06. Sitzung am 14.12.2008: Blath!
Aus Die herzliche Rollenspielwiki
Es ist der Morgen des 2. Marpenoth. Unsere Helden stehen knietief im Blut zweier toter Werbären, die sie soeben erschlagen haben, als plötzlich auf der Mauer nahe der Helden 4 Wehrleitern gegen die Zinnen schlagen. Die Helden, Leran voran, stürmen auf den Wehrgang. Vor der Mauer haben sich 14 Werwölfe versammelt und als wäre das nicht schon genug, werden sie von 2 "Händen von Malar" angeführt. Die Helden verteidigen die Stadt tapfer und können 12 Werwölfe und eine Hand von Malar töten. Die zweite Hand flieht in die Wälder, als der Angriff zurückgeschlagen wird. Zwei Werwölfe können sich in die Stadt durchkämpfen. Die Helden haben bis zum Letzten gekämpft, Leif ging sogar zu Boden. Als der Kampf vorbei ist, schleppen sie sich zurück zum Lazarett auf dem Marktplatz und lassen sich verarzten. Leif ist so kaputt, dass er sich von Shemus, der an die Mauer geritten kam, zum Marktplatz mitnehmen lässt. Zum Glück kommt den Helden unterwegs gleich ein Trupp Wachen entgegen, der die Mauer bemannt.
Auf dem Marktplatz ist ein einziges Durcheinander, Verwundete allenthalben, sogar ein toter Zwerg. Nachdem die Gruppe wieder einigermaßen zusammengeflickt wurde, kommt Galion vorbei und berichtet, die Lage sei angespannt, aber stabil. Nach einer kleinen Pause für unsere Helden kommt Galion wieder und bittet die Bgenschützen unter den Helden um schnelles Eingreifen. Ein Priester der Werwolfarmee hat sich leichtsinnigerweise auf Bogenreichweite an die Stadt gewagt, um die Wachen zu verspotten. Die Gruppe und Shemus folgen dem Aufruf und stürmen Galion hinterher zur Mauer. Shemus, Faelar, Leran und Leif schleichen sich auf die Mauer und entdecken den Priester ungerüstet, aber Fäuste zeigend, am Waldrand. Leran, Shemus und Leif spannen ihre Bögen, springen aus der Deckung hinter den Zinnen und schießen. Drei Silberpfeile treffen den Priester und strecken ihn nieder. Daraufhin setzt eine Diskussion zwischen den Schützen ein, ob der Getroffene tot sei. Leran und Leif schießen noch einmal mit normalen Pfeilen auf die Leiche des Priesters, anscheinend ist er tot. Die Helden ziehen nun fröhlich zurück zum Marktplatz.
Dort angekommen, beschließen sie die 2 Werwölfe zu jagen, die in die Stadt entkommen konnten. Sie setzen dort an, wo der Kampf auf der Mauer stattfand und Leif gelingt es den Spuren durch die Stadt zu folgen bis zu einem Haus. Das Haus wird umschlichen von Faelar und Leif. Die beiden dringen in das Haus ein und finden es leer vor. Nur ein paar Bauernkleider sind aus dem Schrank geklaut worden. Spuren wurden aber keine weiteren gefunden. Leran schlägt vor, an den Festern zu suchen, wo Leif Blut und weitere Spuren findet. Die Spuren führen durch eine Schmiede, wo anscheinend kein Schaden angerichtet wurde, zu einem Haus am Marktplatz, in dem Waffen lagern. Leran und Edgar positionieren sich vor dem Haus und warten auf Faelar und Leif, die leise von hinten in das Haus eindringen. Die beiden erkunden das Erdgschoss, in dem niemand ist und öffnen die Tür für Leran und Edgar. Dann erkunden sie das Obergeschoss, Leran und Edgar sollen stürmen, sobald Faelar und Leif oben angekommen sind. Während des Wartens entdeckt Edgar, dass eine kleine Rauchsäule aus einem Dachfenster aufsteigt, doch die beiden warten noch ein wenig. Leif und Faelar entdecken oben 2 Menschen in frisch gewaschener Bauernkleidung, ein eindeutiger Hinweis auf den Kleiderdiebstahl in dem Haus, durch das die Spuren führten. Sie schleichen sich an und Leif stürmt unter lautem Gebrüll auf die beiden ein. Das ist das Signal für Edgar und Leran. Der Kampf ist kurz und blutig - für die Werwolfe, die zwar schreien, sie seien nur Bauern und wollten das Feuer löschen, doch das Zischen, als sie von Silber getroffen werden, ist eindeutig. Die Gruppe schafft die beiden aus der Welt. Nach kurzer Überlegung wird auch das Feuer mit Decken aus den Waffenkisten gelöscht. Die Bedrohung ist vorüber.
Nachdem Leif sich von der Ausrüstung der Gefallenen ein silbernes Langschwert und eine meisterlich gearbeitete Brustplatte der Silberlegion geholt hat, schauen die Helden noc kurz bei der Mauer vorbei, doch dort ist alles ruhig, die Milizen verstärken das Tor. Da es Abend wird, beschließen die Helden, den Tag damit ruhen zu lassen, und sie rasten am Marktplatz. Leran hebt zuvor aber noch ein wenig die Moral mit seinen mittlerweile gut bekannten Geschichten.
Nachts werden die Helden von Torn geweckt. Raubflügel hat ihm berichtet, dass Beron heimlich über die Mauer geklettert ist. Die Helden zögern (fast) keinen Augenblick, stürzen sich in die Rüstungen. Torn überreicht den Helden noch 2 Blitzspeere und 2 schwere Heiltränke. Dann folgt die Gruppe Beron. Sie folgt den Spuren bis in den Wald, wo sie Beron gefangen von 2 Händen von Malar findet. Das Anschleichen misslingt und es kommt zum Kampf. Alle müssen das Letzte aus sich heraus holen, die die Reihen der Werwölfe brechen. Doch dann entdeckt Leif weiter hinten im Wald eine Gestalt: Blath! Blath brüllt eine Herausforderung und Leif greift im Blutrausch an. Die beiden stürzen sich in einen heftigen Ringkampf. Die anderen haben jetzt Mühe weitere 3 anstürmende Werwölfe niederzukämpfen. Der Ringkampf zwischen Blath als Werpanther und Leif neigt sich auch zu Blaths Gunsten, auch weil Leifs Blutrausch endet. Obwohl Faelar Blath in die Eingeweide sticht, wird Leif bewusstlos. Faelar kann Leif jedoch retten und Leran gelingt, es den verbleibenden Werwolf und Blath in Schach zu halten, so dass Blath fliehen muss. Edgar hat durch den geschickten und massiven Einstz von Zaubern auch den Kampf mitentschieden. Blath muss fliehen. Doch jetzt sind die Stimmen weiterer Werwölfe zu hören und die Gruppe tritt mit Beron und Blaths Langschwert die Flucht an. Mit der aufgehenden Sonne im Rücken, Beron an Füßen und Armen stürmen die Helden rufend auf Quervarrs Mauern zu. Die Pfeile dreier Werwölfe vom Waldrand können sie nicht aufhalten. So gelangen sie verletzt aber erfolgreich zurück in die Stadt. nach einem weiteren der schier unzähligen Heilaufenthalte auf dem Marktplatz erfahren die Helden, dass das Tor angegriffen wurde. Erschöpft und, in Leifs Fall, wütend über den entkommenen Blath, rastet die Gruppe. Lerans Versuch mit Leif über Blath zu reden ist nicht erfolgreich. Am nächsten Tag, der 4. Marpenoth, trifft sich alles, was Rang und Namen hat oder auch nicht im pfeifenden Hirsch zu einer, für die Situation, gemütlichen Runde. Selbst Shemus ist ausnahmsweise einmal ernst, nach der wohl sehr hefitgen Verteidigung am Tor.
Das Treffen im Hirschen gestaltet sich relativ unterhaltsam. Lilly hängt auf Leifs Anregung hin die Dekorationen im Hirsch wieder auf, damit es etwas gemütlicher und weniger trostlos wird. Die Helden bsprechen allgemeine Dinge mit Galion. Das Schwert Blaths wird von der Gruppe untersucht. Es ist mit Runen verziert, unter anderem mit der des Hügelvolks, dem Stamm dem Brans Angebetete Ceidil angehörte. Das Schwert stellt sich als magisch heraus und Leif nimmt es an sich. Genaueres ist aber nicht zu erfahren. Leran versucht, den Rubin aus dem magischen Schwert Kelemvors in sein Silberlangschwert einzusetzen, was aber misslingt. Aber in Faelars silbernes magisches Kurzschwert lässt er sich einsetzen. Dort verbleibt er ersteinmal. Edgar prüft die magische Feder, die die Gruppe in der zerstörten Druidenfestung fand. Es gelingt ihm, sie zu aktivieren, und eine Taube erscheint, indem er "Verwandle Dich" auf einen Zettel schreibt. Die Taube nimmt den Zettel und als Edgar Galion benennt, fliegt sie zu ihm und gibt ihm den Zettel. Die Taube steigt wieder auf und verschwindet. Traurigerweise hinterläßt sie nicht einmal eine Feder. Des weiteren berichtet Galion über die Verluste. Er schätzt, dass die Werwölfe gut 100 Mann verloren haben und wir etwas weniger. Die Schlacht scheint also zu unseren Gunsten zu kippen. Leif erzählt davon, dass ihm, im Nachhinein, aufgefallen ist, dass der "Spähtrupp" Werwölfe, den die Helden am Tag vor der eigentlich erwarteten Ankunft der Armee bekämpft haben, wohl eher ein Hinterhalt war und man rätselt, woher die Werwölfe von dem Anrücken der Gruppe wussten. Leif meint, es gäbe einen Spion und auch Edgar sagt aus, dass Tess, der wohl Hexer ist, vermutlich keine Hellsicht-Magie wirken könne, da Hexer dies im allgemeinen nicht tun können. Doch das Thema bleibt vorerst unbeendet. Im Laufe der Unterhaltungen kommt auch Leifs Geschichte zum tragen, wie er dazu kam Blath zu jagen. Bis auf die Tatsache woher Balth das Wissen hatte, um Bran aufzulauern ist diese Geschicte nun der Gruppe bekannt.
Schlussendlich gehen Leif und Leran zum Marktplatz, da sie ganz vergessen hatten sich wegen ihrer Werwolfbisse behandeln zu lassen. Doch es ist zu spät, da die Bisse zu lange her sind. Jetzt bleibt nur noch die Hoffnung auf eine natürlich Abwehr des Virusses aus dem Körper der Helden. Die nächste Vollmondnacht sollte Gewissheit bringen, sie ist aber noch hin, denn vor kurzem war erst Vollmond. Leran packt ein wenig die Angst, Leif hingegen scheint sich der Gefahr kaum bewusst und ist nicht sonderlich beeindruckt. Die Gruppe und Galion stoßen hinzu und es ergibt sich eine Diskussion über Tiefwassers Berühmheiten, von der sich Leif abspaltet um Blaths Schwert gründlich von den Gerüchen des Mörders zu befreien.
Die Helden planen dann der Lagebesprechung beizuwohnen, die in Kürze stattfinden soll. Es ist nun der frühe Nachmittag des 4. Marpenoth.

