37. Sitzung am 28.01.2012: Die Entscheidung naht

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In der Nacht des 17. Ches begaben sich die Helden in Begleitung des Wüstensohnes Azmir Mondschwert auf die Suche nach einem Geheimgang, durch den sie die uralten Ruinen auf der Spitze des Gelben Bergs erstürmen wollten. Ziel war es, die Nesser-Magier, die sich dort verschanzt hatten zu vertreiben. Die Gruppe umrundete den Berg mehrmals, bis Faelar schließlich nahe einer einsamen Steinformation etwas bemerkte. Im Wüstensand verbarg sich eine massive Steintür, die zunächst freigelegt werden musste. Selarion trat mit Hilfe eines "Flimmern" Zaubers durch das Gestein. Er wurde jedoch auf der anderen Seite von riesigen Giftschlangen angegriffen. Da die Helden vergessen hatten, die Kommunikation durch das Gestein aufrechtzuerhalten, schickten sie Azmir ins Heerlager zurück um einen Heiler und ein Brecheisen zu holen. Selarion konnte sich jedoch auch alleine behaupten und öffnete die Geheimtür von innen. Kurz darauf kehrte Azmir mit Teben, einem Kleriker der Sune und Boltan, einem gewaltigen Uthgar-Barbaren zurück. Die drei sollten die Geheimtür offenhalten und bewachen, während die Helden ins Innere vordrangen.

Nach hundert Metern im Untergrund fand die Gruppe immer mehr Spinnenweben vor, in denen sich zum Teil faustgroße Spinnen tummelten. Schließlich traten sie in einer große Höhle. In der Mitte der Höhle war eine gewaltiges Netz gespannt auf dem eine kolossale Spinne saß, die gerade eine ebenso riesige Schlange verspeiste. Die Helden beschlossen, ihr Glück mit einem Sprint quer durch die Höhle zu versuchen, jedoch fuhr die Spinne herum und schoss klebrige Fäden auf Taspira. Glücklicherweise konnte Edgar die Spinne mit der Illusion einer massiven Steinwand täuschen, sodass die anderen Taspira losschneiden konnten und die Gruppe daraufhin die Höhle durchquerte.

Nach weiteren hundert Metern stießen Sie auf eine weitere Geheimtür. Bella spähte daraufhin mit einem Hellsichtzauber in den nächsten Raum und konnte die Schlafstätte von mehreren Nesser-Soldaten erkennen. Die Helden machten sich mit diesem Wissen daran, einen Überraschungsangriff zu planen, der ihnen schnell die Oberhand einbringen sollte. Mit Unsichtbarkeitszaubern versehen überquerten Taspira, Faelar und Selarion den kleinen See, der die Geheimtür von dem Nesserlager trennte und fielen über die ahnungslosen Feinde her. Mehrere Nesser wurden im Schlaf getötet und darauf entbrannte ein heftiger aber kurzer Kampf in dem alle Nesser sowie die durch die Schatten wandelnden Schattentänzer überwältigt wurden. Bald darauf ertönten die Geräusche einer Schlacht von oben. Als die Helden aus den Kellerräumen der Ruinen hervortraten, sahen sie, dass Purpurritter und Magier auf greifen die Nesser angegriffen hatten. Tapfer stürzten sie sich in die Schlacht und so konnten die Nesser ohne größere Verluste vernichtet werden.

Während die Armee sich langsam auf dem Gelben Berg einfand, begannen die Helden mit der Planung des Rituals und der Schlachtordnung. Späher hatten ein zahlenmäßig weit überlegenes Heer der Nesser gesichtet, das bald ankommen würde. Außerdem musste noch ein Paladin für das Ritual ausgewählt werden, eine Aufgabe auf die sich niemand freute.

Der vorläufige Schlachtplan bestand darin, alle Magier und Bogenschützen in den Ruinen an der Spitze des Berges zu positionieren, wo auch das Ritual für 7 Stunden stattfinden würde. Die freiwilligen Paladine sollten als letzte Garde den Aufgang zu den Ruinen bewachen während das Heerlager auf den nächstniedrigeren Plateau errichtet werden sollte. Dort sollte während der Schlacht ein Trupp Reiter patrouillieren. Der Hauptaufgang des Berges sollte halbmondförmig von Zwergen, Speerträgern, Orks und Barbaren gehalten werden, wobei die Zwerge und Barbaren Fallgruben und Mörderlöcher vor den Linien ausheben sollten.

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