Waypoint Waldesruh1
Aus Die herzliche Rollenspielwiki
Im Zuge der Vorbereitungen für das Ritual, mit dem sozusagen Gregors Geist gesäubert werden soll, gibt Ferell zur großen Überraschung aller Anderen der Gruppe bekannt, dass Runa, die Tochter des Müllers, von der bisher alle glaubten, dass sie beim Einsturz der Brücke, der von dem im letzten Grundstein der Brücke enthaltenen Dämon verursacht worde, getötet (und höchstwahrscheinlich ihre Seele von diesem Dämon mitgerissen/versklavt) wurde -- überhaupt nicht tot ist, sondern noch lebt. Wenn auch in einer etwas anderen Daseinsform bzw. veränderten körperlichen Gestalt, und zwar einer, die mehr oder weniger einer Mischung aus Schlange und Mensch gleicht bzw. in einer zweiten Erscheinungsvariante den typischen Vorstellungen von einer Medusa. Die Geschichte dahinter, wie es dazu kam, dass sie überlebte und schließlich zu dem umgewandelt wurde, was sie jetzt ist - scheinbar mit einer kurzen Zeit, in der sie frei war, nachdem zuerst tatsächlich der Dämon sie - wohl aber noch lebend - mitgerissen hatte, nach welcher sie aber erneut eingefangen wurde, diesmal laut Ferells Aussage von setischen Magiern, scheint ziemlich merkwürdig und verworren zu sein. Ferell versuchte erst gar nicht, sie näher zu erläutern, sondern verkürzte es nur auf die kurze Formel : beim Dämon, freigekommen - wohl irgendwie mit Hilfe der Böttvar -, wieder eingefangen und umgewandelt durch setische Magier. Die genaueren Details verstehe er selbst nicht.
--> A'iya kann in der Formenbeschreibung Ferells die 'Schlangendame' wiedererkennen, die für einen kurzen Moment am Abend zuvor durch ihre Träume huschte und die sie, auf dem Traumpfad ihr aus Neugierde folgend in einem Bild wiederfand, in dem sie Ferell gegenüberzustehen und mit ihm zu sprechen schien - eine Ansicht, aus der sich A'iya aber Ferells Privatsphäre zuliebe sofort wieder zurückzog, sobald sie erkannte, dass er sich dort befindet und es sich offenbar um eine neutrale bis freundliche Situation handelte.
Offenbar hat Ferell (mittlerweile? die ganze Zeit schon??) zu Runa Kontakt und gibt diese Information, die er aus bisher ungenannten Gründen offenbar/scheinbar bis dato verschwiegen hat(te), nunmehr preis, da sie bei dem anstehenden Ritual helfen soll - und es dabei denkbar .. 'ungeschickt' wäre, wenn jemand sie fälschlich für einen Feind halten und angreifen würde, sollte sie dort überraschend auftauchen, etwa indem sie durch Umstände magischen Wirkens plötzlich in jener merkwürdigen neuen Gestalt auftauchen würde. So wie es scheint, kann sie inzwischen wohl diverse Gestalten annehmen, (evtl. auch sich unsichtbar machen bzw. nur 'hinter dem Schleier' aufhalten, den die Sicht eines Normalsterblichen üblicherweise nicht durchdringen kann, was aber durch das Ritual gestört/gebrochen werden könnte??) Ferell befürchtet jedoch, dass diese andere/n Gestalt/en abrupt auf jene - ihr wohl als Art Grundform verpasste - Form zurückfallen könnte/n, oder zumindest sie durch das Bergwesen dort hineingezwungen werden könnte (o.Ä.). Ausserdem gibt er an, zumindest versuchen zu wollen, noch einmal mit Runa zu reden, dass sie sich den Freunden noch vor Beginn des Rituals einmal in der Form zeigen soll, damit man sie zumindest einmal gesehen hat. Letztendlich.. müsse man aber auf sein Gefühl vertrauen, da das Bergwesen evtl. alles Mögliche vorgaukeln könnte --- dies betrifft allerdings nicht nur eine Runa, die evtl. doch nicht Runa sein könnte, sondern nur eine - mglw. in Wahrheit gefährliche - Vorgaukelung des Bergwesens, sondern auch jeden Anderen, den es irgendeinem der Teilnehmer vorgaukeln könnte..
Mima, das kleine Mädchen vom Markt (Diebesbande), findet Arthur und Ferdi noch einmal in der Burg, ehe diese abreisen und versucht sie über die Ereignisse auszuquetschen. Arthur verlegt sich auf Notlügen und Schönreden, während Ferdi dem mehr oder weniger schweigend zustimmt, jedenfalls nichts Gegenteiliges von sich gibt.
Zum Verbleib Remos befragt gibt Arthur an, dieser sei wegen einer anderen Arbeit bereits abgereist. Als Mima nach hinterlassenen Nachrichten oder einer mündlichen Botschaft fragt, kann er nur bedauernd den Kopf schütteln. Nein, er habe nichts hinterlassen. Mima ist offenbar geschockt und bekommt einen Heulanfall, während die Küchenmagd, die sich offenbar mittlerweile um sie kümmert, sie zu trösten versucht und mit einem bösen Seitenblick auf die zwei ihrer Meinung nach gegenüber einem kleinen Kind wenig taktvollen Freunde [Innensicht Magd: hätte man nicht irgendwelche Grüße oder guten Wünsche für die Zukunft erfinden können, wenn man sich schon den Rest ohnehin aus den Fingern saugt? Die Lügen vorher erklärte sie sich ja selbst damit, dass man das kleine und noch sehr naive Kind vor der bösen Wahrheit schützen, wollte was ihr sogar lobenswert erschien - aber das am Schluss jetzt? oh maaann.. klar, erzähl nem kleinen kind, dass sich derjenige, den es offenbar vergöttert hat, einen scheißdreck um sie schert, gaaanz toll..] die Kleine weglotst.
Es scheint wahrscheinlich, dass Mima ziemlich sauer auf Remo sein wird - zumindest bis sie die Wahrheit erfährt (falls sie das tut) - wenn sie erstmal mit dem Heulen aufhört und sich weiter überlegt, was das bedeutet, dass er kein einziges Abschiedswort von sich gab, wo er das doch wohl ohne jedwede Probleme hätte tun können.. Auf die Überbringer der schlechten Nachrichten dürfte sie wohl auch nicht SO sonderlich gut zu sprechen sein, das abgeflaute Misstrauen flammt wieder auf. (Vielleicht gewinnt auch die kindliche Reaktion, lieber glauben zu wollen dass ein Halbfremder gelogen hat, als dass das Schlimme über den geliebten Menschen als richtig anerkannt werden muss? Aber welche Gründe könnte der schon haben, gelogen zu haben.. und er schien so dermaßen überzeugt von dem, was er da von sich gab, und ehrlich bedauernd.. ´o.o`)
Die von Loredana, Arthurs Frau, bzw. den Dorffrauen bestellten Waren, die von Arthur eingekauft wurden, werden auf den Wagen verladen. [Sollten die gleich zurückgeschickt werden oder lasst ihr sie noch ein wenig länger drauf warten...??]
Die Gruppe zieht mit einigen Vorräten nach Erledigung aller Vorbereitungen nach Waldesruh los (dem Gebiet, das Amalia und Gregor für ihr neues Heim auserkoren haben), kommt ohne weitere Vorkommnisse dort an und richtet sich dort ein.
Ferell und Ai'ya versuchen sich geistig-emotional zu verbinden, um sich auszutauschen über Dinge, die das Bergwesen womöglich gegen sie benutzen könnte, insbesondere wenn Dinge aus dem eigentlichen Zusammenhang gegriffen werden, sowie ein Gespür füreinander zu entwickeln, das ihnen beim Ritual helfen soll, bei dem sie höchstwahrscheinlich in eine Art Traumwelt(en) geraten dürften, da sie ja in Gregors Geist einzudringen gedenken, um dort herauszuholen, was raus muss.
Hierzu verfällt A'iya auf die Idee Kräuter zu benutzen, die erwachsene Elfen gelegentlich einnehmen, wenn sie in die Büsche verschwinden, um 'Pflanzen/Blumen wachsen zu lassen'... wie sich im weiteren Verlauf herausstellt, handelt es sich dabei offensichtlich um eine Verbindung, die zwar einerseits tatsächlich geistige Verbindungen vereinfacht bzw. eine Art gemeinsames Erleben und im-Geiste-beineinander-sein und somit direkten Gedankenaustausch samt Bildern möglich macht - andererseits aber eigentlich darauf abzielt.. nunja.. Sex noch schöner zu machen, indem man sich rundum verbindet... Was im Umkehrschluss bedeutet, die Kräuter fördern nicht nur die Verbindung, sondern haben.. bestimmte Nebenwirkungen.. *hust Nebenwirkungen, die Ferell prompt am eigenen Leib erfährt, weil sein Menschsein offenbar nicht im Geringsten gegen die Wirkung der Kräuter hilft.(..sondern diese möglicherweise sogar noch verstärkt hat, weil ihm manche Abwehrmechanismen fehlen..?) Es entsteht unfreiwillige Komik, als Ferell sein Heil in der Flucht in den naheliegenden kühlen Bach sucht. Glücklicherweise ist aber ohnehin Hochsommer. Naja.. vielleicht auch unglücklicherweise, der Bach dürfte für seine Zwecke ruhig noch ein wenig kühler sein.. So steht er erstmal einige Zeit im Wasser, ehe er sich wieder heraustraut, nachdem A'iya auch die Kräuter von der Räucherstelle entfernt bzw. diese abgelöscht hat, damit keiner einen neuen Schwall des Rauches abbekommt. A'iya selbst erging es mit der Einnahme der Kräuter nicht viel besser, auch wenn sie die entstehenden Gefühle / körperlichen Reaktionen nicht so recht einzuordnen weiß. Ein Umstand der Ferell, der ja immer noch geistig mit ihr verbunden ist, da keiner diese Verbindung fallenzulassen gedenkt, die so wunderbar umfassend entstanden ist, zum ersten Mal erkenntlich macht, dass A'iya offenbar noch eine sehr junge Frau ist, fast noch eine Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsenenalter. Auch wenn es trotzdem verwunderlich sein mag, dass sie in diesem Alter diese Vorgänge noch so gar nicht begriffen hat.
Kurz darauf ist es an A'iya (die schon von den Bildern die sie während Ferells Lustzustand durch seine Vorstellungen von und Erinnerungen an Runa verbunden mit dem Wunsch den das körperlich ausgelöste Sehnen mit sich bringt nicht sonderlich angetan war) geschockt - und in ihrem Fall laut schreiend - aufzuspringen und davonzurennen, da sie von Ferell Erinnerungsbilder empfängt, die ihr im ersten Moment so dermaßen schrecklich erscheinen, dass sie es schlicht und ergreifend mit der Angst zu tun bekommt.
Ihr kurzer, mehr oder weniger ungewollter Ausflug in den Wald endet mit einem Wespennest, das sie versehentlich anstößt, als sie mit wenig Sinn für ihre Umgebung kurzerhand einen beliebigen Baum erklimmt, entsprechend Wespen, die nicht besonders erfreut sind und den Eindringling zu vertreiben suchen und erst einmal verfolgen, daraufhin ihrerseits mit einem Bad im Wasser, sowie einem ihr - in logischerweise etwas langsameren Tempo - hinterherspurtenden Gregor, der die Situation, die er vorfindet, aufgrund menschlicher Logik etwas missdeutet, d.h. negativ überbewertet, wenngleich das Risiko, das ihm schon als Tatbestand erscheint, durchaus gegeben war: A'iya ist auf Tauchgang gegangen und das schon längere Zeit, wobei nicht gerade sonderlich viele Luftblasen von ihr zu kommen scheinen, außerdem ist ihr Blick mehr nach innen als nach außen gerichtet, da sie sich zu beruhigen versucht und dabei ein wenig in eine Art Trance abrutscht, wie sie diese eben auch sonst zur Konzentrationshilfe vor Ritualen benutzt - was auf Gregor so wirkt, als sei sie dabei wegzudämmern. Die Tatsache, dass er sie abrupt aus ihrem Konzentrationszustand zu reißen versucht, indem sie einfach ohne Vorwarnung an den Armen gepackt und hochgerissen wird, lässt sie die Konzentration auf ihre Umgebung verlieren (Luftanhalten klappt nicht mehr) und der Sog des Hochhebens drückt ihr während des Prozesses sie aus dem Wasser zu heben das Wasser in die Nase und die Lungen, als sie unter Konzentrationsverlust instinktiv auch noch wieder normal nach Luft schnappt. [Daher das kurze Prusten und Spotzen, nachdem sie dann draußen war und warum sie ziemlich verdattert in Gregors Armen hing.]
Als endlich wieder Ruhe und mehr Klarheit im Kopf und Denken eingetreten ist, entschließt sich A'iya trotz der teils schockierenden Erinnerungen Ferells, am bisherigen Vertrauen, das sie in die Freunde gewonnen hat, festzuhalten und entsprechend Ferells Bewertungen und die Hintergründe zum Geschehen mehr zu berücksichtigen, als es ihre kulturellen Vorbehalte sonst eventuell empfehlen würden, auch wenn sie immer noch nicht begeistert ist, von dem, was Ferell offenbar schon getan hat und sie sich eines gewissen Unwohlseins, dass er versucht sein könnte, dies wieder zu tun bzw. dass dies das Ritual beeinflussen könnte, nicht erwehren kann. (Immerhin hat sie aber auch Ferells Gefühle dazu ja direkt mitbekommen und kann sich sehr sicher sein, dass er wahrheitsgemäß keine bösen Absichten hat und z.b. das Lebensenergie-Ziehen nie wieder anwenden möchte. .. Unter der Einschränkung, dass er es offenbar nicht ganz so problematisch sieht, wenn dies von Freiwilligen in begrenztem Ausmaß geschieht um damit jemand anderen zu heilen, den diese geheilt sehen möchten, was für A'iya immer noch grundsätzlich als problematisch empfunden werden dürfte..(?))
A'iya geht schließlich sogar so weit, Ferell ihren Namen - A'iyanna - zu übermitteln, in der Art und Weise, wie sich die Elfen einander anvertrauen (und das recht wörtlich). [Was offenbar tadellos funktioniert. Ferell erhält deutlich mehr als nur die Akkustik des ausgesprochenen Wortes: Gefühlsbilder, Charakterzüge die in archetypisch-unterbewusst Verarbeitetes erscheinen.. einen wirklichen Gesamteindruck vom Wesen seines Gegenübers. So etwas wie eine .. Schwingung wenn man so will, an der er sie wiedererkennen könnte. Nach Ferells magischer Theorie: den 'wahren Namen' der Person, den er entsprechend magisch verwerten und missbrauchen könnte.]
Ferell versucht dasselbe und siehe da: offenbar funktioniert es, zumindest bestätigt das A'iya die das von ihm erhält, was sie erwarten würde. Auch ein kurzer Austausch über erhaltene Bilder/Gefühle weist auf Übereinstimmung.
(Wobei Ihr ggf. auch mitbekommen habt, wenn der Sender zu etwas eine starke Meinung von sich selbst hat (auch das ist ein Grundwesenszug), z.b. wenn Ferell sich wirklich für einen Angsthasen hält, wie er schon paar Mal ausgedrückt hatte in der Vergangenheit. Bin mir grade nicht mehr sicher, inwiefern das rauskam oder nicht, weil mein Hauptaugenmerk bei der Sache auf was Andrem lag ;) Oder wenn ihr etwas OT als kennzeichnend für Euren Char sehen würdet, dass dieser aber IT nicht sieht, dann könnte auch das trotzdem mit reingeraten. Die eigene it-Kenntnis und -Empfindungen von sich selbst überwiegen aber, ot als SL gesprochen.)
Schließlich tauscht man sich auch über die jeweiligen Lebensgeschichten aus (zusammen mit den Anderen, nicht nur Ferell + A'iya).
[2 Fragen von mir an Euch alle:
- teilt A'iya eigentlich auch den anderen ihren Namen mit? Oder dürfen diese zwar bei ihrer Geschichte zuhören, aber erfahren den Namen nicht?
- versuchen die Anderen, ob sie A'iya ebenfalls ihre Namen übermitteln können? Also versuchen irgendetwas 'emotional auszustrahlen', gedanklich zu senden o.ä.? Falls A'iya ihnen ihren Namen mitteilt, haben sie einen Eindruck davon bekommen, wie das auf den Empfänger wirkt und haben damit ein Vorstellungsbild dazu (wenn auch keine Sicherheit ob eventueller Methode des Vorgehens dahinter - wobei A'iya Euch das sicher sagen wird, was schlicht und ergreifend ähnlich lauten dürfte, wie meine Beschreibung.. sie konzentriert sich halt drauf, Euch was zu übersenden..)]

