Sie lassen sich noch als Hauptmann und zwei Obergefreite erkennen, da sie noch Ihre Hundemarken tragen. Henning kann erkennen, dass sie vermutlich durch Schüsse getötet wurden. Die Bunkertür selbst ist bis auf ein paar Brandspuren und Kratzer unbeschädigt. Neben ihr ist ein kleiner Kasten mit einer Zahlentastatur und zwei neunstelligen Anzeigen.
Henning macht sich gleich am Gehäuse des Kastens zu schaffen, es gelingt ihm aber nicht es zu öffnen. Beinah ruiniert er aber die Anzeige. Dann fällt den Helden auf, dass die Dienstnummern der Soldaten auf den Hundemarken auch neun Stellen haben und sie probieren sämtliche Kombinationen für die zwei Anzeigefelder, doch keine wird akzeptiert.
Die Drei entschließen sich, Hilfe aus der Siedlung zu holen, um das Schloss zu knacken. Denger Wiedmann, Leiter der Werkstatt erklärt sich dazu bereit. Der gewünschte Schneidbrenner ist aber zu schwer, um mitgenommen zu werden. Zurück am Bunker gelingt es Denger, das Code-Terminal zu öffnen. Doch beim Anschließen des Laptops, um den Zahlencode zu knacken kann er kaum helfen, da er mit Computern keinerlei Erfahrung hat. Er kann Henning bei seinen Versuchen aber zweimal von einem Missgeschick, das das Schloss ruiniert hätte bewahren.
Ratlos, wie die Tür doch noch überwunden werden könnte, beratschlagen die Vier. Auf Dengers Anregung hin durchsuchen sie das Gebäude in der Hoffnung dort den Code oder Hinweise darauf zu finden. Denger lässt sich von Dennis wieder in die Siedlung bringen. Dennis hilft im Anschluss mit dem Auto wieder beim Transport von Plündergut aus der Stadt.
In der Zwischenzeit finden Jakob, Felix und Henning bei ihrer Suche zunächst nur zerstörte Spinde und kaputte oder halb kaputte Betten. Felix meint, aus den Bettgestellen ließen sich noch einige Metallrohre gewinnen. Schließlich finden sie in einem Spind, auf dessen Tür auf den Überresten eines Schildes Zahlen stehen, die zur Dienstnummer des Hauptmanns passen ein verblichenes Foto eines Hundes. Auf der Rückseite steht “Henry I., geb. 27.06.83, gest. 13.01.89″. Mehr können sie nicht finden. Unschlüssig, was nun ein Hinweis für den Code sein könnte, stehen sie diskutierend vor dem Zahlenschloss. Sie probieren alle möglichen Kombinationen aus. Nach einer Weile auch mit dem Geburts- und Todestag von Henry I. Da diese zu kurz sind, in verschiedenen Kombinationen mit den Dienstnummern. Nach einer halben Stunde kommt Henning auf die Idee, dass die Eins von “Henry, der Erste” genau die fehlende Zahl ist, die ein voll ausgeschriebenes Datum um die neunte Stelle ergänzt. Jetzt ist nach ein paar Versuchen das Rätsel gelöst: Die Dienstnummer des Hauptmanns und der Todestag seiens Hundes gefolgt von der 1 öffnen die Bunkertür.
Als Informatiker musste ich einfach mal die lockere Passwortvergabe vieler Menschen aufgreifen. Das aber dann zwei Informatiker und ein weiterer IT-erfahrener Spieler so lange brauchen, um bei zwei Eingabefeldernvdas Prinzip Username/Passwort zu erkennen, hat mich wirklich überrascht.
Die drei Entdecker wollen gerade den Bunker betreten, als eine donnernde Salve aus einem Maschinengewehr durch den Keller dröhnt. Gerade noch gelingt es den Helden in Deckung zu hechten, als die Kugeln durch den Raum spritzen. Die vielen fehlgeschlagenen Versuche von Henning am Codeschloss scheinen die Sicherheitseinrichtung des Bunkers aktiviert zu haben. Jetzt verhindert ein doppelläufiges schweres MG an der Decke des Bunkereingangs das Fortkommen.
Das war noch nicht der gesamte Bericht der letzten Runde, aber hier unterbreche ich erst einmal. Was die Drei im Bunker finden und wie sie das MG überwinden folgt in Kürze auf diesem Kanal