Tarpas
Aus Die herzliche Rollenspielwiki
Der Arm schon stark in jungen Jahren,
auf dass er schnell führt Speer und Schwert,
nur die Besten, die wir zeugten,
die nicht knien, sich nimmer beugten,
die Frauen unter Schmerz gebahren,
sind des Lebens in Tarpas wert.
- Tarpasisches Volksgedicht
Hauptstadt: Pylomus
Bevölkerung: 560.000 (85 % Menschen, 8 % Minotauren, 5 % Himmelswölfe)
Regierung: Meritokratie
Religionen: Der rote Reiter
Importgüter: Getreide, Kräuter
Exportgüter: Eisenerz, Kohle, Waffen, Oliven, Wolle, Fisch, ewiges Eis
Gesinnungen: RN, N
Tarpas ist ein wildes, raues Land, dessen Bewohner so hart sind wie der Fels der zahlreichen Berge. Diese Berge und Felsen aber, die größere Anbaugebiete für Nutzpflanzen fast unmöglich machen, sind zugleich Tarpas' Schutz. Denn Tarpas ist neben Estavignon die einzige Region Estariens, welche die grüne Flut bisher nicht zu verschlingen im Stande war.
Die Berge sind ein Grund für diesen Widerstand - Tarpas Einwohner sind der andere. Denn Tarpas ist eine vollendete Kriegergesellschaft. Alle jungen Frauen und Männer werden, sobald sie das 12. Lebensjahr erreichen, harten Prüfungen ausgesetzt. Wer diesen nicht genügt, wird getötet. Dies mag grausam erscheinen und das ist es wohl auch. Doch dafür hat sich in Tarpas über Jahrhunderte eine kraftvolle Kriegernation entwickelt. Tarpasische Krieger tragen traditionell Speer, Kurzbogen, Schwert und den Rundschild. Die Elite der tarpasischen Krieger reitet auf schwarzen Himmelswölfen in die Schlacht. Da das Gewicht, das die Wölfe tragen müssten, sehr hoch wäre, tragen diese Krieger selten schwere Rüstungen. Zuweilen trifft man sogar Tarpasische Krieger, die mit nacktem Oberkörper zur Schlacht reiten oder marschieren. Gegen die Kälte schützt sie nur ein dicker Wollumhang.
Leben und Gesellschaft
Tarpas ist eine Meritokratie. Das ist eine "Herrschaft der Fähigsten" und bedeutet in Tarpas nichts anderes, als dass ein Rat der mächtigsten Krieger regiert. Oft sind das Veteranen mittleren bis hohen Alters. Der Rat hat 24 Sitze. Fällt einer der Herrschenden weg, weil er stirbt oder Unehre über sich gebracht hat, wählen die übrigen Ratsmitglieder einen neuen in ihre Mitte. Nur wer besondere Heldentaten vorweisen kann, große Schlachten gewonnen hat oder anderweitig Ruhm auf sich geladen hat, hat auch eine Chance in den Rat zu kommen. Politische Verbindungen oder Geld reichen nicht aus - zumindest nicht allein.
Jeder Tarpase ist auch zugleich ein Krieger, egal ob Mann oder Frau. Zwar arbeiten auch viele als Handwerker oder Bauer, anders würde die Gesellschaft natürlich nicht funktionieren. Aber in jungen Jahren durchlaufen alle Tarpasen eine Kämpferausbildung.
Diese beginnt mit dem sechsten Lebensjahr. Die jungen Tarpasen lernen, zu ringen, den Dolch zu führen, sie üben sich im Laufen und Springen, trainieren an Gewichten ihre Kraft. Im zwölften Lebensjahr müssen sie "die Prüfung" bestehen, wie die Tarpasen das nennen. Erstens: Sie müssen ohne Hilfe den reißenden Gebirgsfluss Aliakmon durchschwimmen. Zweitens: Sie müssen einen tarpasischen Hirtenhund im Wettlauf schlagen. Drittens: Sie müssen sich eine Woche nur mit einem Messer ausgestattet in den Bergen durchschlagen, ohne dass sie Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen dürfen. Wenn sie bei einer dieser Aufgaben scheitern - so nicht der Test selbst sie umbringt -, so werden die Zwölfjährigen in die Schlucht von Kankanyos, einem heiligen Ort, geworfen und kommen so zu Tode. Nur etwa ein Drittel aller tarpasischen Jugendlichen bestehen die Prüfung.
Für sie geht die Ausbildung zum Krieger weiter. Sie lernen von nun an, mit Speer, Schwert und Schild meisterlich zu kämpfen und den Bogen zu benutzen. Mit 18 ist ihre Ausbildung abgeschlossen. Die Tarpasen erhalten nun ihre eigenen Waffen, den roten Umhang und den Helm mit Federbusch. Etwa die Hälfte der Tarpasen bleibt dann bei der Armee. Der Rest geht von nun an einem Handwerk nach. Ohne jedoch jemals die Kampfbereitschaft abzulegen oder dem körperlichen Müßiggang zu fröhnen.
Die wichtigsten Exportgürt von Tarpas sind Erz, das in den vielen Bergen des Landes abgebaut wird und sowohl für den Export nach Aravnien, als auch für den Eigenbedarf verwendet wird. Außerdem bauen die Tarpasen Kohle ab. Getreide muss in großen Mengen eingeführt werden. Im Moment wird Tarpas da vor allem über den Seeweg von Estavignon mitversorgt. Sollte diese Quelle irgendwann versiegen, stünde Tarpas am Rande einer Hungersnot. Die Hobgoblins wissen das und versuchen regelmäßig, die Schiffe aufzubringen. Daher unterhält Tarpas eine starke Flotte zum Schutz der Handelsschiffe.
Wichtige geografische Merkmale
Die Thermen:
Die Südgipfel:
Der Berg Erimos:
Polar
Minor
Die tarpasischen Tränen
Labyros:

