Tiefengräber
Aus Die herzliche Rollenspielwiki
Die Tiefengräber sind eine Rasse sehr seltener unterirdisch lebender Kreturen. Sie leben ausschließlich unter der Erde und Graben sich wie Maulwürfe durch Gestein und Erde. Sie sind in der Lage Erde zu "verdauen", so müssen sie nicht wie Maulwürfe die Erde an die Oberfläche bringen und können endlos unter der Erde bleiben und unglaubliche Tiefen erreichen. Daher hat auch lange Zeit nie ein Mensch diese Wesen je gesehen. Bis es der, damals sehr kleinen, Gilde des Fortschritts gelang einen Tiefengräber zu fangen und zu kontrollieren. Mit dem Bau der Tunnel der Aravni begann der Aufstieg der Gilde, er wäre ohne die Tiefengräber unmöglich gewesen. Es ist sehr schwer diese Kreaturen zu domestizieren und noch schwerer überhaupt welche von ihnen zu finden, da sie sich für gewöhnlich in Tiefen bewegen, die für Menschen völlig unerreichbar sind.
Wenn man den Gerüchten glaubt, verfügen auch die Armeen der Hobgoblins auf Estarien über Tiefengräber. Es ist allerdings nicht bekannt, wie viele und wofür sie eingesetzt werden. Dieses Gerücht würde aber erklären wie die Armeen durch das Eisgebirge im Norden Estariens kamen. Von den Zwergen Estariens gibt es dazu aber bisher noch keine Berichte.
Erscheinung
Tiefengräber sind ausgewachsen zwischen 4m und 6m groß und ihre Haut ist milchig weiss. Ihre Haut ist lederatig und ihr Körper sehnig. Sie sind völlständig von einer feutchen säureartigen Schicht umgeben, die ihnen hilft das Erdreich zu durchdringen. Sollte diese Schicht austrocknen, stirbt das Wesen einen qualvollen Tod. Es ist bisher nicht gelungen einen ausgetrockneten Tiefengräber wieder mit dieser schützenden Schicht zu bentzen. Sie sind vierbeinig und haben zwei Arme, die an Schaufeln erinnern und vorne anstelle von Fingern über scharfe zackige Kanten verfügen, mit denen sie selbst Gestein abtragen können. Nur sehr hartes Gestein kann ihnen Einhalt gebieten.
Wie sich Tiefengräber untereinander verständigen ist unbekannt, allerdings stoßen sie quieckende Laute aus, wenn sie Angst haben. Ansonsten sind sie ruhige Wesen, die beim Graben höchstens ab und zu ein Brummen ertönen lassen.
Tiefengräber werden je nach Behandlung zwischen 30 und 45 Jahre alt.
Sozialverhalten
Tiefengräber sind grundsätzlich Einzelgänger. Über ihre Fortpflanzung oder ihr Sozialverhalten untereinander ist absolut nichts bekannt. Sie graben sehr langsam (etwa 100m pro Tag), eigentlich nur um sich zu nähren. Man kann sie weiter antreiben und fast zu ununterbrochenem Graben bringen, was ihre Lebenserwartung jedoch verkürzt. Ununterbrochenes Graben kann sehr schnell zu ihrem Tod führen.
Tiefengräber haben sehr starke Angst vor Hunden. Dies ist auch das Vorgehen der Gilde, um sie gefügig zu machen. Größte Schwierigkeiten bereitet jedoch ihr Transport, da sie sehr empfindlich auf Sonnenlicht reagieren, noch ängstlicher als auf Hunde und auch keine Hitze vertragen. Vor allem die trockene Hitze der Aravni ist gefährlich, da sie sehr schenll zum Austrocknen der Tiefengräber führt.
Die Tatsache dass die Tunnelgräber Erde "verdauen", aber eigentlich keine Exkremente produzieren hat bei Gelehrten und Magiern für viel Erstaunen gesorgt und vereinzelt schon zu Verteufelungen geführt. Eine Erklärung hat bis heute niemand gefunden und ihr überwältigender Nutzen übertrifft alle eventuellen religiösen und wissenschaftlichen Bedenken. Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass in Tiefengräbern eine besondere Magie wirkt.
Domestizierung
der erste Tiefengräber wurde von der Gilde des Fortschritts in einer Eisenerzmine im Irkan gefunden. Zufällig steiß ein Trupp Bergarbeiter beim Graben auf einen schon vorhandenen Schacht. Sie folgten ihm und waren die ersten Menschen, die je einen Tiefengräber zu Gesicht bekamen. Sie verständigten den Leiter der Mine, der vierrum die Gilde informierte. ma nschickte sofort einen Trupp Experten, die sich das Tier ansahen. Die Bergarbeiter waren nicht sher begeistert von der neuen "Gesellschaft" des Gräbers unter Tage und erzählten sich shcon Schauermärchen, doch die Experten sahen, wie das Tier grub und beobachteten es noch eine Weile und behsclossen dann diesen Teil der Mine stillzulegen und zu versuchen den Tiefengräber zu zähmen. Die Versuche gingen über ein halbes Jahr lang und zeigten keienrlei Erfolge. Die Gilde war drauf und dran die Versuche abzubrechen. Auch weil die Bergleute sich kaum noch zur Arbeit trauten. Doch die Wende brachte ein besonders ängstlicher Bergmann, der seinen Hund mitbrachte, um sich zu schützen. Während der Schicht riss sich der Hund los und gelangte zufällig in den gesperrten Tunnel mit dem Tiefengräber. Der Hund kam nicht besonders weit, doch als die Wachen des gesperrten Tunnels den Hudn ergriffen, bellte er laut und das hörte der Tiefengräber. Die Abrichter, die bei ihm waren bemerkten seine heftige Angstreaktion. Diese Beobachtung war der Durchbruch. Es gelang den Abrichtern, den Gräber mit Hunden gefügig zu machen und auf Töne einer speziellen Pfeife abzurichten. Es dauert zwar wieder 2 Monate, bis sich wirklich Erfolge einstellten, aber von nun an, galt der erste Tiefengräber als domestiziert.
Die Gilde setzen den Tiefengräber ein, um die Mine zu erweitern. Das funktionierte sehr gut ,ein Problem war jedoch, dass der Tiefengräber auch das Erz fraß, wenn er sich hindurch wühlen müßte, anscheinend sogar besonders gern. Zudem konnte sich die Bergarbeiter gar nicht mit diesem Ungetüm in ihrer Mine anfreunden. So beschloss man, den Gräber an die Küste zu bringen, um ihn dort genauer untersuchen zu können. Da man nicht viel über Tiefengräber wußte, transportierte man ihn ngeschützt. Er starb kurz nachdem man den Irkan verließ an Austrockung. Man versuchte ihn als es ihm zusehends schlechter ging wieder zu "befeuchten", was aber nicht gelang. So ging die Geschichte des ersten domestizierten Tiefengräbers nach weniger als 2 Jahren tragisch zuende.
Nach diesem Rückschlag kehrte einige Zeit Ruhe in die Geschichte der Tiefengräber ein. Man hatte keine Ideen, was mit solch einem Wesen zu tun sei. Einige jahre später jedoch fand man einen neuerlichen Tunnel und nachricht wurde an den Rat der Gilde geschickt. Dort reagierte man jedoch allgemein gelangweilt darauf und niemand zeigte Interesse an einer neuerlichen Pleite, bis auf einen jungen Kaufmann. Dieser erbat den Tiefengräber mit Hilfe der Abrichter des ersten Gräbers zähmen zu dürfen. Er bot an alle Kosten selbst zu tragen, wenn er dafür den Tiefengräber behalten dürfe. Es wurde ihm gewährt und so sollte er ein sehr reicher Mann werden. Seine Idee waren die Tunnel der Aravni. Er lies den Gräber zähmen, lieh sich etwas Geld, um ihn geschützt in einem Käfig, der mit dicken Tüchern bedeckt war durch die Wüste zu transportieren. Er transportierte ihn zu einer großen Oase, die von einer eigentlich recht nahen Oase durch den großen Treibsand getrennt war. Er grub zwischen diesen beiden Oasen den ersten sehr tiefen Wüstentunnel unter dem Treibsand hindurch und lief dort Waren mit Pferden transportieren. Diese Idee war Gold wert und brachte ihn in kurzer Zeit viel Geld ein. Fortan gab die Gilde des Fortschritts niemandem mehr die Erlaubnis, einen Tiefengräber zu zähmen. Sie sicherte sich auch exklusiv und für sehr viel Gold die Rechte am Tiefengräber des jungen Kaufmanns, der damit vollends ausgesorgt hatte. Die Gilde begann nun die Tunnel der Aravni zu bauen.

