Die Stadt Heimgaard
Aus Die herzliche Rollenspielwiki
Die Gründung Heimgaards geschah vor langer Zeit. Es ist so lange her, dass vieles im Nebel der Zeit verloren ging. Doch ein paar Dinge sind noch bekannt. Die Gründung geschah durch den ersten König Heiner vom Heimgaard und Heimgaard war kaum mehr als ein Dorf am Fluß Jötunn. Heiner errichtet etwas außerhalb die erste Feste. Unterstützt von der Bahamut-Kirche und einem umgesiedelten Zwergenclan wächst Heimgaard. Es entstehen Tempelbauten für die guten Götter und man treibt regen Handel mit dem Umland. Die Lage am Rande der Trollberge und das Wissen der Zwerge machen Heimgaard zu einem wichtigen Umschlagplatz für Erze und Metalle. Die Feste wird größer und zu einer großen und beeindruckenden Palastanlage. Unter dem Banner der Könige zu Heimgaard entsteht in den Gassen und Fachwerkhäusern blühendes Leben und Wohlstand, dass Heimgaard bis auf deutlich über 50'000 Einwohner anschwellen lies.
Doch auch Heimgaard war nicht gefeit gegen Unheil. Die große Stadt wurde immer unübersichtlicher und es wurde immer schwieriger für die Führung alles im Blick zu behalten. Gold wurde unklug ausgegeben und die Kosten der riesigen Palastanlage mit all ihrem Prunk fraßen immer mehr der Staatskasse auf. Hohe Steuern, aufkeimende Unruhen durch Trolle und Riesen in den Trollbergen und Druck durch die Nachbarkönigreiche machten das regieren schwer. Der früh alternde König Sigbert vom Heimgaard war von der Lage überfordert. Heimgaards gute Stellung schwand. Der Handel ging zurück und mit ihm auch der Wohlstand. Der König konnte Armee und Wache nicht mehr in der üblichen Größe erhalten und die Bedrohungen von wilden Monstern bis hin zum gemeinen Straßendieb wurden größer. Als eine letzte fast schon verzweifelte Aktion heuerte König Sigbert die Muspelsöhne, eine bekannte Söldnertruppe an. Diese sollte zunächst die Lage im Königreich unter Kontrolle bringen. Doch als sie damit begannen und die klammen Kassen nicht in deR Lage warne sie zu bezahlen, entschlossen sie sich selbst für ihren Verdienst zu sorgen. Sie zogen nach Heimgaard und besetzen das Vergnügungsviertel um die Krone zu erpressen. Die mittlerweile mit der Wache vereinte Armee und der schwache König waren weder in der Lage den Söldnern die Stirn zu bieten noch sie zu bezahlen. Kurz darauf starb König Sigbert nach kurzer und heftiger Krankheit und das Reich sowie die Stadt Heimgaard waren führungslos. Die tödlichen Versuche seiner ältesten drei Söhne den göttlichen Funken zu erringen und den Thron damit zu besteigen, haben eine lange Zeit der Führungslosigkeit verursacht, in der sich die Bewohner der Stadt selbst helfen mussten und die Kontrolle und Ordnung in weiten Teilen völlig verloren ging. Nun versuchen sich verschiedene Fraktionen in der Stadt zu positionieren um sich eine günstige Ausgangsposition zu sichern, wenn es zu einem Machtkampf um die Krohne kommen sollte. Einige stehen bereit um dem letzten von Sigberts Söhnen, Vinfried, zu helfen, natürlich nicht ohne Gegenleistung. Andere wiederum setzen auf sein Scheitern und werden versuchen nach seinem Tod nach der Krone zu greifen. Alle sind nervös und die Stadt gleicht einem Pulverfass. Auf die ersten Söhnen wurde ein Monat gewartet bevor sie als vermisst erklärt wurden. Ob die verschiedenen Fraktionen sich so lange Zeit lassen werden, bevor sie eingreifen? Doch die Tatsache, dass dann kein Nachfolger den göttlichen Funken in sich tragen wird, der der Tradition nach den Herrscher bestimmt, verspricht eine hässliche und lange Auseinandersetzung, vor der nur Fanatiker keine Angst haben. Nicht erst seid gestern kreisen immer öfter Raben über der zerrütteten Stadt.
- Fruchtbare Felder am Jötunn (regelmäßig überspült?)
Zahlen und Fakten
Einwohner: ca. 50'000
Regierungsform: Monarchie
Regent: Derzeit keiner
Gesinnung: Good, Unaligned, Lawful Good
Bevölkerung: Meist Menschen, ein großer Zwergenclan (ca. 2'000), einige Elfen, Halbelfen, Eladrin, Halblinge und Dragonborn, weitere Rassen in kleiner Zahl
Lage: Am Fluss Jötunn östlich der Trollberge in der Ebene
Fläche:
Wache: Die neue Wache, knapp 300 Mann verschiedener Rassen, kaum magisch Begabte, Ausbildung und Ausrüstung durchschnittlich, zusätzlich 20 Mann königlicher Palastwache mit recht guter Ausbildung und Ausrüstung

