29. Sitzung am 16.10.2010: Malars Bestien
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17. Tharsak 1358, in der Festung der Elfenwächter
Faelar setzt die Falleb, die die Gruppe auf ihrem Weg in das Festungsinnere passiert hat wieder in Gang, und bemerkt dabei, dass der Sturm zugenommen hat und Blitze in die Insel einschlagen. Zurück in der innersten Kammer wachen er und Selarion über ihre schlafenden Gefährten. Faelar hört in der Ferne einen Schrei, eventuell von einem der zwei kämpfenden Götter. Es ist Donner zu hören und die Erde bebt.
18. Tharsak 1358
Auf Grund des Sturms und der Gefahr, dass die Insel jederzeit vernichtet werden könnte, entschließt die Gruppe, nicht länger auf die Malar-Bestien zu warten, und statt dessen zurück nach Caer Callidyr zu segeln. Allerdings müssen die Helden feststellen, dass ein Gang eingestürzt und der Weg ins Freie versperrt ist. Drei Stunden müht sich die Gruppe ab, um schließlich den Gang freizulegen. Draussen fällt derweil grüner Regen, der alles blau färbt. Dort treffen die Helden auch einen blauen und ziehmlich beleidigter Raubflügel. Taspira ist bestürzt darüber, dass ihr Vertrauter erstmal nichts mehr mit ihr zu tun haben will und sich statt dessen an Faelar hält. Mit Decken etwas vor dem seltsamen Regen geschützt rennt die Gruppe zum Boot, welches wohl aber von einem Blitz total zerstört wurde. Um von der Insel zu entkommen wagt Edgar einen Schattenlauf-Zauber und führt die Gruppe am Rand der Schattenebene entlang in Richtung Caer Callidyr in dessen Nähe man nach etwa drei Stunden wieder auf die materielle Ebene wechselt.
Zurück in Caer Callidyr
Als erstes gehen die Helden zum Bootsverleiher um die Sache mit dem zertörten Boot zu klären. Eine Entschädigung von 3000GM kann schließlich das Problem aus der Welt schaffen. Während Edgar endlich die Armschienen und und den Dolch des Doppelgängers identifiziert (letzteres geht auf Grund der chaortischen Magie schief) gehen Selarion und Edgar zu Tharis um ihm stolz die gerettete Kriegsklinge Aryvelar Kerym zu zeigen. Tharis erklärt Selarion, dass in Cormanthor entschieden werden wird, wer die Waffe entgültig tragen wird. Sollte Selarion dies sein, muss er sich einem Ritual stellen, um seinen Geist mit der Waffe zu verbinden. Sollte die Waffe ihn nicht akzeptieren, kann es sein, dass sie sich gegen ihn wendet.
Den restlichen Tag lang arbeiten die Handwerker an der Sternentau. In der Nacht stellt die Gruppe Wachen auf, und während Taspiras und Selarions Wache stürzt sich tatsächlich ein Schatten auf das Schiff und attakiert Taspira. Mit Hilfe von Aryvelar Kerym kann Selarion schwer verwunden und als es zu fliehen versucht versetzt Taspira ihm den Todesstoß. Selarion köpft das Untier ung gemeinsam werfen sie die Überreste ins Meer. Von dem Kampf alamiert kommen Wachen herbei und befragen Selarion und Taspira. Die Wachen sind ziehmlich ungehalten darüber, dass die beiden die Überreste einfach im Hafenbecken entsorgt haben und machen sich daran, diese wieder herauszufischen. Inzwischen sind auch die restlichen Helden alarmiert und auf Deck bereit. Faelar will in den Ausguck klettern und wird dort von den verbliebenen zwei Malar-Bestien überrascht, und lässt sich aufs Deck runterfallen. Alle anderen Anwesenden haben nun die Bestien ebenfalls bemerkt und die Wachen riegeln die Planke ab, so dass nichts von Bord kommt und schicken nach Verstärkung. Taspira benutzt ihre Flügelrüstung um nach oben zum Ausguck zu gelangen und auch Faelar klettert wieder nach oben. In diesem Augenblick fliegen die beiden Bestien, aber Faelar und Taspria können gemeinsam eine Bestie noch verletzten. Ihre Chance witternd fliegt Taspira hinter der Bestie her um ihr den Todesstoß zu versetzten. Als sich die Bestie und Taspira ein Stück weit vom Schiff entfert befinden, kommt plötzlich die zweite Bestie wieder herbei und droht, Taspira in die Zange zu nehmen. Gezwungenermaßen ergreift nun Taspira die Flucht und kehrt zur Sterentau zurück. Da sie schneller als die Bestien fliegen kann, kehrt sie einigermaßen wohlbehalten zurück. Derweil wird die tote Bestie von einem Trupp Wachen abtransportiert und ein weiterer Trupp bezieht auf und um die Sternentau herum Stellung.
19. Tharsak 1358
Am nächsten Morgen verlangt der Hauptmann der Wache den Käpten der Sternentau zu sprechen und wird an Faelar verwiesen. Der Hauptmann erklärt Faelar, dass ein Vertreter der Stadt mit ihm zu sprechen wünscht. Faelar wird von sechs Wachen zur Festung oberhalb der Stadt gebracht. Bella entschließt sich ebenfalls mitzukommen. In einer Empfangshalle werden die beiden von einem Fork empfangen, der eine Auffällige Oktopuskette trägt. Er stellt sich als "Tjorborn, Berater der Königin und Diplomat" vor. Sie erfahren dass die Bestien auch unter den Bewohnern von Caer Callidyr gewütet haben und nun aufgebracht sind. Faelar und Bella sprechen sich dafür aus, vor der aufgebrachten Menge eine Rede zu halten und die tote Bestie zu präsentieren um den Mob so wieder zu beruhigen.
Nachdem sie die Festung wieder verlassen haben, spricht Bella auf dem Markt mit dem Barden Toska und bittet ihn um etwas Unterstützung und Rat. Faelar bersorgt in der Zwischenzeit einen Pfahl und den Kopf der Bestie, die zuvor in den Chauntea-Tempel gebracht wurde. Die drei gehen zu einem Versammmlungsplatz in einem etwas heruntergekommenen Viertel im Osten der Stadt. Toska ruft die Leute zusammen und ein etwas heruntergekommener Pöbel mit Fackeln und Mistgabeln findet sich ein. Bella singt ein Lied über die Opfer der Bestie, die Boshaftigkeit Malars und den heldenhaften Kampf der Gruppe gegen das Untier, und kann damit die Menge etwas beruhigen. Die Sache endet schließlich mit Rangeleien zwischen den Nordmännern und den Fork, wobei die Helden vollkomen vergessen sind. Bella und Faelar kehren zur Sternentau zurück und man bricht auf in Richtung Tiefwasser um der Stadt nicht noch einen zweiten Angriff der Bestien zuzumuten.
Auf See macht sich Edgar daran, ein weiteres Mal den Dolch zu identifizieren, was dieses Mal auch gelingt.
Plötzlich bildet das Meer auf einer breiten Front eine Schaumwand und nach und nach taucht diese auf allen Seiten auf. Die Sonne verschwindet, aber es bleibt hell und man kann erkennen, dass das Meer auf allen Seiten einfach aufhört und als Wasserfälle in die Tiefe stürzt. Die Kugel des Schicksals fängt an zu pulsieren. Edgar lässt das Schiff nach oben steigen, aber nachdem es die Wolken durchbricht, findet es sich wieder auf der Wasseroberfläche. Die verbliebene Meeresfläche wird kleiner und kleiner und verschwindet schließlich ganz und das Schiff stürzt in die Tiefe auf einen Strudel zu. Da Edgar plötzlich von einer Flammenwand eingeschlossen ist, rollt er die Schicksalskugel zu Bella, die sie in die Halterung am Steuer der Sternentau einsetzt. Die Flammenwand um Edgar verschwindet wieder und dieser rennt nach unten um Schicksalswasser zu holen und es über die Kugel zu gießen. Es gibt einen Knall und Schiff und Helden finden sich nachts in ruhiger See vor einer Hafenstadt wieder, die nur Tiefwasser sein kann. Die Helden steuern die Sternentau in den Hafen, wo man feststellen muss, dass die Strassen total ausgestorben sind. Die Gruppe sucht das Haus des Hafenmeisters auf, in dem man jedoch niemanden antrifft. Faelar bricht in das Haus ein und im Hafenbuch sieht er einen letzten Eintrag vom 5. Marpenot. In einer nahegelegenen Kneipe, dem Eisenanker treffen die Helden zum ersten Mal auf Menschen: zwei Seeleute und den Wirt. Letzterer verlangt einen Wucherpreis von 15 Goldmünzen für eine Flasche Schnaps. Edgar frägt noch nach dem Datum, es ist der 12. Marpenot. Da einige Helden zu dieser Zeit in Tiefwasser aufhielten, entschließt man sich, falsche Namen anzunehmen: Edgar wird zu Roland, Faelar zu Beron, Taspira zu Mara und Bella zu Kassandra. Da Selarion in dieser Zeit nicht existiert, sieht er keine Notwendigkeit einen falschen Namen anzunehmen.

