34. Sitzung am 15.10.2011: Suche Erzmagier, biete hochnäsige Wendoo

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(27. Alturiak, Kinshors Turm)

Nun, wo waren wir das letzte mal stehen geblieben? Ah ja, im Turm des bösen Leichnahms Kinshor. Die Helden hatten gerade die junge und wenn ich das mal so sagen darf, ziehmlich hochnäsige Malari Wendoo aus ihrem Gefängnis befreit. Aber was sollten sie nun tun? Kinshor war ihnen durch die Lappen gegangen. Wann würde er zurückkehren? Würden die Helden noch ein zweites Malg gegen die unheimliche Macht des untoten Magiers bestehen können? Dennoch wollten unsere Helden den Turm und die Schätze und das Wissen, das er vielleicht barg nicht einfach so verlassen. So machten sich Edgar, Taspira und Faelar auf die oberen Stockwerke des Turms zu durch suchen, während Bella sich mit Malari beschäftigte und Selarion den Eingang zum Turm bewachte, falls von draussen weitere Zombies auftauchen sollten.

Im zweiten Obergeschoss des Turmes jedoch ließen Faelar seine sonst so scharfen Elfensinne im Stich, und ein magischer Blitz aus einer Falle, die der es übersehen hatte, traf ihn und schleuderte ihn zu Boden wo dem Tode nahe liegen blieb. Alarmiert kamen Bella und Selarion herbei geeilt, und mit etwas ihrer verbliebenen Heilmagie konnte Bella den ramponierten Schurken zumindest wieder auf die Beine bringen. Da die Helden noch nicht aufgeben wollten, entschloss sich Edgar seine Macht mit der Kinshors direkt zu messen, und tatsächlich gelang es dem Magier mit einem Zauber die Falle zumindest für eine Zeit lang auszuschalten. Ungewiss, wieviel Zeit ihnen verblieb bis die mörderische Falle erneut zuschlagen und dieses mal vielleicht endgültig einen von ihnen mit in den Tod reißen würde, beeilten sich die Helden, die nun zugängliche Bibliothek zu durchsuchen. Tatsächlich konnten die Helden eine geheime Tür in der Bibilothek aufspüren, und dahinter lag ein magisches Portal welches in einen weiteren Raum führte. Durch das Protal jedoch erblicken sie jedoch eine der schrecklichsten und gefährlichsten Kreaturen, die auf Faerun zu finden sind. Nein, keinen Drachen, sondern einen Betrachter. Eines dieser vor Augen nur so strotzenden Wesen, welches schon so manchem Helden den Tod gebracht hat. Wissend, dass es keinen Sinn hat, hier ihr Leben zu riskieren, während sie hoch im Norden im Krieg gegen die Nesser noch gebraucht wurden, verließen die Fünf zusammen mit der junden Wendoo den Turm und kehrten zu ihrem stolzen Luftschiff, der Sternentau, zurück.

Als sich das Schiff in die Lüfte hob, entdeckten sie im Norden Zeichen eines Kampfes und dann etwas bronzenefarebens das durch die Wolken gen Osten floh. Sollte es Lofendadi sein, jener Bronzedrache, der einst an Kinshors Seite kämpfte und sich erst kürzlich gegen den Untoten gewannt hatte? Faelar wendete die Sterentau, und mit allem was die Segel und die Magie des Luftschiffes hergab, folgten sie dem Drachen. Schließlich fanden sie den Drachen, schwer verletzt und erschöpft von seinem Kampf gegen den Leichnahm, der in einer Höhle einen neuen Unterschlupf gefunden hatte. Nachdem sowohl der Drache als auch die Helden jeweils von ihren erfolglosen Kämpfen gegen Kinshor berichtet hatten, berichteten die Helden von ihren Plänen für einen Schlag gegen das Nesserreich und Lofendadi versprach nach Norden zu kommen und ihnen beizustehen, sobald er sich etwas erholen konnte. Die Helden vebrachten die Nacht bei dem Drachen, und am nächsten Morgen lenkten sie ihr Flugschiff zurück nach Norden, gen Cormyr.

(4. Ches, Heerlager von Cormyr)

Mittlerweile war der Alturiak dem nächsten Monat gewichen und am 4. Tag des Monat Ches erreichte die Sternentau erneut das cormyrsche Herrlager. Wie schon erwähnt, war Malari Wendoo eine ziehmlich eingebildete und verwöhnte Göre. und auch ihre Gefangenschaft in Kinschors Verliesen, schien dem keinen Abbruch getan zu haben. Nach sieben Tagen auf dem selben Schiff waren die fünf Helden froh, das Kind loszuwerden und übergaben es der Silberfaust. Immerhin hatten sie während der Reise erfahren, das sie so etwas wie die Königin der Nesser war, und ebenfalls über gewisse magische Kräfte verfügte. Während Malari an einen sicheren Ort gebracht wurde, an dem ihre Schattenmagie kein Unheil anrichten konnte, beratschlagte man sich mit Arzagatha Nimune, die Magierin der Harfner. Die Vorbereitungen für den Vorstoß in die Anauroch um das große Ritual der 101. Nesserrolle durchzuführen, und so der Macht der Wendoo einhalt zu gebieten, nahmen Gestalt an, und die ersten Einheiten waren in dem Gebiet zwischen dem Evereska-Gebirge und den Graumantelbergen eingetroffen. Das größte Problem vor dem die Helden noch immer standen waren die sieben Erzmagier, die für das Ritual notwenig waren. Bisher standen nur vier zur Verfügung: Caladnai, die Hofmagierin Königin Alusairs, dazu natürlich Arzagatha und Albertus Funkenstaub, den Magier aus Silbrigmond. Schließlich gab es da noch Windrauschen, den Elfenmagier, der Elfen half aus Cormantor zu entkommen, und der so seine dortige am Hofe einbüßte. Dazu hofften sie noch auf Ignier Steinformer, einen Zwergenmagier, den Edgar, Faelar und Taspira auf ihren Reisen vor dem Krieg gegen die Nesser trafen. Zwei Magier, die noch mitwirken könnten, waren jedoch Gefangene der Nesser: Baneson, ebenfalls ein Magier aus Silbrigmond, sowie Kiril Schwarzunge, den Lehrmeister Edgars. Und so hielten die Helden Rat mit der Königin, und sie kamen darüber ein, das gefangene Mädchen gegen die zwei Erzmagier auszutauschen.

(5. Ches)

Und so kam es, dass am nächsten Tag zwischen den Fronlinien auf dem Schlachtfeld, auf dem schon viel Blut geflossen ist, Bella die als Unterhändlerin für Cormyr auserwählt wurde auf Labados traf. Jener war ein Kleriker der Shar, welche andere Göttin sollten diese Wesen der Schatten auch verheren, und er war shr gewitzt in der Kunst des Verhandelns. Und so mussten die Helden und Streiter Cormyr alle Hofnungen begraben auch noch andere Gefangene befreit zu bekommen, und man konnte froh sein, zumindest die zwei Erzmagier im Austausch zu erhalten. Man einigte sich darauf, in zwei Tagen den Austausch zu vollziehen.

Erzählung eines alten Geschichtenerzählers, gehört auf dem großen Basar von Calimhafen.

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