17. Sitzung am 18.10.2009: Das Monster aus dem Nebel oder Der Letzte Tänzer unter dem Wintermond
Aus Die herzliche Rollenspielwiki
4. Hammer 1374 TZ - Die Vorboten
Nachdem Falon Hufschweif mit seinen Zentauren weiterritt, entschlossen sich Leran, Taspira, Edgar und Faelar dazu, weiter Richtung Flugschiff zu gehen, welches sie für die Zeitreise brauchten. Also betraten sie den Nebel, durch den sie kaum sehen konnten - doch plötzlich bildeten sich Totenschädel aus dem Nebel. Doch diese stellten sich schnell als Illusionen heraus, ebenso die Stimmen, die den einzelnen Helden Sachen einredeten, wie zum Beispiel, dass Edgars Magie nichts bewirken könne, dass die Earlann besiegt wurden und Faelar deswegen auch keine Chance habe und ähnliches. Als sie endlich das Plateau erreichten, sahen sie, dass die Erde und auch die Pflanzen verbrannt waren und die Verbrennung zur Mitte des Plateaus, wo sich der Brunnen und das Luftschiff befanden, immer stärker wurde. Dann ertönte ein lautes, tiefes Bellen und Heulen und aus dem Nebel erhoben sich Säulen - Säulen, die aus Leichen bestanden, Säulen, die sich als Beine einer Bestie herausstellten. Einer Bestie, einem Hund, der GANZ aus Leichen bestand.
5. Nachtal 339 vor der Aufstellung des Stehenden Steines - Das Ritual der Tänzer
Irgendwo tief in den Verlorenen Gipfel, umgeben von Mauern einer mächtigen Festung, verklangen die letzten Töne eines Rituals. Sahabir von Feuerrubin, der es geleitet hatte, brach zwischen den Tänzern unter dem Wintermond, einem Clan von Klingentänzern Earlanns, zusammen - er war tot. Seine Wunden, die er im Kampf erlitten hatte, und die Anstrengung bei diesem Ritual hatten ihn seine letzten Kräfte gekostet. Nun drängten sich auch wieder die Geräusche des Kampfes in den Vordergrund, hervorgerufen von den sich verteidigenden Earlann und den die Festung belagernden Nessern. Doch das war nicht mehr von Bedeutung. Die Elfen wussten, dass sie auf verlorenem Posten waren, aber sie hatten noch Hoffnung. Hoffnung, dass das Ritual gelänge - und es war auch erfolgreich. Darauf überreichte der Älteste der Tänzer dem Klingensänger Selarion Abendstern die Schriftrolle, worauf er diesem gemeinsam mit Kinshor, dem Violettem den Auftrag gab, die Schriftrolle in Sicherheit, aus der Reichweite der nesserschen Familie Vendu zu bringen. Die beiden empfahlen Selarion, er solle tiefer in den Berg gehen, denn dort gäbe es mehrere Wege, nicht nur den in die durch einen von den Nessern ausgelösten Erdrutsch bereits verschüttete Steinwaldstadt. Dann erhielt Selarion noch vom Ältesten ein altes Relikt des Clans, den Wintermondbogen, ein mächtiger, Corellon Larethian geweihter Langbogen. Darauf erklärten der Älteste und Kinshor, wie es weitergehen solle; während Selarion in den Berg fliehen sollte, sollte der Älteste sich den restlichen Kämpfern bei der Verteidigung der Festung anschließen und Kinshor sollte mit Braendadi, einem schwangeren bronzenen Drachen durch die Luft fliehen und somit die Nesser ablenken. Bevor die drei sich aber voneinander verabschiedeten, schwor Kinschor noch, dass er erst Faerun verlassen würde, sobald die Familie Vendu nicht mehr existiert. Darauf wünschten Letzterer und der Älteste Selarion viel Glück, betonten noch einmal wie wichtig sein Auftrag sei und zogen los. Selarion, nun allein mit der Leiche Sahabirs in der Halle, in der das Ritual vollzogen worden ist, ging nun in Richtung Keller. Unterwegs nahm er sich noch einige Fackeln, die an den Wänden hingen und erreichte schließlich das Portal in die Höhlen, die zumindest den einen der beiden Verlorenen Gipfel durchzogen und Gerüchten zufolge sogar bis ins Unterreich reichten.
4. Hammer 1374 TZ - Böser Hund!!!
Unsere Helden standen nun vor diesem Leichenhund. Die einzige Möglichkeit zum Schiff zu gelangen, führte an dem Hund vorbei. Die Zeit drängte und durch den Nebel konnte man sowieso so gut wie gar nichts sehen, weshalb sie sich geschlossen in den Kampf stürzten. Zumächst feuerte Edgar einen Feuerball, der aber scheinbar keine Wirkung zeigte, worauf Taspira den Hund aber mit ihrem Zauberfeuer bratete. Während Leran auf ihn losging, rannte Faelar um ihn herum, um ihn zu flankieren, konnte aber nicht wirklich etwas ausrichten, nur dass er im Laufe des Kampfes ohne die Hilfe von Taspira, die ihm zur Rettung eilte, mal wieder fast gestorben wäre. Edgar, dessen Zauber nicht so recht gegen das Ungetüm wirken wollten, erinnerte sich plötzlich im Kampf, dass Leichenhunde ihre Opfer verschlingen und dadurch ihrem Körper hinzufügen, weshalb er Faelar zurief, er solle besser nicht sterben. Doch dank Lerans schierer Kraft und seines Umgangs mit dem Langschwert, brachte Leran, mit ein wenig Unterstützung seitens Taspiras und Faelars, schließlich den Hund zu Fall und trennte ihm den Kopf ab, der neben dem stark erschöpften Faelar zu Boden krachte.
5. Nachtal 339 vor TZ - Nesser im Untergrund
Selarion erreichte nach einigen Minuten in den Gewölben ein Portal, das er mit einem Passwort öffnete und welches, nachdem er es durchschritten hatte, sich wieder verschloss. Dahinter führten zwei Gänge weiter, der eine weiter hinab, der andere in die Steinwaldstadt. Doch aus letzterer Richtung ertönte plötzlich ein lauter Knall und Selarion hörte einige Nesser-Stimmen. Schnell löschte er seine Fackel und schlich weiter in einen Gang, doch die Nesser folgten ihm zufälligerweise. Selarion erreichte schließlich eine Höhle, aus der mehrere Gänge führten und da er sich nicht entscheiden konnte, versteckte er sich hinter einigen Stalagmiten. Und schon kamen zwei Nesser in die Höhle, schauten sich um und entdeckten dann Selarion, wodurch es zu einem Kampf kam, in dem Selarion zu seinem eigenen Schutz Spiegelbilder beschwor und den einen magisch zum Lachen brachte, weshalb er sich in aller Ruhe zuerst den einen, dann den anderen vorknöpfen konnte. Nach dem Kampf rannte Selarion dann in den nächstbesten Gang.

