Die Irkania-Steppe

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"Die Irkania-Einöde? Da gibt es doch nichts, außer ein paar armsselige Hinterwäldler, die sich gegenseitig für einen Laib Brot umbringen! Da würde ich freillig nie hingehen."

- Carn, Leiter eines Eisenbergwerkes im Irkan -

Hauptstadt: keine
Bevölkerung: 15.000 (47% Menschen, 20% Grottenschrate, 15% Halblinge, 10% Elfen und Halbelfen, 8% Gnome)
Regierung: Vertreute unabhängie Stämme
Religionen: verschieden
Importgüter: Getreide in kleinen Mengen
Exportgüter: vereinzelt verschiedene Erze
Gesinnungen: verschieden


Die Irkania-Steppe liegt in den Norden des mächtigen Irkan, das größte und alles behrrschende Gebirge des Kontinents. Im Norden der Steppe liegt die große Wüste Aravni mit ihren reichen Oasen. Die Irkan-Steppe, auch oft abwertend als Irkan-Einöde bezeichnet, ist ein große, sehr ebene Landschaft, die zwischen die Ausläufer des Irkan gespresst ist. Auf Grund ihrer fast schon wüstenhaften Wasserarmut ist die Vegetation sehr dünn. Vielfach herrscht Grasbewuchs aus trockenen Gräsern vor. Ab und zu gibt es auch etwas Strauch- oder sogar Baumbewuchs. Grundsätzlich ist Irkania sehr eben, nur an den Ausläufern des Irkan gibt es Hügelketten. In diesen ist die allgemeine Trockenheit auch nicht so stark, da aus dem Gebirge etwas Wasser herunter kommt. Von dieser Vegetation ernähren sich die wenigen pflanzenfressenden Tiere. Die eigentliche Tierwelt der Irkan-Steppe besteht aus Fleischfressern, die sich auch gegenseitig jagen. Auch Menschen werden von Ihnen gejagt, so dass es keine nennenswerte Bevölkerung und schon gar keine organisierte Zivilisation gibt. Es gibt einige wenige Stämme, die sich vom Ackerbau auf dem kargen Land ernähren. Wegen ihrer Armut und ihres einfach Lebens werden sie von vielen als Wilde und Barbaren bezeichnet und sind nicht gern gesehen, höchstens als billige Arbeitskräfte in Minen oder als Karawanenwächter, da die Irkanier im Kampf gegen die Natur zu zähen Kämpfern geworden sind. Letzere Arbeit ist aber sehr unbeliebt und wird nur in größter Not angenommen, da die Irkanier oft als erste Verteidigung bei Angriffen dienen und dementsprechend selten ihren Sold heim bringen können.


Leben und Gesellschaft

Die Irkania-Steppe verfügt über keinerlei übergreifend organisiertes Leben. Es gibt keine Regierung oder zentrale Stelle. Einige der Stämme leben nomadisch und ziehen in den etwas tiefer gelegenen Ebenen umher, um ihr spärliches Vieh weiden zu lassen. Andere haben sich in den Hügeln niedergelassen und betreiben Ackerbau mit mäßigem Erfolg. Die Überfälle auf Krawanen, die die Minen mit Nahrungsmitteln versorgen oder aus dem Irkan zur großen Wüste ziehen, schwer beladen mit Erzen, sind eine direkte Folge der Armut. Diese Erze werden dann mit den Bewohnern der südlichen Oasen Aravnis gegen Getreide getauscht, um das Überleben des Stammes zu sichern. Es gibt auch zwielichtige Händler, die an diesen Tauschgeschäften mit verdienen. Das alles trägt natürlich nicht zum besseren Ansehen der Irkanier bei.

Woher die Irkaner stammen, ist nicht völlständig geklärt, vor allem da sie kein homogenes Volk darstellen. Einige behaupten, sie sind vor Urzeiten aus dem Irkan herunter gekommen, weil sie dort nicht mehr leben können. Die wahrscheinlichere These ist jedoch, dass es sich bei den Irkaniern um ehemaligen Wüstenbewohner handelt, die von austrocknenden Oasen geflohen sind oder von den Wüstenbewohnern verbannt wurden. Vielleicht sind es auch Flüchtlinge aus dem Norden des Kontinents gewesen, die nach Süden flohen und erst südlich der Wüste einen Platz fanden, von dem sie keiner vertrieben hat. Diese Zeit ist allerdings lange her, und keiner weiss mehr genau, was damals passiert ist.

Die Entwicklung der Irkania-Steppe ist seit dem Eintreffen der Estarier auf Aravnien nicht besser geworden. Einige zwielichtige Estarier sickern in die Einöde ein, weil dies eines der wenigen Gebiete ist, in dem es keine Autorität gibt, die sie vertrieben kann. Durch Jagd und Überfälle auf Karawanen und Stämme kann sich ein skrupelloser und kampferfahrener Haufen Banditen einige Zeit über Wasser halten. Diese Entwicklung gefällt natürlich weder den Stämmen, noch den Minenbesitzern und Karawanenführern. Einzelne Estarier schließen sich auch einem Stamm an, was deutlich besser angesehen ist. Allerdings verschärft das den Kampf um die knappe Nahrung und darum werden neue Stammesmitgleider nur aufgenommen, wenn sie den Stamm stärken.

In der Irkania-Steppe gibt neben den Einwanderern aus Estarien zwei Bevölkerungsgruppen. Die einen sind von sehr dunkler Hautfarbe, ihre Stämme sind meist bäuerlich. Sie leben oft sehr ruhig und sind auch nur für Überfälle auf Karawanen verantwortlich, wenn es Missernten gab. Sie stellen ungeähr zwei Drittel der Bevölkerung der Steppe. Ihre Stämme bestehen aus: 60% Menschen, 20% Halblinge, 10% Gnome und 10% Grottenschrate.

Das verbleibende Drittel besteht aus Menschen hellerer Hautfarbe, auch wenn das Leben in der heißen Steppe sie hat dunkler werden lassen. Diese Stämme sind eher nomadisch und versuchen durch Viehzucht zu überleben. Sie sind eher für die Überfälle auf Karawanen verantwortlich und überfallen auch Erzkarwanen. Durch ihre nomadische Lebensweise sind sie sehr schwer zu fassen. Sie bestehen zu 40% aus Grottenschraten, zu 30% aus Elfen und Halbelfen, zu 20% aus Menschen und je zu 5% aus Halblingen und Gnomen, wobei eine Vermischung zwischen beiden Gruppen vereinzelt statt findet. Auch Handel zwischen Stämmen aller Gruppen ist ebenso üblich, wie Feindseeligkeiten, hauptsächlich um Nahrung.


Wichtige geografische Merkmale

Das herausragendste Merkaml der Irkan-Steppe ist neben ihrer Ödnis der Irkan, der alles überragt und von vielen Orten am südlichen Horizont zu sehen ist. Als zweiter Punkt ist die Wüste Arvani im Norden zu erwähnen. Ansonsten gibt es nichts beosnderes, nicht einmal Flüsse, nur kleine Tümpel, die kaum den Tiere der Gegend genug zu trinken geben.




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