21. Sitzung am 20.02.2010: Alte Freunde

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Um den 20. Uktar 1373 – Ein Sprung in die Vergangenheit


Es sind zwei bis drei Wochen vergangen, seitdem Bella von einem Barden der Harfner dazu beauftragt wurde, einer Gruppe von Abenteurern bei der Suche nach Informationen über die Nesser zu helfen – vor allem aber über eine mysteriöse 101. Nesserrolle, deren Existenz umstritten war – und Edgar, Leran, Taspira und Faelar, denen sie geholfen hatte, hastig im frühen Morgengrauen ohne sie Tiefwasser verlassen hatten.

In einer Taverne sitzend, überlegte Bella, was sie nun weiter machen solle, da ihr so langsam das Gold, das ihr der Harfner vor einigen Wochen gegeben hat, zur Neige ging, als plötzlich besagter Harfner wie aus dem Nichts neben sie setzte, ihr einen Beutel in die Hand drückte und meinte, Bella solle zur “Lachenden Geliebten“ nach Suzail, denn dort würde sie wenn nicht Edgar und seine Freunde selbst, wenigstens einige Harfner finden, die wüssten, wo man sie finden könne. Des Weiteren drückte er ihr mit den Worten „Ohne einen Barden können sie nicht überleben und ich habe nicht immer Zeit für sie“ einen Beutel in die Hand und verschwand.

Darauf bereitete Bella ihre Abreise vor, verabschiedete sich noch von einigen Leuten und machte sich auf nach Suzail.


6. Hammer 1374 – Verabschiedung und Wiedersehen


Am späten Abend, einige Minuten nachdem Leran im Sune-Tempel angekommen war, erschien in der „Lachenden Geliebten“ ein Novize Kelemvors, mit einer Nachricht von Belvis, Leran solle zurück zur Rabenwacht kommen. Nach einer kurzen Verabschiedung – er meinte, er würde dann im Kelemvortempel schlafen – verließ er die „Geliebte“ und begab sich zur Rabenwacht.

Inzwischen in Suzail angekommen, fragte Bella sich zur „Geliebten“ durch, die sie dann auch im Hafenviertel fand und einzutreten versuchte. Jedoch war die Tür verschlossen, weshalb sie klopfte.

Wenige Zeit später klopfte es an der Tür. Lady Amara, völlig verdutzt über den regen Verkehr an ihrer Tür trotz des „Geschlossen“-Schildes, geht gemeinsam mit Taspira und Edgar in den vorderen Bereich, um nachzuschauen, wer denn diesmal klopfe.

Edgar öffnete mit einem misstrauischen Blick die Tür – und seine Miene erhellte sich in freudiger Überraschung. Es war Bella, die junge Bardin aus Tiefwasser, die auch eingelassen wurde, nachdem sich Lady Amara versichert hatte, sie müsse das Passwort nicht kennen, da sie eine Freundin der Heldentruppe ist. Darauf gingen die vier wieder in den hinteren Bereich, in dessen roten Kissen und umgeben von roten Tüchern und Kerzen Selarion und Faelar gemütlich saßen und weiterhin den Rotwein des Sune-Tempels genossen. Nach einer freudigen aber knappen Begrüßung Faelars, reichte Amara auch Bella einen Kelch und versorgte ihre Gäste mit den unterschiedlichsten Süßigkeiten. Währenddessen kamen aber schon die ersten Fragen auf und zwar, was mit Leran sei, was Bella nach Suzail führte und woher sie wusste, wo sie die anderen finden.

Dabei erinnerte sich Bella an den Beutel, den sie von dem Harfner erhielt, hielt ihn in die Runde, worauf ihn Edgar nahm und öffnete. Darin fand er Gold und einen Brief Evendurs, der an Faelar gerichtet war, mit der Annahme, der Elf hätte des Goldes wegen zuerst nach dem Beutel gegriffen, und in dem weiter stand, dass er Bella uns zur Unterstützung geschickt habe und das Gold die Bezahlung für ihre Reise nach Suzail sei.

Nach diesem Brief hatten sich eigentlich die Fragen Edgars und seiner Freunde geklärt, weshalb Bellas größtenteils beantwortet wurden, was in den letzten zwei Monaten passiert ist, wobei man nicht unbedingt ins Detail gegangen ist – man verschonte unter anderem Selarion davor, seinen Oberkörper zu entblößen.

Nach den Erklärungen begann man dann, sich zu beraten, was als nächstes zu tun sei. Während dieser Beratung erschien wieder der Novize Kelemvors, diesmal mit einer Nachricht Lerans, der schreibt, er werde von Belvis nach Tilverton geschickt, um die Streitkräfte dort zu unterstützen. Nach einiger Zeit beschloss man dann, einen der drei vorhanden Samen zum Kelemvor-Tempel zu schicken, damit Leran diesen nach Tilverton mitnehmen könne, um dort eventuell den Nebelstein zu zerstören, während der Rest am nächsten Tag nach einigen Besorgungen mit der Sternentau zuerst nach Quaervarr, um den dortigen Nebelstein zu zerstören, und dann in den Hochwald, um neue Samen zu holen, fliegen sollte.

Darauf begab man sich in die Zimmer, die Lady Amara für jeden hatte bereitstellen lassen und schlief in den weichen Betten der „Lachenden Geliebten“.


7. Hammer 1374 - Ereignisreicher Aufbruch


Am frühen Morgen – die Gruppe ist eben erst aufgestanden – erklingt plötzlich ein Schrei. Auf der Stelle stehen Taspira, Faelar und Selarion mit gezückten Waffen in Edgars Zimmer, der zitternd in einer Ecke steht und irgendetwas von einer Schlange stammelt, die aus seinem Zutatenbeutel gekrochen kam und unter dem Bett verschwunden ist. Auf Edgars Bitte hin fängt Taspira – die zum Schutz die Höllenkatzenhandschuhe angezogen hat – die Schlange, worauf der Magier aber meint, man solle sie nicht freilassen, denn er wolle sie untersuchen. Daraufhin rennt er runter in die Küche, holt sich ein Einmachglas mit Deckel und bekommt von Lady Amara ein Tablett mit dem Frühstück in Form von Lachshäppchen in die – telekinetische – Hand gedrückt.

Oben wieder angekommen, steckt Edgar die Viper in das Einmachglas, macht kleine Löcher in den Deckel und verschließt damit das Glas. Raubflügel, der sich schon auf die Schlange gefreut hatte, kriegt wird mit einem Stückchen Lachs versöhnt. Währenddessen verwirrt Edgar alle dann vollends, indem er erklärt, dass die Viper wahrscheinlich in der Vergangenheit im Sumpf in seinen Beutel gekrochen ist und er sie deswegen untersuchen wolle – nachdem er sie erst nicht einmal anfassen wollte. Dann kam der nächste Schock, als die Gruppe bemerkte, dass Taspiras Augen seltsam blau glühten und sie zeigte vollkommen außer sich vor Freude, wie sie die magische Kraft aus einer Schriftrolle saugte. Für Faelar war das zu viel, weshalb „Zauberwirker“ grummelnd ein paar Häppchen nahm und nach draußen verschwand. Kurz darauf ging auch der Rest los.

Faelar – inzwischen an den Docks Suzails angelangt – schaut sich nach einem Schiffsbauer um, findet jedoch nur einen einzelnen Arbeiter, der an einer Planke hobelt – wahrscheinlich ein Lehrling. Von ihm erfährt er, dass die meisten Schiffsbauer hinten bei den Kriegsgaleeren seien, um diese zu reparieren und auszubessern. Bei den Anlegestellen der Cormyrschen Marine sieht er dann auch drei große Schiffe, auf denen geschäftiges treiben herrscht. Doch kaum, dass er sich auch nur ein wenig genähert hat, kommen einige Soldaten auf ihn zu, die ihn dann aber durchlassen, als er erklärt, er bräuchte nur eine Information von einem der Meister. Er geht zum ersten Schiff und spricht einfach einen etwas älteren Mann an, der – da er die anderen Arbeiter die meiste Zeit über anschreit und zurechtweißt – anscheinend ein Schiffsbaumeister ist. Nach Faelars Erläuterungen, das Luftschiff habe bei der dritten Schlacht von Daerlun einigen Schaden am Bug erhalten und er wolle es deswegen repariert haben, meinte der Meister ungläubig, dass er ihm natürlich sein Luftschiff reparieren würde, wenn er es in den Hafen bringen würde. Daraufhin bot Faelar dem Meister ein Geschäft an; er würde das Luftschiff in den nächsten Tagen oder Wochen in den Hafen Suzails bringen und der Meister werde es ihm dann umsonst reparieren. Nachdem der Elf noch 200 Goldmünzen Wettpfand hinterlassen hat, willigt der Schiffsbauer ein und kaum ist Faelar vom Schiff, wettet der Handwerker mit seinen Kollegen, so dass er auf jeden Fall Profit rausschlagen wird. Zufrieden ob des Handels, begibt sich der Kapitän der Sternentau noch zu einem Juwelier, bei dem er sich eine Luftschifffahrtskäpitänssonnenbrille bestellt, die er ab dem 8. Hammer abholen kann.

Währenddessen haben sich Bella, Edgar und Selarion zum Marktplatz aufgemacht, wo, während Selarion Bella über die aktuelle Zeit ausfragte, Edgar die Höllenkatzenhandschuhe, Rüstungsarmschienen und den Zauberstab der Spiegelbilder für einige tausend Goldmünzen, magische Tinte und die Möglichkeit in Tanabells – die Besitzerin des Magieladens – Zauberbuch nach Zaubern zu schauen und diese auch abzuschreiben, verkaufte. Daraufhin bat Edgar Bella und Selarion, sie mögen doch bitte in den Oghma-Tempel gehen und die Novizin Kyra grüßen und er würde währenddessen einige Sachen aus Tanabells Zauberbuch abschreiben. Im Tempel angekommen, liesen die beiden über einen Kleriker einen Gruß an Kyra ausrichten, spendeten etwas Gold und vertieften sich in den Büchern der Tempelbibliothek – Bella in ein Buch über Suzail und Selarion in eine geschichtliche Zusammenfassung der letzten 1600 Jahre, die er dank der Zeitreise verpasst hat.

Zur selben Zeit brach Taspira gemeinsam mit Raubflügel zunächst zum Park auf, wo den beiden aber der Zugang von Soldaten versperrt wurde, weshalb sie schweigend kehrt machten und zurück zur „Geliebten“ gingen. Dort angelangt, erhielt Taspira zunächst einen Stromschlag, hervorgerufen durch ihr magisches Feuer, worauf sie aber einen Schatten in einer Gasse bemerkte, als ob jemand von dort aus den Eingang zur „Geliebten“ beobachtete. Aus Neugierde näherte sie sich dem Schatten, worauf sie einen Mann, hinter einigen Kisten gebeugt, bemerkte, der sofort behauptete, er hätte an dieser Stelle etwas verloren und suche nun dies. Taspira ließ sich aber nicht beirren und sagte auch dem Mann, sie wisse genau, dass er die „Geliebte“ beobachtet hätte. Darauf entstand ein Gespräch zwischen den beiden, in welchem nun Taspira in Bedrängnis war, da sie versuchen musste die Verbindung zu Edgar zu leugnen. Der Mann meinte dann nur noch zum Schluss, sie solle einfach Edgar ausrichten, er hätte einen wichtigen Hinweis für Edgars Queste, weshalb die beiden sich alleine im Lagerhaus B in den Docks um Mitternacht treffen müssten. Darauf ging er einfach weg – und Taspira stürmte zum Marktplatz.

Am Marktplatz fand Taspira Edgar im Magieladen über Tanabells Zauberbuch sitzend und einen Zauber abschreiben und warnte ihn, man sei ihnen wieder auf der Spur. Edgar packte seine Sachen und bat Tanabell darum, das nächste Mal, dass er in Suzail sein werde, ihm wieder zu erlauben, ihre Sprüche abzuschreiben. Die Händlerin ließ den Magier verstehen, das würde sie das nächste Mal entscheiden, worauf letzterer gemeinsam mit der Waldläuferin zum Oghma-Tempel rannte.

Über ihre Bücher gebeugt wurden Bella und Selarion von Leandra Tintenfleck in ihrer Lektüre unterbrochen. Leandra fragte sofort wer die beiden seien und was mit Edgar sei. Kaum dass der Klingensänger und die Bardin Leandra erklärten, dass sie Freunde Edgars seien und es ihm gut ginge, kam der Blondschopf gefolgt von Taspira in den Tempel und wollte eigentlich nur seine zwei Freunde holen, damit sie verschwinden konnten. Doch dann erhielt er eine Standpauke von Leandra. Sie brüllte, was ihm einfalle in den Tempel zu kommen, wenn er beobachtet werde, er würde damit seine Schwester gefährden. Edgar beschwerte sich direkt, sie solle das nicht durch den ganzen Tempel brüllen, außerdem wollte er ja schon gehen. Darauf verließen die vier Helden den Tempel und Leandra ließ die Kleriker die übrigen Gäste hinausbegleiten. Draußen vor dem Tempel schmiedeten die vier dann einen Plan, wie sie am besten aus der Stadt raus kamen, als ihnen auffiel, dass ihr schurkischer Freund ja noch gar nicht da war. Darauf beschlossen sie, dass Edgar gemeinsam mit Selarion auf direkten Weg zum Luftschiffhafen außerhalb Suzails sollten, während Taspira und Bella zur „Geliebten“ sollten, Taspira um ihr, Selarions und Edgars Pferd zu holen und Bella um ihr und Faelars Pferd zu holen und letzteren zu suchen.

An der „Geliebten“ angelangt, sahen die beiden Damen gerade, wie Faelar zufrieden in das gastliche Haus wollte. Sie fingen ihn aber ab, holten die Pferde und wollten losreiten, als sie bemerkten, dass sie beobachtet wurden. Sie ließen darauf Raubflügel mit der Nachricht, dass sie selber beobachtet werden und deswegen erst zum Westtor reiten würden und die zwei sich direkt zum Schiff aufmachen sollten, zu Selarion und Edgar und ritten nach Westen. Am Schiff angelangt bereiteten Edgar und Selarion es so gut sie konnten vor und nach circa einer Stunde kam auch der Rest der Truppe, nachdem sie einen Bogen um Suzail gemacht hatten, am Schiff an. Sie beluden die Pferde und flogen dann mit einem weiten und Tiefen Bogen gen Osten nach Norden.

Nach Quaervarr, wo alles begann.


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14. Hammer 1374 - "... Vor der hab ich selber Angst!!!"

Nach einer Woche sehen sie von der Sternentau aus die Ausläufer des Hochwaldes - und kurz darauf auch zwei Nesserschiffe, die sie ebenfalls entdeckt haben. Da Faelar sie nicht mehr umfliegen kann, packt Edgar die Wetterkugel aus und lässt über den Nessern einen Sturm aufziehen, an dessen Rand der Elf das weiße Flugschiff an den Schiffen der Nesser vorbeifliegt. Währenddessen - gezeichnet durch den letzten Kampf mit einem Nesserluftschiff - durchsucht der Rest die Sternentau nach eventuellen Magiern der Nesser.

Zwei Nesserschiffe über dem Hochwald, Edgar benutzt Wetterkugel, um Faelar zu helfen sie abzuschütteln. Nach einigen weiteren Stunden treffen sie westlich von Silbrigmond auf Galion Eradon und die Silberfaust, die nach Cormyr zur Unterstützung geschickt werden sollen. Die Orks machen im Norden wieder Probleme.

Am Abend erreichen sie dann Quaervarr, versuchen den Nebel zu untersuchen, Edgar stellt noch Priss, seine Schlange vor, 100 m über dem Nebel geht die Sternentaus die Nacht über "vor Anker".


15. Hammer 1374 – Der Nebel und der Frosch


Beim Frühstück wird ein Plan gefasst, dass alle außer Faelar mit Federfall runterspringen und nach dem Nebelstein suchen, während Faelar sie im Notfall mit der Strickleiter rausholen, wenn sie einen Lichtpfeil hochschießen. Des Weiteren soll noch eine magische Verbindung mit Botschaft zwischen Faelar und dem Rest hergestellt werden.

Alle springen runter, landen im Wald und merken, dass sie vergessen haben Botschaft zu wirken, trotzdem machen sich die vier auf. Kurz darauf treffen sie auf sechs Babau, einer teleportiert sich im Kampf weg, die anderen werden besiegt. Kommen nach Quaervarr, das Tor eingetreten, überall tote Dorfbewohner, Milizionäre und auch Soldaten der Silberfaust. Gehen zum Marktplatz, wo sie sehen, dass im Dach des "Hirschen" ein riesiges Loch ist. Gehen hinein und dort stehen der entflohene Babau und ein Hezrou - vor dem Nebelstein. Ein Kampf beginnt, Bella und Edgar versuchen unsichtbar den Stein zu erreichen und einen Samen zu pflanzen, Edgar wird enttarnt, Bella gelingt es aber. Der Hezrou schreit noch zum Abschied "Ihr habt nicht das letzte Mal von Tandaros dem Vernichter gehört! Dich merke ich mir, Waldläuferin!"

Edgar schießt darauf Lichter in die Luft, Faelar landet auf dem Marktplatz, der Keller des Hirschen und das "Letzte Loch" werden nach Überlebenden durchsucht, man findet aber nur Leichen. Plötzlich taucht ein Spatz auf und man trifft auf den Sturzbetrunkenen Seamus, der zum Druidenhain mitkommt, wo er 20-30 Leute versteckt hatte. Werden aufs Schiff geführt und nach Silbrigmond gebracht.

Am Nachmittag kommt man in Silbrigmond an, Greifenreiter machen eine Bestandsaufnahme, die Leute werden in die Barracken, die nun die Notunterkünfte sind, gebracht. Kleines Streitgespräch mit Geth. Seamus, halbwegs ausgenüchtert, geht in die Stadt, um zu baden, möchte mit nach Cormyr, um gegen die Nesser zu kämpfen. Vorräte werden aufgefrischt und Edgar trifft auf Magister Funkenstaub und versucht in die Bibliothek der Magiergilde kommen, muss sich aber erst einschreiben und Taspira hat einige Sachen verkauft.

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