Elanarel Anduaril

Aus Die herzliche Rollenspielwiki

Version vom 21:27, 13. Mai 2012 bei Faelar (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zurück zu: Die Kadaverkrone


Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Vollständiger Name: Nethel Elanarel Anduaril (sein Vater nennt ihn Ion)

Spitzname: Sein Vater nennt ihn Ion (Elfisch für Sohn)

Alter: 155

Geburtsdatum: 17. Neth 4555

Geburtsort: Eine elfische Siedlung 2-3 Tagesreisen nordöstlich von Iadara, der Hauptstadt Kyonins

Eltern: Tamodlon und Nalara Anduaril

Augenfarbe: Grün

Haarfarbe: Braun

Größe: 192 cm

Gewicht: 72 kg

Wohnort: Tamrivena, gemeinsam mit seinem Vater

Religion: Nethys und Calistria

Ausbildung:

  • In der Kindheit Ausbildung zum Magier, 4612 abgebrochen
  • 4613 einfacher Rekrut und später Kämpfer der Kyoninschen Miliz, 4680 ausgeschieden
  • Seit 4698 unter Anleitung seines Vaters das Studium des Arkanen wieder aufgenommen, ergänzt es selber aber mit der Schwertkunst

Aktuelle Tätigkeit: Erforschung eines Aiudara im Schauerwald, gemeinsam mit seinem Vater


Geschichte

Kindheit und Jugend in Kyonin

Tamodlon und Nalara lernten sich 4452 kennen, als sie beide bei der Neubesiedlung eines alten Dorfes im nördlichen Teil des Fireani-Waldes in der Nähe des Endowhar teilnahmen. Am 17. Neth 4555 wurden die beiden dann zu Eltern. Ihren Sohn tauften sie auf den Namen Nethel. Sie entschieden sich für den Namen, da in den Weissagungen während der Schwangerschaft vorhergesagt wurde, er werde wie sein Vater ein Magier werden. Deswegen unterwies man ihn bereits in den arkanen Wegen, bevor er zehn Jahre alt wurde.

4598 hatte Tamodlon eine Vision, die ihm ein Aiudara in einem dunklen Wald weit im Norden zeigte. Er sah es als Zeichen von Nethys, er solle dieses erforschen und wieder in Betrieb nehmen, weswegen er sich auf eine Forschungsreise begab. Als er 4612 ein Aiudara im Schauerwald in Ustalav fand, entschloss er sich dazu, sich in Tamrivena niederzulassen, um dieses genau zu erforschen und sendete einen Brief zu seiner Familie nach Kyonin.

Als Nethel von dem Brief erfuhr, verstand er seine Mutter nicht, die der Entscheidung Tamodlons wegen zwar traurig war, ihn aber nicht aufhielt. Selber sah er es eher so, dass sein Vater wegen irgendwelchen wagen Träumen und der Magie Frau und Kind verlassen hat, weshalb er seine Ausbildung zum Magier abbrach. Kurz darauf schloss er sich der Miliz Kyonins an und begann dort eine Ausbildung zum Schwertkämpfer.

Mit 93 Jahren (4649) entfernte er sich einen weiteren Schritt von seinem magischen Erbe; bei der Wahl seines Rufnamens entschied er sich für Elanarel, ein Name, den ein elfischer Krieger, der für seine heldenhaften Taten und seinen ruhmhaften Tod im Krieg gegen Baumschnitter berühmt ist, trug. In etwa in diesem Zeitraum bemerkte er auch, dass er langsam besondere Gefühle für die (noch jüngere) Elfe namens Fiali Nachtbrise entwickelte.

Im Sommer 4667 erschien dann ein Elf in der Siedlung, der sich als Silrendir Flüsterwind vorstellte. Elanarel mochte ihn nicht, weil sein Elfisch auf einem grausamen Niveau war und er beinahe nichts über die Kultur und Geschichte der Elfen wusste – folglich musste er ein Verlassener sein. Außerdem war er neidisch auf Silrendir, weil er sich scheinbar sehr gut mit Fiali verstand.

Elanarel war auch derselben Meinung wie der Großteil der anderen Dorfbewohner – ein Elf, der nichts über sein Volk wusste, habe nichts in Kyonin zu suchen. Somit ignorierten die meisten Dorfbewohner Silrendir, so gut es ging. Als dieser dann wenige Monate später wieder verschwunden war, war Elanarel zunächst zufrieden. Aber dann bemerkte er, dass Fiali niedergeschlagen war, was seine Abneigung gegenüber Silrendir wachsen ließ, da dieser durch seine Taten dafür gesorgt hat, dass sie traurig wurde. Er bemühte sich darauf, sie wieder aufzubauen, was zur Folge hatte, dass sie sich anfreundeten.

Als Elanarel den Eindruck hatte, Fiali habe Silrendir inzwischen hinter sich gelassen, gestand er ihr seine Gefühle. Sie meinte daraufhin jedoch, dass sie sich zwar inzwischen mit ihm gut verstehe, aber dass sie immer noch in Silrendir verliebt sei und in gewisser Weise könne sie es Elanarel nicht verzeihen, dass er Silrendir wegen seiner Herkunft und seiner traurigen Vergangenheit, für welche er selber ja nichts konnte, diskriminiert hat. Überrascht ob dieser Antwort, versank er für einige Wochen in tiefe Gedanken und entschloss sich mit 124 Jahren dazu, Kyonin zu verlassen und auf Reisen zu gehen.


Die Reise

Werde ich hoffentlich irgendwann mit einigen Anekdoten ergänzen können

Elanarel erhoffte sich, durch diese Reise die kurzlebigeren Völker und teils auch die Verlassenen besser zu verstehen. Deswegen wollte er Kyonin schnellstmöglich verlassen und lenkte seine Schritte zunächst gen Nordosten in die Flußkönigreiche – immerhin ist Galt sehr instabil und Razmiran mit Kyonin verfeindet. Nirgends lange bleibend, zog er immer weiter, immer weiter nach Nordosten, denn seinen Vater in Ustalav wollte er nicht sehen.

So bereiste er in den folgenden Jahren nicht nur die Flußkönigreiche, Numeria und Brevoy, sondern auch beinahe ganz Casmaron und sogar kleine Teile der Krone der Welt und Tian-Xias - zumeist schloss er sich Karawanen an oder leistete sich gar von seinem Erspartem eine Fahrt mit einer Postkutsche.

Während dieser jahrelangen Reise erinnerte er sich daran, wie er immer wieder von Elfen unterschiedlichen Alters gehört hatte, die oft durch die Welt zogen auf der Suche nach dem Glanz. Er machte sich dadurch Gedanken, ob er nicht vielleicht selber gerade auf der Suche danach war – und dass sein Vater genau deswegen damals Kyonin verließ und dies auch der Grund dafür war, weshalb seine Mutter ihren Mann nicht aufhielt.


Der Professor und die Rückkehr nach Kyonin

Anfang 4697 begann Elanarel seine Rückreise zurück zur Inneren See. Während dieser traf er im Spätsommer in Neu-Stetven ein, wo er von einer Vorlesung über die aktuelle politische Lage der Inneren See eines Professor Petros Lorrimors in der Magier Akademie hörte. Da er mehrere Jahre nicht mehr in Avistan war und das Thema allgemein zu seinem Verständnis behilflich sein könnte, blieb er noch einige Tage in der Stadt und besuchte die Vorlesung.

Nach der Vorlesung hatte Elanarel noch einige Fragen an den Professor, wodurch sie sich beinahe in ein Gespräch über Geschichte und Geographie vertieften. Doch da auch andere Personen Lorrimor fragen wollten, einigten sie sich, sich am nächsten Tag wieder zu treffen. Doch es taten sich auch am nächsten Tag immer weitere Gesprächsthemen auf, weswegen die beiden einige Tage zusammen reisten und über die unterschiedlichsten Dinge sprachen und diskutierten, wobei der Professor vor allem an den Erfahrungsberichten von den übrigen Kontinenten interessiert war und dafür Elanarel viel über die Länder der Inneren See erzählte.

Am Abend bevor sich ihre Wege für das Erste wieder trennen sollten, meinte der Professor zu Elanarel noch, dass er sich darüber wundere, dass der Elf ein Krieger sei. Bei der Menge an Wissen, dem Interesse daran und auch der Fähigkeit dieses Wissen zu verarbeiten, hätte er ohne Elanarels Aussagen behauptet, dieser sei ein Zauberkundiger. Über diese Worte nachdenkend machte sich Elanarel am nächsten Tag langsam gen Kyonin auf.

Noch bevor er zu Hause ankam, hatter er einen Entschluss gefasst. Er kam nach Hause und entschuldigte sich bei seiner Mutter. Dafür, dass sie 18 Jahre alleine leben musste - und dafür, dass er am nächsten Tag noch nach Tamrivena aufbrechen werde...


Ankunft in Ustalav

Anfang Abadius 4698. Tamodlon brütete mal wieder über der Schrift, die er vom Aiudara im Schauerwald abgeschrieben hatte. Es klopfte und leicht genervt löste er sich von seinen Aufzeichnungen. Als er die Tür öffnete, stand ein junger elfischer Erwachsener – der erste Elf seit beinahe drei Jahrzehnten – vor ihm, der ihn an jemanden erinnerte. Plötzlich spürte er Schmerzen. Verwirrt blickte Tamodlon in das Gesicht des jungen Elfen, der ihm gerade einen Hieb in die Magengegend verpasst hatte. „Das ist dafür, dass du dich in den letzten 100 Jahren nicht bei Mutter gemeldet hast.“

Im darauf folgendem mehrstündigem Gespräch erzählten sich Vater und Sohn gegenseitig von dem, was sie in den letzten Jahren getan haben - Elanarel von seinen Reisen und Tamodlon von seiner Forschung am Aiudara. Je mehr sein Vater von seiner Forschung erzählte, desto besser Verstand er seinen Vater und dessen Begeisterung für diese Forschung - es war alles ein Teil der Suche nach dem Glanz. Plötzlich entschuldigte sich Elanarel bei seinem Vater dafür, dass er ihn jahrzehntelang nicht verstanden hatte und ihm böse war, weil er Frau und Kind für irgendwelche wirren Träume verlassen habe. Und er bat seinen Vater darum, ihm bei der Erforschung des Aiudara helfen zu dürfen.


Das Leben in Tamrivena und der Tod in Ravengro

13 Jahre sind inzwischen vergangen. 13 Jahre, in denen Elanarel mit Tamodlon gemeinsam das Aiudara im Schauerwald erforschten. 13 Jahre, in denen Elanarel weiterhin immer wieder Professor Lorrimor traf und mit ihm diskutierte. 13 Jahre, in denen er über den Professor den Tiefling Illurian kennenlernte, der inzwischen bei den Anduarils ein wenig lernte. 13 Jahre, in denen sein Vater ihm sein arkanes Wissen auffrischte und ergänzte. 13 Jahre, in denen er dieses mit dieses arkane Wissen mit seiner Schwertkunst zu verknüpfen begann.

Nach diesen 13 Jahren hatten sie eindlich eine entscheidende Stelle interpretieren bzw. verstehen können. An dieser einen Stelle des Textes, der in das Aiudara eingemeiselt ist, steht bei den bekannten der Zielort. Und endlich konnten sie diesen ungefähr entziffern: Wenige hundert Kilometer östlich von Iadara.

Wenige Tage, bevor die beiden nach Caliphas aufbrechen wollten, um von dort weiter nach Grüngold weiterzureisen, ereilte Elanarel eine traurige Nachricht - Professor Lorrimor war gestorben. Da der Tag der Beerdigung, die in Ravengro stattfinden soll, zwei Tage nach dem eigentlich geplantem Abreisedatum ist, beschlossen die beiden, ihre Reise ein wenig zu verzögern und Illurian mitzunehmen, damit dieser und Elanarel an der Beerdigung ihres Freundes teilnehmen können...

Persönliche Werkzeuge