03. Sitzung am 16.11.2008: Vorbereitung auf den Angriff der Lycanthropen

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Es wurde Abend in der Festungsruine und auf Leifs Vorschlag hin türmten die Helden die Leichen und alle gefundenen Waffen zu einem Haufen auf und verbrannten diese. Danach wurde beraten, was als nächstes zu tun wäre. Edgar schlug vor, die Karte mit dem Angriffsplan abzuzeichnen und das Original in der Ruine zurückzulassen, um den Feind zu täuschen. Doch Leifs Zeichenversuche schlugen leider fehl, worauf die Abenteurer das Original notgedrungen mitnehmen mussten. Die Kopie ließen sie verschmutzt und angesengt zurück, in der Hoffnung, dass diese schlechte Fälschung so unerkannt bleiben würde.

Bei der Nachtwache nahe der Festung fiel Faelar auf, dass die Festung und einige angrenzende Bäume in Flammen standen. Ein Feuer, das die Helden beim Verbrennen der Leichen aus Versehen entfacht hatten! Taspira setzte sich stark dafür ein, dass das Feuer gelöscht oder eingedämmt würde und so verbrachten die Abenteurer die restliche Nacht damit, das Feuer zu bekämpfen. So breitete es sich nicht weiter im Wald aus. Am Morgen des 18. Eleint ritten die Charaktere nach einer kurzen Rast Richtung Quaervarr, um die dortigen Truppen vor dem Angriff der Lycanthropen zu warnen.


Der 19. Eleint war ein trüber, regnerischer Tag. Nachdem sie die Reise fortgesetzt hatten, wurden die Abenteurer von einem jungen, grünen Drachen überrascht, in dessen Augen der Wahnsinn des Drachenzorns loderte, der die Drachen in ganz Faerun in Raserei gestrützt hat. Nach einem vergeblichen Versuch, sich vor dem Drachen zu verbergen, spuckte der Drache seinen Säureodem auf die Gruppe, wodurch Taspira und Edgar schwer verletzt wurden. Lediglich Faelar konnte durch einen beherzten Sprung dem größten Teil der Säure ausweichen. Nach diesem verheerenden Angriff flog der Drache weiter und hinterließ eine grauenvolle Verwüstung. Rigo hatte den Angriff nicht überlebt und wurde von Leif notdürftig verscharrt, während Taspira und Faelar sich um die teils ebenfalls schwer verwundeten Pferde kümmerten und Edgar und Taspira sich mit Heiltränken wieder aufpäppelten.

Danach führten die Helden ihre Pferde nach Quaervarr, wo sie als erstes Unndreth und Galion vor dem bevorstehenden Angriff warnten. Es stellte sich heraus, dass die Truppen in Quaervarr hoffnungslos in der Unterzahl waren. Die Abenteurer kassierten außerdem stolze 45 Platinmünzen für die gesammelten Lycanthropenohren und erhielten den Auftrag, einen Werwolf zwecks Verhörs zu fangen und nach einer Ladung Silberwaffen zu suchen, die schon längst hätte aus der Zwergenzitadelle Feldbar in Quaervarr hätte eintreffen sollen. Für die Suche nach den Waffen versprach Galion eine Belohnung von 100 Goldmünzen pro Kopf.

Den Rest des Tages verbrachten die Helden damit, sich heilen zu lassen, ihre Ausrüstung zu erneuern und die Pferde zu versorgen. Leif und Faelar gingen dazu zum Marktplatz, während Taspira zu Gebet im Tempel zurückblieb und Edgar zur Untersuchung der magischen Feder und des Rings in den „Pfeifenden Hirsch“ ging. Sein Zauber offenbarte ihm einen Verwandlungszauber auf der Feder und einen Schutzzauber auf dem Ring.

Abends entspannte sich die Gruppe bei einem gemeinsamen warmen Bad im „Hirsch“. Dabei fiel ihnen die lange Narbe auf, die Leif seit seinem Schwur, Blath und Tjore zu töten am Arm hatte und die sich nicht durch Heilung entfernen ließ. Edgar erzählte den Anderen von seinem Golemproblem und seiner Suche nach Kiril Schwarzzunge und die Anderen versprachen ihm ihre Hilfe nach dem Angriff auf Quaervarr.


Am frühen Morgen des 20. Eleint beschlossen die Abenteurer, Galion bei der Suche nach dem vermissten Silberwaffentransport aus der Zwergenfestung Feldbarr zu helfen. Diese bestand aus zwei Wagen mit einer Eskorte und war nun 2 Tage verspätet. Leif kaufte frische Pferde von der Silberlegion und nachdem Unndreth ihnen eine Kopie des Angriffsplans ausgehändigt hatte, brachen die Abenteurer nach Feldbarr auf. Leran blieb derweil zurück um Unndreth und Galion mit den Verteidigungsplänen zu helfen.


Am 21. Eleint trafen die Helden auf einen Uthgard-Waldläufer namens Eule. Dieser bewachte die Straße nahe Beorunnas Brunnen, einer Siedlung des Stamms des schwarzen Löwen. Leif versuchte, Eule zu überzeugen, das der Stamm des schwarzen Löwen Quaervarr bei der Verteidigung helfen solle, aber Eule lehnte dies strikt ab.

Nach einer Weile stießen die Abenteurer auf die Überreste eines der Wagen. Taspira und Leif verfolgten eine schwache Spur vom Kampfplatz bis in den Kalten Wald hinein. Auf einer Lichtung entdeckten sie ein hölzernes Fort, das von Orks und einigen Ogern gehalten wurde. Die Gruppe wurde bald darauf von den Orks angegriffen. Die erste Angriffswelle fiel innerhalb weniger Sekunden den Pfeilen aus Taspiras und Leifs Bögen zum Opfer, worauf sich die Helden selbstsicher dem Fort näherten. Daraufhin entbrannte ein furchtbarer Kampf. Aus den Tiefen des Waldes kamen zwei Oger und ein weiterer Ork gestürmt und trotz Einsatz aller Mittel wurden Leif und Taspira schwer verwundet und brachen bewusstlos zusammen. Es gelang Edgar, einem der Oger das Augenlicht zu nehmen und Faelar konnte die verbleibenden Orks und Oger aus dem Hinterhalt erledigen. Unter dem Feinden war überraschenderweise eine weibliche Werrratte, die den Orks half. Nachdem Faelar und Edgar ihre Gefährten wieder auf die Beine bringen konnten, befreiten sie Thorim Stahlschild, einen überlebenden Zwerg aus Feldbarr, der zuvor zur Eskorte der Silberwaffenlieferung gehört hatte. Dieser erzählte ihnen von einem Handel zwischen Orks und Lycanthropen. Im Fort stand außerdem der verbliebene Wagen mit den gesuchten Silberwaffen. Thorim erklärte sich bereit, die Helden nach Quaervarr zu begleiten und ihnen dann dabei zu helfen, in Felbarr nach Verstärkung zu fragen.


Am 23. Eleint kamen die Abenteurer wieder in Quaervarr an, wo Galion sie empfing. Sie erzählten ihm alles und er bat sie, mit Leran als offiziellem diplomatischen Gesandten nach Feldbarr zureiten und den Bergkönig Emerus um Hilfe zu bitten. Galion gab Edgar eine Schriftrolle „Stein zu Fleisch“ mit, mit der dieser später den Versteinerungszauber des Einhorns Windhuf lösen wollte.


Es war der Mittag des 25. Eleint, als die Gruppe erneut auf Eule traf, der Uthgard-Krieger vom Stamms des schwarzen Löwen und einen großen Flüchtlingstreck aus Beorunnas Brunnen anführte. Der Ort war von Orks angegriffen worden, weswegen die Uhtgard die Kinder, Frauen und Alten evakuierten, doch Eule weigerte sich weiterhin, mit seinen Leuten nach Quaervarr zu kommen. Sie wollten erstmal weiter nach Süden, sagte er, "und in Sicherheit."

Etwas später kamen die Helden in der starken Zwergenfeste Felbarr an und Thorim verschaffte ihnen eine Audienz bei König Emerus. Während sie auf ihren Termin warteten, gingen Taspira und Edgar einen verschrobenen zwergischen Magier namens Egnir Steinformer besuchen, von dem Thorim erzählt hatte. Er erklärte sich bereit, Edgar neue Zauber der Steinformung zu lehren, wenn dieser ihm dafür regelmäßig Neuigkeiten aus Faerûn von seinen Reisen mitbringen würde. Währenddessen erlebten Leif und ein sich etwas unwohl fühlender Faelar die zwergische Gastfreundschaft und Gemütlichkeit. Außerdem besuchten sie einen Zwergenschmied, einen Freund von Thorim, um einzukaufen. Leif erkundigte sich nach den Preisen zwergischer Mithrilrüstungen.

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