Edgar (Phelan) Feuerrubin, menschlicher Magier/Schicksalsweber

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Kurzer Steckbrief

Rasse: Mensch

Körpergröße: 1,75m

Haarfarbe: Blond

Augenfarbe: Grau

Kultur: Silbermarken

Gesinnung: Neutral

Profession: Magier

Gottheit: Mystra


Kindheitstage

An seine früheste Kindheit kann sich Edgar nicht mehr erinnern, ebenso wenig wie an seine wahren Eltern. Es ist fast so, als wäre er von jeher schon im Refugium gewesen. Im Refugium und bei Kiril Schwarzzunge, diesem gutmütigen alten Magier, der sich so geduldig und gewissenhaft um die Erziehung und Ausbildung Edgars gekümmert hat, als wäre dieser sein eigener Sohn. Auf Edgars fragen zu seiner eigenen Herkunft reagierte der Magier stets ausweichend und so hörte Edgar irgendwann auf, ihn zu fragen. Während der alte Mann zwischen den gemeinsamen Mahlzeiten oft stundenlang in seiner Bibliothek oder den unzähligen Laboren verschwand hatte Edgar viel Zeit, sich in dem hohen steinernen Turm umzusehen, den Meister Schwarzzunge schlicht als sein Refugium bezeichnete. Die Räume des Turms sind allesamt ringförmig um eine zentrale Wendeltreppe angeordnet und dem kleinen Jungen kommt es so vor, als ob der Turm bis in den Himmel weiterwachsen würde. Als Kind durfte Edgar sich nur in den unteren Ebenen des Turms aufhalten, die neben der Küche mehrere Räume enthielt, die mit wundersamen Gegenständen und Büchern voller fantastischer Zeichnungen gefüllt waren. Da das Refugium nahe am östlichen Rand des Mondwaldes gelegen ist, war es Edgar streng verboten, den Turm mit seinen Schutzzaubern und Sicherheitsvorrichtungen zu verlassen, die verhinderten, dass die Werwölfe und ähnliche Kreaturen es wagen würde, ihn zu betreten. Aber trotz der vielen Einschränkungen wurde es dem kleinen Jungen nie langweilig, da in den vielen Zimmern ständig neue Interessante Objekte und Bücher aufzutauchen schienen. Erwachen der Magie

Als er alt genug dazu war, brachte Meister Schwarzzunge seinem Ziehsohn das Lesen und Schreiben mehrerer gebräuchlicher und einiger uralter Sprachen bei. An diese Zeit erinnert sich Edgar gerne als den Anfang seines bewussten Denkens. Sobald er der Schrift mächtig war, erlaubte Meister Schwarzzunge ihm, ihn in die höheren Ebenen des Refugiums zu begleiten. Dorthin, wo sich die Bibliothek mit ihrer überwältigenden Anzahl an Büchern befand. Edgar zeigte schnell eine hohe Lernbereitschaft und der alte Magier stellte ihm zahlreiche Bücher über die Geschichte Faerûns den Aufstieg und Fall des Nesserreichs sowie die allgemeine Magie zur Verfügung. Da er Edgars magische Begabung schon früh erkannt hatte, schickte sich ‚Meister Schwarzzunge an, den Jungen auch in die Kunst der Magie einzuweihen. Edgars schier unstillbarer Wissensdurst und seine Leidenschaft für das Studium der Werke in der Bibliothek veranlassten den alte Magier dazu, einige ungewöhnliche Prüfungen für seinen Schüler zu ersinnen, um diesem die praktischen Seiten der Magie nahezubringen. Edgar verstand diese für ihn lästigen Unterbrechungen seiner Studien nie ganz und unterwarf sich seinem Lehrmeister zuliebe doch stets klaglos den Prüfungen. So musste er oftmals gegen niedere Monster und Kreaturen antreten, die Meister Kiril beschworen hatte, um Edgars Zauber und Verstand im Kampf zu testen. Er musste auch lernen seine Zauber unter schwierigen Bedingungen wirken zu können. Dazu gehörte es, dass ihm die Hände gebunden wurden und er auf die komplexen magischen Gesten und die Grundmaterialien für seinen Zauber verzichten musste. Im Gegensatz zum Studium der Bücher, tat sich Edgar hierin sehr schwer, da es ihm verhasst war, von der doch so sauberen Struktur der Magie abzuweichen, doch Meister Kiril achtete während der Prüfungen immer darauf, dass keine Lebensgefahr bestand. Edgar konnte sich nun nahezu frei im Refugium bewegen. Die einzige Ausnahme bestand in der obersten Ebene des Turms. Der Meister verschwand ungefähr einmal im Monat für ein oder zwei Tage in den Höhen seines Turmes und kam dann höchst erschöpft und ausgelaugt wieder hinunter, um dann meistens ebenso lange zu schlafen. Der alte Magier hatte Edgar unmissverständlich klar gemacht, dass jeder Versuch, diesen Bereich zu betreten für seinen Schüler tödlich enden würde, da der Aufgang durch umfangreiche Schutzmaßnahmen gesichert sei. Edgar kümmerte sich nicht weiter um die geheimnisvollen Aktivitäten seines Lehrmeisters und widmete sich lieber wieder dem Studium der Bücher. Auch wenn er kaum einen Vergleich ziehen kann, so ist Edgar doch der Meinung, dass er eine Glückliche Kindheit hatte, die ihm ermöglichte seiner Leidenschaft für magischen Wissen nachzugehen.


Aufbruch zu einer verzweifelten Suche

Edgar hätte wohl noch Jahre im Refugium zugebracht, wäre er nicht eines Abends durch ein infernalisches Grollen und einem lauten Schrei aus seinen Studien aufgeschreckt worden. Konnte dies die Stimme Meister Schwarzzunge gewesen sein? Edgar rannte aus der Bibliothek und die Stufen zum höchsten Stockwerk des Turms hinauf, in das sich der alte Magier nachmittags zurückgezogen hatte. Kaum hatte er das Ende der Treppe erreicht als aus den Mauerritzen ein dichter grüner Nebel hervor strömte und ein übelerregender Geruch von faulen Eiern in Edgars Nase aufstieg. Trotz der wachsenden Übelkeit schleppte er sich weiter und kroch auf allen Vieren weiter. Als er den Nebel verließ, sah er, dass er in einem langen Gang stand der in einer massiven Tür endete, vor der eine Gestalt zu kauern schien. Als Edgar sich näherte richtete sich die graue Figur ruckartig auf und Edgar wurde klar, dass dies ein Golem sein musste, den sein Meister als Wächter erschaffen hatte. Der Größe nach zu schließen, musste dies eine sehr aufwendige und mächtige Arbeit sein, die sich jetzt zielstrebig auf ihn zubewegte. Der Golem öffnete die grob gehauene Mundöffnung und donnerte: „Passwort!“. Völlig überrascht taumelte Edgar einige Schritte zurück, während der Golem ihm folgte und immer wieder dieses eine Wort brüllte: „Passwort!“ Edgar versuchte, sich zu fangen und stammelte: „Ich bin Edgar Kaltenstein und ich befehle dir...“ Doch seine Worte wurden jäh unterbrochen als der Golem ihn mit einem Hieb den Flur zurückschleuderte und er durch die giftigen Dämpfe hindurch die Treppe zur Bibliothek hinunter purzelte. Von dem, was er über Golems gelesen hatte, wusste Edgar, dass er nicht über die magischen Mittel verfügte, um am Wächter vorbeizukommen. Also fing er an, die Bibliothek nach hilfreichen Schriften und Zaubern zu durchsuchen, in der Hoffnung, wenigstens einen Hinweis auf das Befehlswort zu finden, mit dem man den Golem überwinden könnte. Doch nach mehreren Tagen der Suche musste Edgar erkennen, dass sein Meister keine Hinweise auf den Aufbau des höchsten Stockwerks oder der dortigen Schutzmaßnahmen hinterlassen hatte und wohl auch nicht aus eigener Kraft aus dem Stockwerk zurückkehren würde. Die magischen Schriften, die Edgar noch nicht kannte, waren für ihn völlig unverständlich und er konnte nicht einmal ansatzweise einen Sinn in die Symbole bringen die die Vorgänge der höheren Magie beschrieben. Erschüttert musste er erkennen, dass die Antworten auf seine Fragen wohl nicht in dem Turm zu finden sein würden, der ihm schon so lange als Heimat gedient hatte. Er musste nach Silbrigmond aufbrechen und dort die Hilfsmittel suchen, um seine magischen Fähigkeiten zu verbessern und ein besserer Magier zu werden. Wenn er es nur schaffen könnte, die obere Ebene zu betreten, um herauszufinden, was Meister Kiril zugestoßen war. Edgar packte also sein Zauberbuch ein, einen Stab für die Reise, einige Bücher, in denen er Notizen zu den Schutzmechanismen des obersten Stockwerks gemacht hatte und nahm zuletzt noch den Verkleidungshut aus dem Schrank, mit dem ihn sein Ziehvater vor vielen Jahren vor dem Einschlafen unterhalten hatte. Auf einer Karte prüfte Edgar die Lage der nächsten Siedlungen auf seinem Weg nach Silbrigmond. Sein Weg würde ihn also zuerst nach Quaervarr führen.

Aktuelle Entwicklungen

Edgar erfuhr in Tiefwasser, dass er der Sohn von Phelan Feuerrubin und Fiana ??? ist und sein wahrer Name ebenfalls Phelan Feuerrubin lautet. Außerdem hat er zwei Geschwister, die wie er von Freunden seiner Eltern nach deren Tod aufgezogen wurden. Sein Bruder Lir wuchs bei Tristan Sturmpass auf, während seine Schwester Kyra von Leandra Tintenfleck aufgezogen wurde. Von nun an beschloß Edgar, den Nachnamen seines Vaters anzunehmen.

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