19. Sitzung am 29.11.2009: Ein neuer Gefährte

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Nacht vom 5. auf den 6. Nachtal im Jahr der zerissenen Netze (339 vor TZ) - Bei der Schneefestung des Wintermondordens

Die Helden Leran, Taspira, Faelar und Edgar konnten die Elfen davon überzeugen , dass sie nichts böses wollten. Daraufhin bot Daerendoth an, die Gruppe mit der Sternentau nach Caer Alabeth, der nächstgelgenen Elfenstadt zu führen, um die geretteten Elfen in Sicherheit zu bringen.Faelar schlägt vor, nochmals den Schicksalsbrunnen aufzusuchen, um Hinweise zu finden, wie sie in der Vergangenheit weiter vorgehen sollten. Leran äußert Bedenken dagegen, wird jedoch schließlich von den anderen überstimmt.

Beim Schicksalsbrunnen angekommen, muss Faelar feststelle, dass dieser durch das Blut der Gefallenen verunreinigt ist. Trotzdem wagt er einen Blick hinein. Zunächst sieht er nur Bilder der vergangenen Schlacht, dann werden die Visionen jedoch klarer und er sieht dass noch immer eine größere Anzahl von Soldaten der Nesser und auch Luftschiffen sich am Rand der Steinwaldstadt befinden. Am Ende er noch eine Vision von einem Klingensänger, der eine Gruppe von Flüchtlingen nach Westen führt. Bei den getöteten Elfen die um Brunnen herum liegen, findet er noch ein magisches Rapier, welches er an sich nimmt und statt dessen sein altes Silberrapier zurück lässt.

Derweil hat Taspira die Leichen der getöteten Nesser durchsucht, aber außer einem in alt-nesserisch geschriebenen Schriftstück nichts von Bedeutung finden können. Gleichzeitig nehmen sich Leran und Edgar an Bord der Sternentau den gefangenen Schattenmagier vor, wobei sie feststellen, dass seinen Wunden inzwischen wieder verheilt sind. Eine Durchsuchung fördert zwei Schriftrollen und zwei Heiltränke zu Tage, außerdem stellen sie fest, dass seine Brustplatte magisch ist. Als sie ihn befragen wollen, nutzt er die Gelegenheit und versucht sich wegzuteleportieren, wobei er jedoch von Leran getötet wird. Die Leiche wird dann kurzerhand über Bord geworfen. Als Faelar mit seinem neuen Rapier zurrückkehrt erkennt Daerendoth dieses wieder und ist ziehmlich aufgebracht. Faelar entschuldigt sich und übergibt das Rapier an Daerendoth, der sich daraufhin wieder beruhigt. Nachdem Faelar von seinen Visionen berichtet hat, entschließt man sich loszufliegen. Dearendoth leitet die Sternentau so, dass es gelingt, den Nessern auszuweichen und führt sie zu einer geschützen Lichtung wo sie die restliche Nacht verbringen, um sich auszuruhen. Dort beginnt Fealar, von Dearendoth etwas die alt-elfische Sprache zu lernen. Am nächsten Morgen werden die Wunden versorgt, und Edgar untersucht die gefunden Gegenstände. Das Schriftstück des Hauptmanns stellt sich als ein Angriffsplan heraus, der von jemandem mit dem Familiennammen Vendoo unterzeichnet ist. Danach fliegt man in Richtung Caer Alabeth. Unterwegs befragen die vier noch Daerendoth nach dem Elfen, den Faelar im Schicksalsbrunnen gesehen hat. Von ihm erfahren sie, dass es sich ebenfalls um einen Klingensänger handelt. Außerdem erfahren sie seinen Namen: Selarion.

In der selben Nacht, weiter im Westen, führt Selarion seine Gruppen von Flüchtlingen in Richtung Caer Alabeth. Zwischendurch stürzt ein Junge und verletzt sich dabei. Belbara, eine Klerikerin Corellon Larethians, die sich unter den Flüchtlingen befinden hilft dem Jungen wieder auf und heilt ihn mit einem Zauber, so dass man weiter marschieren kann. Später in der Nacht trifft die Gruppe auf eine Truppe von etwa 400 Elfenkriegern, angeführt von Alabron Sommersonne. Selarion unterhält sich etwas mit ihm. Alaborn erklärt, dass sie unterwegs sind, die Nesser bei der Steinwaldstadt zu bekämpfen, und dass sie die Hilfe eines Klingensängers gut gebrauchen könnten. Selarion jedoch entschließt sich bei den Flüchtlingen zu bleiben und diese in Sicherheit zu bringen.

6. Nachtal - Caer Alabeth

Am Nachmittag erreichten Selarion und die von ihm geführten Flüchtlinge die Stadt Caer Alabeth. Während die Flüchtlinge von herbei eilenden Elfen versorgt werden, begeben sich Selarion und Belbara zum Tempel von Korellon Larethian, der sich im Zentrum der Stadt in der Krone eines über hundert Meter hohen Baums befindet. Der Tempel selbst ist eine Lichtung in einem kleinen Hain, der in der Krone des riesigen Baumes gepflanzt wurde. Nachdem Selarion einige Zeit dort gebetet hat, wird er von Alana Wipfelstein, der Hohepristerin des Tempels angesprochen, und zu einer kleinen Behausung geführt, wo sie sich ungestört unterhalten können. Da die Hohepristerin Selarion nach den Gründen für den Angriff der Nesser fragt, offenbart dieser ihr, dass der Wintermondorden den Nessern eine Nesserrolle entwendet hat, und dass er wegen dem Angriff den Auftrag erhalten hat, die Rolle in Sicherheit zu bringen. Ausserdem berichtet er ihr von seiner Begegnung mit Korella und seiner Überlegung ob sie ein Avatar Korellons sein könnte, was die Hohepristerin jedoch als absurd abtut. Nach dem Gespräch führt Belabra Selarion wieder in die unteren Bereiche der Stadt zu einer für ihn bereitgestellten Behausung, wo er sich ausruhen kann.

Während Selarion sich noch im Tempel befindet, erreicht die Sternentau Caer Alabeth. Pegasus-Reiter steigen auf, um die Sternentau abzufangen und geleiten diese, als sie Daerendoth an Bord sehen, zu einem von einem magischen Schild geschützten Landeplatz. Dort werden die geretteten Elfen in Empfang genommen und versorgt. Als Dank für die Rettung werden die Helden eingeladen, so lange in der Stadt zu bleiben wie sie wollen. Die Gruppe entschließt sich, zusammen mit Daerendoth den Korellon-Tempel aufzusuchen da man hofft, dort auf Selarion zu treffen. Mit den Pferden, die aus dem Bauch der Sternentau hervorgeholt werden, reitet man in die Stadt. Tatsächlich kann Faelar Selarion entdecken, wie dieser von Belbara zu einer Hütte geführt wird, und die Gruppe beschließt, ihn direkt zu besuchen. Selarion erkennt die vier aus seiner Vision an der Schicksalsquelle wieder, ist jedoch trotzdem mistrauisch. Die vier Helden erzählen ihm ziehmlich offen und schonungslos, dass sie aus der Zukunft kommen und die Nesserrolle suchen von der sie ausgehen, dass sie sich im Besitz Selarions befindet. Auf die Nesserrolle angesprochen antwortet Selarion nur ausweichend, berichtet dafür aber von seiner Vision, dass in einem entweihten Druidenhain im Norden sich etwas befinden könnte, das gegen die Nebel der Nesser helfen könnte. Man einigt sich darauf zuerst den Druidenhein aufzusuchen so dass Selarion Zeit hat, die vier besser kennen zu lernen und man danach wegen der Nesserrolle weitersieht. Während Leran, Edgar und Taspira zurück zur Sternentau gehen, machen sich Selarion und Faelar (der von Edgar gebeten wurde Selarion im Auge zu behalten) nochmals auf zum Korellon-Tempel. Dort unterhält sich Selarion mit Daerendoth über die vier und über die Zukunft des Wintermondordens. Da Selarion nicht sagen kann, was die nächsten Tage für ihn bereit halten, und wie es mit dem Wintermondorden weitergehen soll, plant Daerendoth sich einem anderen Klingensängerorden anzuschließen. Zurück bei der Sternentau entschließen sich die fünf Helden, am nächsten Morgen mit den Pferden Richtung Norden zu dem Druidenhain aufzubrechen.

In der Nacht erwacht Leran plötzlich in einem ihm unbekannten Raum der von den violetten Flammen einiger Fackeln erhellt wird. An einer Seite befindet sich ein eisernes Tor, welches er durchschreitet. Auf der anderen Seite des Tores befindet sich ein langgestreckter Raum dessen Ende nicht absehbar ist, und der ebenfalls von den violetten Fackeln erhellt wird. Leran beginnt in Richtung des anderen Endes loszugehen. Unterwegs kommt ihm der Geist eines Kriegers entgegen, der Leran aber ignoriert. Nachdem Leran etwa eine halbe Stunde gelaufen ist, erreicht er das andere Ende des Ganges. Dort sitzt in einem Thron aus Knochen Myrkul, der Gott der Toten in dieser Zeit. Myrkul spricht Leran auf seine "Gottlosigkeit" als Paladin eines Gottes den es zu dieser Zeit noch nicht gibt an, und fordert ihn auf einen Zauber zu wirken. Leran benutzt seinen neuen Helm und wirk damit einen Zauber, was Myrkul natürlich sofort durchschaut. Er bietet Leran an zu seinem Glauben zu wechseln, und so wieder die Verbindung zu einem Gott zu erhalten, jedoch bleibt Leran standhaft und seinem Glauben an Kelemvor treu. Verärgert darüber droht Myrkul Leran und sagt ihm, dass er und seine Gefährten in dieser Zeit besser nicht sterben sollten. Danach erwacht Leran schreiend an Bord der Sternentau.

9. Nachtal - Im Norden des Hochwalds

Am Nachmittag des dritten Reisetages erreicht die Gruppe das verfluchte Gebiet, in dem sich der Druidenhain befinden soll. Die Gegend ist sumpfig und von abgestorbenen Bäumen durchzogen. Nachdem sie ein Stück weit in den Sumpf hinein gegangen sind, treffen die fünf Abenteurer auf vier Dunkelbäume, von denen sie angegriffen werden. Nach kurzem Zögern nimmt Leran von Selarion die geweihte Axt an und landet damit im Verlauf des Kampfes einige beeindruckende Treffer. Außerdem rettet er dank seines Helms Fealar mit einem Heilzauber, als dieser von einem der Baumwesen niedergeschlagen wurde. Derweil wird Edgar von einem Baumwesen verzaubert und rennt vom Wahnsinn getrieben hin und her, bis das auch der letzte der Dunkelbäume niedergestreckt werden konnte. Da der Kampf die Gruppe doch merklich geschwächt hat, entschließt man sich, den Sumpf nochmals zu verlassen und am Rand eine Nacht lang zu rasten.

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