Der erste Besuch auf Burg Schreckenfels

Aus Die herzliche Rollenspielwiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Nachdem die Helden Prof. Lorrimors Tagebuch gefolgt waren und Waffen zur Bekämpfung von Geistern aus Sir Francis Grab geborgen hatten, kehrten Sie zu Kendra zurück und gingen erschöpft zu Bett. Während dieser Nacht wurde Illurian von einem verstörenden Albtraum heimgesucht. Im Schlaf sah er, wie Alina in einem Sumpf von einer Blutmücke totgestochen wurde. Begleitet wurde die Szene von einer unheimlichen Gestalt mit einer Flöte, die ein unheimliches Lied spielte.

Als die Helden am Morgen des 12. Lamashan im Jahre 4712 erwachten, fanden sie Elanarels Lager leer vor. Er hatte aber eine Nachricht hinterlassen, dass sein Vater ihn in dringenden Dingen brauche. Kendra informierte die Gruppe beim Frühstück, dass ihr Halbbruder auf dem Weg zu ihnen sei und auch darauf erpicht sei, die Umstände von Prof. Lorrimors Tod aufzuklären. Als Mirella und Zurrok sich nach Zeitzeugen des Brandes auf Burg Schreckenfels erkundigten, erfuhren sie von Kendra, dass es eine ältere zwergische Schmiedin, Jorfa, im Dorf gäbe, die die Ereignisse damals direkt mitbekommen hatte. Von Tim dem Akoluten erfuhren sie zudem einiges über den sogenannten Mückenfänger von Arkmoor. Dieser gefährliche Mörder verhöhnte seine Opfer mit einem magischen Trauermarsch nachdem er sie mit Giften gelähmt hatte und ließ diese dann von seinen zahmen Blutmücken aussaugen. Es heißt auch, dass er mit seiner Flöte Tiere wie Menschen zu verzaubern vermochte. Daraufhin erzählte Illurian der Gruppe von seinem Albtraum. Sie erfuhren weiterhin, dass es einen See an der Gefängnisruine gibt, in dem noch zahlreiche Leichen schwimmen sollen, da die Toten nie geborgen wurden, nachdem sich Gerüchte verbreitet hatten, dass es auf der Burg Schreckenfels spuken solle.

Zurrok und Mirella beschlossen, den Tag über die Bevölkerung von Ravengro nach den seltsamen Albträumen zu befragen und Alina zu besuchen. Tera und Suriel wollten die alte Zwergin befragen und weiter das Archiv des Rathauses nach Hinweisen zur Frau des Gefängnisdirektors und dem Grundriss der Burg durchstöbern. Derweil wollte Illurian die Funde aus dem Friedhof mit Kendras Hilfe untersuchen.

Alina ging es mittlerweile zum Glück besser. Mirella und Zurrok erfuhren von Lutko und Zoka ,dem Wirt, dass fast jeder im Ort unheimliche Albträume hatte, die ähnlich waren wie der von Illurian. Die Träume, die von den berüchtigten Mördern handelten schienen aber häufiger aufzutreten.

Bei der Schmiede wurden Tera und Surial von Jorfa abgewimmelt. Die Zwergin schien mit ihrem Volk auf keinem guten Fuß zu stehen. Als Tera sich erkundigte, was vorgefallen war und sie überreden wollte, dass sie einer Dienerin Torags vertrauen könne, schlug Jorfa die Tür vor ihrer Nase zu. Danach nahmen die beiden die Nachforschungen im Rathaus wieder auf, konnten jedoch nichts herausfinden.

Auf dem Rückweg vom Lächelnden Dämon statteten Mirella und Zurrok der Apotheke einen Besuch ab. Mirella entschuldigte sich zunächst für ihre neugierigen Fragen am Vortag. Anschließend erkundigten sie sich nach einem Mittel, das Illurian helfen konnte, der noch an den Auswirkungen des Tausendfüßlergiftes litt. Zurrok handelte aus, dass sie die Tränke für ein Drittel des üblichen Preises erhalten sollten, wenn sie für Jominda einige Kräuter im Wald suchen gingen.

In Prof. Lorrimors Anwesen konnte Kendra einige der Gegenstände aus Sir Francis Grab identifizieren, es handelte sich dabei um Pfeile zum Kampf gegen Geister, heiliges Wasser, Genesungstränke, vier spezielle Geisterfallen und einen Seelenschreiber. Illurian konnte zudem weitere Informationen über den Wispernden Pfad herausfinden. Sie wurden unterbrochen als Kendras Halbbruder, ein kräftiger Halbork, eintraf. Er stellte sich zunächst als Honk vor und gab sich einfältig. Später erklärte er Illurian, dass er diese Tarnung gewählt hatte, da die Menschen ihm dann mit weniger Misstrauen begegnen würden. Sein richtiger Name sei aber Araan Orben. Illurian, der das Misstrauen der Menschen gut kannte, fand ihn auf Anhieb sympathisch.

Nachdem Mirella und Zurrok die Kräuter gesammelt hatten, fand sich die gesamte Gruppe bei Kendra ein und diskutierte ihre neuen Erkenntnisse und das weitere Vorgehen. Als Zurrok die Kräuter zu Jominda brachte, fand er den misstrauischen Konstabler Benjin vor der Apotheke vor, der wohl ein Auge auf Jominda geworfen hatte.

Am 13. Lamashan herrschte Aufruhr in Ravengro. Die Statue des Gefängnisdirektors war erneut geschändet worden. Dem V war ein E hinzugefügt worden! Der zweite Buchstabe war ebenfalls in Tierblut geschrieben worden und wieder fanden sich die Spuren von Gibbs Hefenuss am Fuß der Statue. Die Helden vermuteten, dass die Buchstaben auf den Namen der Frau des Direktors, Vesuriana, hinweisen könnten. Die Frau des Direktors soll in der Nacht des Brandes im Gefängnis gewesen sein, was seltsam anmutete. Araan, der sich der Gruppe angeschlossen hatte, schnüffelte noch an den Spuren von Gibbs und konnte den Geruch eindeutig zu Gibbs zuordnen. Darauf angesprochen zeigte sich Gibbs aber mürrisch und unkooperativ und beschimpfte die Helden unflätig. Illurian konnte in der Zwischenzeit Jomindas heilsamen Sud auftragen und es ging ihm schon besser. Da sie bei Gibbs nicht ohne Gewalt oder einen Einbruch weiterkamen, informierten die Helden den Konstabler, der zeigte sich aber nicht sehr entschlussfreudig. Im Ort entdeckten die Helden, dass Jorfa überstürzt nach Tamrivela abgereist war und ihre Schmiede geschlossen hatte.

Die Gruppe beschloss, weitere Nachforschungen anzustellen und in der Nacht die Statue sowie Gibbs Hefenuss zu beschatten. Tagsüber konnte Araan dann auch neue Informationen zum Gefängnis herausgekommen. Die Hinrichtungszahl war sehr hoch. Der Direktor hatte den Einsturz des Gefängnisses selbst ausgelöst um die Stadt vor einem Ausbruch der Gefangenen zu schützen. Bei der Bekämpfung des Gefangenenaufstandes war das Feuer aus Versehen ausgebrochen. Die Kerkerebene war zu diesem Zeitpunkt bereits von den Gefangenen eingenommen worden. Vesuriana bewohnte ein Häuschen neben dem Gefängnis, war aber in dieser Nacht unerklärlicherweise im Gefängnis. Die fünf berüchtigten Verbrecher waren erst kurz vor dem Aufstand eingeliefert worden. Kendra konnte an diesem Tag weitere Gegenstände aus dem Friedhof identifizieren, Schriftrollen und weitere Pfeile zum Kampf gegen Untote. Sie wies die Helden zudem daraufhin, dass auch die alte Gerda den Brand noch miterlebt hatte und sich vielleicht noch an wichtige Informationen erinnern könnte.

In der Nach machten sich Tera, Zurrok und Araans auf, die Statue des Gefängnisdirektors zu bewachen während Mirella, Suriel und Illurian Gibbs beschatten wollten. Suriel übernahm die 1. Wache bei Gibbs und folge ihm in den Ort und zur Fröhlichen Kartoffel, einer Kneipe. Etwas später folgte er dem betrunkenen Gibbs nach Hasue, wurde von diesem aber entdeckt und anschließend verfolgt. Suriel konnte ihm jedoch flink davonlaufen, worauf Gibbs dieVerfolgung aufgab und nach Hause zurückkehrte. Danach lösten Araan und Illurian Zurrok und Suriel ab. Bald darauf ertönten jedoch aus Richtung des Pharasma-Tempels Schreie. „Oh Gott, die Toten wandeln! Nicht die Kinder!“

Mehrere Bewohner Ravengros flohen über die Brücke woraufhin Illurian zu Kendras Haus rannte und die anderen weckte während Araan an der Brücke Wache hielt. Als die Helden sich gerüstet hatten und zur Brücke gerannt waren, sahen sie Zombies auf sich zuwanken. Einer hielt nach den ausgerissenen Arm einer Bürgerin in der Hand. Gemeinsam konnten die Helden die Untoten vernichten. Als die Schlacht fast vorrüber war, tauchte jedoch zum Entsetzen aller der wankende Leichnam Prof. Lorrimors auf und es kostete sie viel Überwindung und die Überzeugungsarbeit Teras, den Zombie ihres geliebten Freundes niederzustrecken. Besonders Araan wurde von diesem Ereignis stark mitgenommen. Da der Körper des Professors nach dem Kampf fast unkenntlich war, schworen die Helden, den umstand zu vertuschen, dass Prof. Lorrimor sich aus seinem Grab erhoben hatte. Als die Stadtwachen auftauchten, wies die Gruppe den Konstabler an, die Brücke zu bewachen während sie beim Tempel nach dem Rechten sahen. Auch am Tempel hatte offensichtlich ein Kampf stattgefunden. Mehrere Akoluten hatten sich gegen die Zombies gewehrt und schwere Verluste erlitten. An der 2. Brücke hatte ein Trupp Söldner im Dienste der Seidenbörse, einer Gruppe Geldverleiher zahllose Zombies erschlagen. Die Söldner schienen unglaublich fähig zu sein. Der Kampf schien vorüber und die Helden suchten am Ruheland vergeblich nach Spuren, was den Zombieangriff ausgelöst haben könnte. Erschöpft kehrten alle zu Kendra zurück und Suriel beschloss, die Stadt und vor allem das Lorrimor-Haus zu befestigen.

Als Belohnung für ihre Hilfe beim Angriff der Zombies erhielten die Helden am 14. Lamashan endlich Zugang zum umfangreichen Archiv des Pharasma-Tempels. Die Suche in den Archiven verlief jedoch erfolglos. Der Versuch, den Stadtrat zu überzeugen, die Söldner der Seidenbörse anzuheuern scheiterte leider am hohen Preis der Sold. Jedoch konnte der Stadtrat dazu gebracht werden, zu erwägen, ob die Bürger sich aus der verlassenen Schmiede bewaffnen und die Stadthälfte auf Seiten des Ruhelandes evakuiert werden sollte. Aufgrund der Gefahr für Ravengro beschlossen die Helden daraufhin, der Burg Schreckenfels einen Besuch abzustatten und eine vorsichtige Erkundung des Geländes vorzunehmen.

Am Nachmittag brachen sie auf und näherten sich durch einen dunklen Wald der Ruine des Gefängnisses. Vorsichtig umrundeten sie zunächst die Außenmauer und den See, der neben dem Gefängnis lag. Hier und dort ragten noch skelettierte Überreste aus dem Wasser hervor. Als sie den Hof betraten, entdeckte die Gruppe varisische Ritualrunen, die rund um die Wand des Gefängnisgebäudes eingeritzt und gemalt worden waren. Illurian schätzte das Alter der Inschrift auf einige Wochen und konnte erkennen, dass sie den Namen des Direktors oft wiederholten und starke Nekromantie- und Bannzauber darstellten. Im Hof fanden sie zudem nahe der Runen den abgebrochenen Kopf des Gargoyles, der Prof. Lorrimor erschlagen hatte. Das kleine Haus des Direktors war leider zu baufällig und Tera, die sich sehr gut mit Stein auskannte, riet davon ab, das Gebäude zu betreten. Bevor sie das Gefängnis durch den Haupteingang betraten, erstiegen die Helden eine große Terrasse über eine außen angebrachte Steintreppe. Auf der Terasse fanden sie einen Richtblock vor. Als sie diesen untersuchen wollten, erschienen riesige Skelettarme in der Luft, die eine scharfe Sense hielten und die Helden angriffen. Nach einem zähen Kampf konnten sie die Sense jedoch erschlagen. Nachdem Tera die Wunden der Gruppe mit Gebeten geheilt hatte, fanden sie heraus, das jemand den Hals des Gargoyles durchgemeisselt hatte und der Kopf daraufhin auf Prof. Lorrimor gestürzt war. Durch ein Tür auf der Terasse betrat die Gruppe den 1. Stock des Gefängnisses in dem sie zunächst viele leere Zellen vorfanden. Als sie sich in den Zellengang wagten, wurden sie von Skeletten aus den vergitterten Zellen heraus angegriffen. Gleichzeitig wurden Araan und Illurian von dem Geist des Blutmückenfängers von Arkmoor gelähmt und von imaginären Blutmücken ausgesaugt. Illurian und Tera schleuderten ihre Geisterfallen und es gelang ihnen im 3. Versuch die Essenz des Geistes einzufangen und den Angriff zu beenden. Erschöpft und verwundet traten die Helden daraufhin den Rückzug an. Sie wollten zunächst mehr über die berüchtigten Insassen der Burg Schreckesfels erfahren, bevor sie noch einmal hineinwagen wollten. Inzwischen war klar, dass die fünf Insaßen in der Ruine ihr Unwesen als gefährliche Geister trieben.

Persönliche Werkzeuge