32. Sitzung am 11.12.2010: Die Kriegsklinge Cormantors kehrt heim
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Am späten Nachmittag des 13. Marpenoth kehrten die Helden zur Sternentau zurück, nachdem sie den Höhepunkt der Zeit der Sorgen und den Aufstieg Mitternachts und Cyriks zu Göttern miterlebt hatten. Bevor sie in ihre eigene Zeit zurückkehren konnten, beschloss die Gruppe zunächst in den Hochwald aufzubrechen und weitere magische Samen zu suchen, die bei der Bekämpfung der Nebelsteine unerlässlich waren.
Nach einer ereignislosen Reise landete die Sternentau am 14. Marpenoth auf einer Lichtung im Hochwald nahe der Stelle, an der die Helden die Nachkommen jener Bäume vermuteten, die sie vor gut 1000 Jahren hatten Pflanzen lassen.
Bella, Taspira und Selarion machten sich auf den Weg, die Samen zu suchen. Bald erspähten sie einen Waldwaid und mussten erfahren, dass die damaligen Geschehnisse nach dieser langen Zeit zu Legenden geworden waren. Der Waldwaid erzählte ihnen, dass die heiligen Bäume einst von Silvanos persönlich gepflanzt worden seien und diese vom Stamm der Waldwaide bewacht würden. Auf weitere Nachfragen holte dieser den Stammesältesten, Graurinde. Dieser berichtete von Propheten, die einst wiederkehren würden um die Samen an sich zu nehmen. Letztendlich gelang es Taspira, durch das Nennen ihrer richtigen Namen und das Erkennen der besagten Bäume, Graurinde zu überzeugen. Sie sammelte insgesamt 26 Samen ein und kehrte mit Bella und Selarion zur Sternentau zurück.
Dort traf Edgar die Vorkehrungen für den hoffentlich letzten Zeitsprung der Gruppe. Während der Reise beobachteten die Helden verstörende Bilder von schwarzen Armeen und Dämonen, die durch Silbrigmond und Cormyr marschierten.
Am 13. Alderug der Gegenwart, 7 Tage nach ihrer Abreise in die Zeit der Sorgen tauchte die Sternentau wieder im Hochwald auf. Es gelang Faelar noch, eine Gestalt am Waldrand zu erkennen bevor hunderte Pfeile auf das Schiff niedergingen. Mehrere Nesser-Schattentänzer hatten auf das Schiff bewartet und begannen, unterstützt von zwei Spinnen-Dämonen mit dem Angriff. Nach einen harten Kampf schlugen die Helden das feindliche Enterkommand zurück, doch bevor sie fliehen konnten, trat ein weiterer Nesser geschützt durch einen Spinnen-Dämon hervor. Er hatte einen gefesselten Evendur als Geisel bei sich und drohte, diesen zu töten, sollte Edgar nicht von Bord kommen und sich mit seinem Herrn treffen. Durch ein gewagtes Täuschungsmanöver konnten die Helden jedoch Evendur sicher an Bord bringen und die Sternentau in die Luft bringen. Von Evendur erfuhren sie dann auch, was sich während ihrer Abwesenheit zugetragen hatte.
Nach kurzer Beratung brachen sie nach Cormyr auf um Kriegsrat mit den Harfnern zu halten.
Am 16. Alderug kam die Gruppe beim Heerlager der Königin Obarskir nahre Tilverton an. Die Stadt war immer noch in den Nebel eines Nesserschen Nebelsteins gehüllt. Die Helden wurden in das Zelt der Königin geführt wo ein Kriegsrat, bestehend aus Königin Obarskir, Frau Lindwurmsporn, Caladney, Sturm Silberhand und Tormsson Wahrhammer tagte. Die Gruppe berichtete vom Erfolg ihrer Suche nach den Tränen eines ungeborenen Gottes und baten die Harfner um Hilfe dabei, ein Wesen reinen Herzens für das Ritual zu finden. Wenig später kam Galion Eradon herein der seine Freunde herzlich begrüßte. Für den Schutz des Rituals wurde beschlossen, einen Stoßtrupp der Silberfaust gemeinsam mit Elitetruppen der Zwerge aus Felbarr und weiteren Einheiten aus Cormantor und eventuell sogar Orks zusammenzustellen und ins Herz der Anauroch vorzustoßen sobald alle Zutaten des Rituals vereint waren. Gleichzeitig sollte das Bündnis einen Überraschungsangriff auf die Nesser starten um für Ablenkung zu sorgen.
Am nächsten morgen begann Edgar mit der Herstellung eines mächtigen Amuletts des Schmerzes um seine Gefährten und sich vor den Nessern zu schützen und eine weitere Waffe für das Ritual zur Verfügung zu haben. Danach ließen die Helden die Sternentau im Heerlager zurück, wo die Schäden des vergangenen Kampfes behoben werden sollten und wagten einen Schattenlauf nach Süden, nach Cormantor, wo Selarion die Kriegsklinge übergeben und die Unterstützung der Elfen anwerben wollte.
Am 17. Alderug trat die Gruppe aus dem Schatten einiger alter Bäume in die materielle Ebene zurück. Sie waren am Waldrand von Cormantor angekommen. Selarion bat bald darauf um eine Audienz bei der jungen Blütenkönigin. Jedoch wurde diese Audienz nur Faelar und Selarion gewährt. Die menschlichen Gefährten mussten draußen bleiben und wurden mit viel Misstrauen beäugt. Die Blütenkönigin und ihr Berater, Aranen zeigten sich jedoch wenig beeindruckt von Selarions Heldentat und versuchten, ihm die Kriegsklinge abzunehmen um sie einem arroganten Adligen namens Keldon als wahren Träger der Klinge zu geben. Es wurde deutlich, dass die Helden vom intriganten Elfenhof keine Unterstützung zu erwarten brauchten. Lediglich der Hofmagier Windrauschen schien vernünftig zu sein. Als Keldon abermals versuchte, die Kriegsklinge zu führen entlud diese einen blauen Energieblitz und sprang zurück in Selarions Hände. Daraufhin rief Windrauschen ihnen zu, sie sollten fliehen und Selarion und Faelar stürmten mit dem Hofmagier aus dem Palast der Blütenkönigin. Knapp entkamen die Helden ihren Verfolgern und sie erfuhren von Windrauschen, dass der Geist der Königin von ihrem konservativen und menschenfeindlichen Berater Aranen vergiftet worden sei, dass jedoch einige weitere Elfen mit der Lage unzufrieden seien und es Selarion vielleicht gelingen könnte, einige Unterstützer für den Angriff auf die Nesser zu versammeln.

